Die Szenerie ist vertraut: Die Kähne am Neckar, der Vater oben auf der Kanzel, die Amseln und Wespen, die Ameise und der Laptop - alles, was es gibt: beschrieben in einem hinreißenden Gedicht, das in seiner Exaktheit und Verweisungskraft an frühe Verse Ingeborg Bachmanns erinnert: so als sei sie langlange nach ihrem Tod zurückgekommen. Ein Hauch von Klagenfurt. Wirklich: vertraut?
Die Nähe täuscht, die beschriebenen Dinge sind janusgesichtig, zum Greifen einladend, aber beim Zupacken weltenweit entfernt ...
Eva Christina Zellers Gedichte sind zarte, sinnliche und betörend vollkommene Gebilde, aber zu gleicher Zeit auch geistliche, spirituelle und sorgfältig durchdachte Beschwörungen einer unerkundeten Welt. Geistergespräche zwischen nahen Wiesen und Bergen, die in der Dämmerung verschwimmen. Leben und Tod, und Charon, der Ferge, immer dabei.
Die Nähe täuscht, die beschriebenen Dinge sind janusgesichtig, zum Greifen einladend, aber beim Zupacken weltenweit entfernt ...
Eva Christina Zellers Gedichte sind zarte, sinnliche und betörend vollkommene Gebilde, aber zu gleicher Zeit auch geistliche, spirituelle und sorgfältig durchdachte Beschwörungen einer unerkundeten Welt. Geistergespräche zwischen nahen Wiesen und Bergen, die in der Dämmerung verschwimmen. Leben und Tod, und Charon, der Ferge, immer dabei.