Kurzbeschreibung
... Bei der Entscheidung zwischen Bundeswehr und Zivildienst hatte ich eigentlich nur zwei Bilder im Kopf: Wie ich mit der Zahnbürste Latrinen schrubbte oder alten Leuten den Arsch abwischte. Beim Bund würde ich in jedem Falle mit einem Haufen Idioten irgendwo festsitzen, neun Monate sinnlosen Scheiß fabrizieren und eine eklige Uniform tragen müssen. Als Zivi würde ich zehn Monate zusammen mit aufgeblasenen Wohltätern irgendeinen halbwegs sinnvollen Scheiß machen, sobald ich ein bescheuertes Begründungsschreiben verfasst hatte. Ich würde weiter zu Hause wohnen und meine Freizeit genauso sinnlos verplempern können wie zuvor. Das hieß, außer Arbeit statt Schule würde sich in meinem Leben nichts ändern. Und wonach ich mich sehnte, war so wenig Umstellung als möglich. Also: Zivi ... (Klappentext) Helles Kinderlachen, laute Rockmusik im Autoradio und Gefühlsachterbahn sind an sich nichts Ungewöhnliches - für einen Behindertenkindergarten schon. So erfährt der Leser im 2. Roman des jungen Cottbuser Autors verblüffende Begebenheiten und kann hautnah miterleben, wie die Zeit als Zivi Steve Albrecht mehr Abwechslung bringt, als er je geahnt hätte...