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Steve Winwood


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Produktinformation

  • Audio CD (2. Januar 1995)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Island (Universal Music)
  • ASIN: B000001FUV
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  DVD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 181.803 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Hold On 4:34EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  2. Time Is Running Out 6:31EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  3. Midland Maniac 8:28EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  4. Vacant Chair 6:56EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  5. Luck's In 5:23EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  6. Let Me Make Something In Your Life 5:32EUR 1,29  Kaufen 

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Regenklang/Peter Limbach am 24. Mai 2010
Format: Audio CD
Ich bin doch sehr verwundert über die bisherigen Rezensionen zu diesem Album. Man sieht, die Geschmäcker sind sehr verschieden. Für mich ist "Steve Winwood" nicht nur das beste Album von Steve Winwood samt Traffic, Blind Faith und was auch immer noch. Es ist eines der Meisterwerke in 60 Jahren plus populäre Musik.

Jeder Ton hier macht Sinn und bewegt. Schon das erste Stück, Hold On, verführt mit seiner britzelenden Mischung aus Natur und Technik: glasklare, doch sound-tiefe Keyboards spielen einfach, aber tricky, oder umgekehrt, subtil verziert die rhythmische Gitarre, Percussion brodelt spannend. Alles auf diesem Albun ist von der Kunst geprägt, Raffiniertes einfach klingen zu lassen, mit Minimalismus Maximales zu erreichen. Time Is Running Out ist mitreißender weißer Funk, Kopf und Beine tanzen eng umschlungen. Midland Maniac ist eine wunderschöne, sehr musikalische Ballade mit überraschenden Wendungen.

Alles in allem ist das hier Natur-Musik, eine seltsame, eigenwillige Art von Folk vielleicht sogar, nur so dezent elektrisch wie phantasievoll. Und so geht es auf der zweiten Seite weiter, mit Vacant Chair und Luck's Inn. Lediglich der letzte Song Let Me Make Something In Your Life kann das hohe Niveau nicht ganz halten, hat aber auch seine Reize.

Die Stimmung auf diesem Album ist für mich so erfrischend, wie die Klarheit draußen nach einem Gewitter, es regnet noch, ein Regenbogen ist zu sehen, Wolken und leichte Sonnenstrahlen mischen sich, so wie das Leben nun mal ist. Ja nun, Winwood hat tatsächlich rockigere Alben produziert, aber keines mit so viel Energie, Spannung.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von derruckersfelder TOP 500 REZENSENT am 28. November 2013
Format: Audio CD
Steve Winwoods erstes selbstbetiteltes Soloalbum erschien 1977 und ging im Jahr des Punk vollkommen unter.
Die Musik passte nun wirklich nicht in diese Zeit, dabei ist sie für mich nach über 35 Jahren ihrer Veröffentlichung die zeitloseste Platte Winwoods überhaupt. Es wurde nämlich nicht versucht sich wie z.B. auf Talking Back To The Night, Back In The Highlife oder (ganz schlimm) Junction Seven an den jeweiligen Zeitgeist anzupassen.
Gerade deswegen muss ich für dieses eher ruhige und unspektakuläre Album eine Lanze brechen. Eine Popplatte ist es nicht.
Musikalisch hat die Platte u.a. Jazz-, Folk-, Funk- und Latineinflüsse (Intro und Outro von Luck's In klingen doch sehr nach Santana).
Geschrieben wurden die meisten Songs mit Ex-Traffic-Kollegen Capaldi. Vacant Chair wurde zusammen mit Viv Stanshall geschrieben.
Der allein von Winwood geschriebene Song Midland Maniac bildet einen Wendepunkt in Winwoods Karriere. Hier spielte Winwood alle Instrumente selbst. Anders als auf Arc Of A Diver und Talking Back To The Night, bei denen er auch alles selbst einspielte, kommen hier echte Instrumente zum Einsatz und nicht alles vom Keyboard oder Drumcomputer. Das hätte er so beibehalten sollen, dann wären besagte Platten bestimmt heute noch besser anzuhören, aber vielleicht damals keine Hits gewesen.
Bei den restlichen Songs steht Winwood eine kompetente Band zu Seite u.a. mit Andy Newmark an den Drums.
Wer sich auf tolle entspannte Musik (Ausnahme hiervon ist das genial groovende Time Is Running Out) abseits des Mainstreams einlassen will, dem sei diese Platte ans Herz gelegt. Sie zündet vielleicht nicht beim ersten Hören (bei mir hat es auch ein paar Jahre gedauert, vielleicht muss man auch ein gewisses Alter haben um diese Musik zu schätzen), wenn sie aber erst einmal Klick gemacht hat, schätzt man sie umso mehr.
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Von high end am 28. April 2015
Format: Audio CD
Einige Jahre nach seinem Ausstieg bei Traffic legte Steve Winwood mit "Steve Winwood" sein Solo-Debut vor.
Es erschien 1977 bei Island Records und überzeugt musikalisch wie produktionstechnisch.
Winwood schrieb einen Song allein,einen mit Vivian Stanshall,ansonsten komponierte er die Musik mit Jim Capaldi.
Während Winwood die nachfolgenden Alben "Arc Of A Diver" und "Talking Back To The Night" allein einspielte (alle Instrumente/Aufnahme Mixing),ließ er sich hier von diversen Gastmusikern an Gitarren,Drums Percussion,Baßgitarre und Congas helfen,während er selbst immerhin Gitarrenparts beisteuerte und den gesamten Gesang übernahm,dazu sämtliche Tasteninstrumente bediente.
Einen deutlichen Unterschied zu den beiden Nachfolgern stellt die Soundqualität dar,da Winwood hier Phill Brown beschäftigte,der später auch für Talk Talk arbeiten sollte.
Von dem merkwürdig blechernen,künstlichen Sound der Nachfolger ist hier nicht viel zu hören.
Qualitativ kann "Steve Winwood" für mich mit dem ungleich erfolgreicheren Nachfolger "Arc Of A Diver" locker mithalten;alles danach wirkt auf mich deutlich uninspirierter,flacher,weniger emotional,teilweise auf die Charts schielend.
Das Album war nur mäßig erfolgreich,bietet aber neben der markanten Stimme des Musikers eine unglaublich relaxte,soulige Stimmung,interessante,teils wirklich schöne Melodien,umrahmt von einer dezenten,lockeren Rhythmusarbeit.
"Steve Winwood" ist das Gegenteil von anstrengend,ohne dabei jedoch zu langweilen.
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