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Steve Jobs
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83 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 7. November 2011
Walter Isaacson ist ein erfahrener Schriftsteller und Biograf, deshalb hat Steve Jobs dieses Buch zu seinen Lebzeiten noch unterstützt. Es ist aber keine in jedem Detail autorisierte Biografie und auch nicht ansatzweise eine Autobiografie. Zur Hauptperson verhält sich der Biograf kritisch und distanziert, aber respektvoll und kompetent.

Der Autor folgt dem Leben von Steve Jobs von der Kindheit bis zu seinem Tod im Oktober 2011. Seine besondere Persönlichkeit mit seiner Leidenschaft für vegetarisches Essen, Design und Hightech-Produkte wird im Detail geschildert. Dabei ist die erste Hälfte des Buch nicht mehr neu für Leser, die iCon Steve Jobs: The Greatest Second Act in the History of Business und ähnliche Bücher bereits kennen. Nichtdestotrotz ist der Aufstieg von Apple immer wieder spannend zu lesen. Das Privatleben von Steve Jobs wird erstmals authentisch beschrieben. Der Biograf driftet niemals in Tratsch ab und belegt seine Quellen ausführlich.

Wer das späte Leben von Steve Jobs und den Erfolg von Apple im 21. Jahrhundert verstehen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Doch die Biografie ist keine Analyse der Firma Apple und deren Geschäftsprinzipien, sondern eben eine Biografie der Person Steve Jobs, der als Gründer und CEO von Apple dieses Unternehmen geprägt hat wie kein anderer. Aber auch über Jobs' andere Unternehmen NeXT und Pixar wird berichtet.

Was die englische Sprache angeht, verfügt Isaacson über einen reichen Wortschatz. Für einen nicht-englischen Muttersprachler ist das Buch daher nicht einfach zu lesen. Ich musste Wörter wie wistfully, poignant, chide, morose, spunky, ailing, beguile, fathom, spiff, deject, impute, frisson, aloof, tussle, interloper nachschlagen. Diese reichhaltige Sprache ist mir aber lieber als eine schlechte Übersetzung. Außerdem verfällt Isaacson niemals in Technikjargon von Insidern, sondern drückt sich verständlich aus.

Absolut lesenswert für jeden, der sich für dieses Thema interessiert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Mai 2012
Ich bin keine "iPerson" und werde wohl nie eine werden. Ich finde es bis heute merkwürdig, wie viele Menschen für im Design ansprechende Produkte, die von Apple aber weitreichend kontrolliert und vom Benutzer nur begrenzt konfiguriert werden können, viel Geld ausgeben und dies mit Freude alle Jahre wieder tun. Und dennoch ist der Mensch Steve Jobs für mich spätestens mit seiner Stanford Commencement Adress von 2005 zu einem Vorbild geworden. Grund genug, dieses Buch zu lesen.

Das gut 550-seitige Werk gliedert sich in 42 Kapitel, die zwischen wenigen und etwa 40 Seiten Länge schwanken. Ausgehend von seinen Eltern und seinen frühen Jahren zeichnet Walter Isaacson anhand von mehr als 100 Interviews und weiteren Quellen ein präzises Bild des Werdegangs des Menschen Steve Jobs, mit all seinen Werkwürdigkeiten, Höhen und Tiefen. Der Weg führt weiter über seine frühen Jahre und schließlich seinen Rausschmiss bei Apple, neuen Unternehmensgründungen (NeXT, Pixar), seiner Rückkehr zu Apple und den Dingen, die ihn weit über die IT-Szene hinaus bekannt machen: dem iPod, dem iPhone, dem iPad und den weiteren Dingen, die ganze Märkte auf den Kopf gestellt und neue geschaffen haben. Ein Gutteil des Buches ist dabei auch der Privatperson Jobs gewidmet, die manch Merkwürdiges an sich trug und aus einer Ehe drei Kinder hervorbrachte. Dabei wird auch sein Kampf gegen den Krebs beleuchtet, der ihn auf den letzten sieben Jahren seines Lebens prägte. Es endet im Sommer 2011, als absehbar wurde, dass er diesen Kampf bald verlieren würde.

Dieses Buch hat mir geholfen, einen tieferen, unvoreingenommenen Blick auf diesen herausragenden Menschen zu werfen. Jobs' Willen, keinen Einfluss auf das Werk zu nehmen und Isaacsons zahlreiche Interview-Partner sogar zu ermutigen, offen und ehrlich über ihn zu sprechen, zahlte sich dabei aus. So bleiben viele Eindrücke zurück. Ein Mensch, der gleichzeitig als Genie und (mit seinen extremen Stimmungsschwanken) als Borderliner bezeichnet werden kann. Im Resümee kommt Isaacson zu dem Schluss, dass Jobs als einer der ganz großen Erfinder und Unternehmer des 21. Jahrhundert noch lange im kollektiven Gedächtnis der Menschheit bleiben und in einem Atemzug mit Edison oder Ford genannt werden wird.

Ich begann vor ein paar Wochen die deutsche Übersetzung des Buches zu lesen und stellte etwa in der Mitte auf die englische Originalfassung um, nachdem die Übersetzung an einigen Stellen erkennbar widersinnig war. Das Original ist sprachlich bunt und damit für den fremdsprachigen Leser anspruchsvoll. Es war mir aber lieber, manches Wort im Wörterbuch nachzuschlagen als mich im deutschen Text so manche Frage nach der Qualität der Übersetzung zu stellen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Oktober 2011
I have to admit in advance that I am Apple fan. I saw my first Mac (Mac SE twin floppy drives no HD) in 1986 when I got a job selling them to printers, design studios etc for an Apple Dealer in the UK. I taught myself how to use it in a few days and never looked back. I went through all the Apple ups and downs over the next 20+ years so I also have a pretty good idea of Apple with and without Steve Jobs. I have also read a great deal about him and the company including books from John Sculley et al.

This book misses some of the goods things that came out of Apple in the post Jobs era such as the FX, LC and System 7. All of these plus a few other things were pretty good and System 7 was ahead of its time and offered many great features. But this is not the main idea behind the book and many other books cover these subjects much better. Also these things are of course a matter of taste and the same applies to current Apple products too. I liked the FX, LC and System 7. That simple.

Back to the book! It is great and it really goes behind the scenes to give a human face to the founder and head of Apple. It is not always kind to Steve Jobs and I often found myself thinking that here is a truly horrible and nasty person who has some serious issues! But you still can't help liking him and what he created. The fact that he died so young (relatively speaking) it some way goes to show how right he was about his passion and desire to get things done properly. Things may have been different if he thought he had more time or if he was more forgiving.

I cannot guarantee that you will like its main character as at times he is not very likeable. But it gives a fascinating insight to him, Apple and many other people (many of them unsung heroes of the IT age) and what they created.

A warts and all book showing the human side of a man looking back on his life while facing death. Moving and insightful.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Oktober 2011
This is an amazing book for anyone interested in Apple, Steve Jobs, the technology industry or how to (and, at times, now not to) run a business. Walter Isaacson had the ideal combination of circumstances that could be available to a biographer - not only did Steve Jobs participate in more than 50 interviews directly with the author, but at the same time Jobs refused to have control over the content of the book. A detailed, intimate account of Steve Jobs' life, but with the good, as well as the bad, honestly laid bare.

Isaacson writes in a style that allows the reader to keep up; remembering hundreds of names are not necessary, as Isaacson refers to choice characteristics or events as an aide-memoir, should the person reappear later in the book. He is fair and incisive when necessary.

To be honest, this is one of the few books I have read day after day for hours on end!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Dezember 2011
eine starke biografie kam da marketingtechnisch geschickt nahtlos nach jobs ableben auf den markt. der autor hat umfangreich recherchiert. obwohl die bio auf nachfragen von steve jobs entstand (ist also die «offizielle» ist), ist es keine hagiografie geworden. an vielen stellen wird immer wieder ausfühlich und schonungslos beschrieben, wo jobs schwächen lagen (und von denen hatte er viele): mangelnde hygiene, eiskalter umgang mit seinen engsten geschäftsspartnern und freunden, vergleichslose sturheit ... (u.v.a.m.)

ich musste mein image, das ich vom apple-gründer hatte, schwer revidieren. der coole jobs, bekannt durch seine legendären «keynotes» zu produktlancierungen in schwarzem t-shirt, turnschuhen und bluejeans, war lediglich seine marketingfassade ' die ihm zwar schon früh kultstatus einbrachte. manch ein hardcore-apple-fan wird wohl erschüttert sein ob dieser lebensgeschichte. auch ich fragte mich beim lesen: wieso tue ich mir die bio eines solchen «shitheads» (so nannte jobs leute, die ihm nicht passten) überhaupt an?

viel interessanter zu lesen als über jobs selbst, der zwar mit seinem eisernen willen immer wieder die fäden zog, sind die abläufe, die den objekten vorausgingen, die wir heute als macintosh, ipod, iphone usw. kennen. doch war es schließlich jobs verdienst, dass er bzw. apple mehrere branchen grundlegend revolutioniert hat. daneben ist aber auch sein familienleben interessant, über welches man gemeinhin wenig wusste.

eine biografie für maclover und -hasser und andere techies. die einzigen negativpunkte: etwas mehr bilder wären sicher vorhanden gewesen, und auch eine bessere zeitdarstellung (mehr daten im text und als timeline-übersicht) wäre schön gewesen. ist aber auch so ein lesenswertes werk über einer der edisons unserer zeit, der leider viel zu früh gehen musste.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2012
Vor einigen Jahren wurde die Welt vom revolutionären iPhone im Schlaf überrascht. Die meisten Experten waren verblüfft, wieviel Innovation in dem Gerät steckte, insbesondere was die weit überlegene einfache Handhabung gegenüber einer Vielzahl von Mobilfunkgeräten dominierender Wettbewerber wie Nokia, HTC und Sony Ericsson anging. Beim iPhone handelte es sich um ein völlig neues Design, dazu die Integration eines ganzen Ecosystems von Applikationen, die allem, was bis dahin vorhanden war, weit überlegen waren. Nur wenig später tauchte der iPad auf, der aufzeigte, dass die meisten Applikationen in grösserer Aufmachung noch viel besser funktionierten und noch mehr Spass machten. Seit Jahren hatten die anderen Hersteller den Markt besetzt. Ihre Geräte waren jedoch nicht wirklich nutzerfreundlich, zum Teil schreiend schlecht, und die Fortschritte waren recht langsam. Und dann diese revolutionären neuen Geräte von Apple. Wie war das möglich ? Diese Frage haben sich damals viele gestellt. Und diese Frage wird im Buch "Steve Jobs" ziemlich klar beantwortet. Steve Jobs ist mitverantworlich für fast jede der beachtliche Innovationen, die man auf iPhone und iPad und allen seinen Vorgängerprodukten findet. Er hat insbesondere seit seiner Rückkehr zu Apple eine unglaubliche Innovationskultur im Unternehmen geschaffen, die sich viel mehr auf die Schaffung exzellenter Produkte fokussierte, statt sich in erster Linie am Umsatz zu orientieren, wie es unter CEO Amelio der Fall war. Steve Jobs hat den grössten Teil seiner verfügbaren Zeit darin investiert, eine Firma zu formen, die wie aus einem Guss von allen Abteilungen her dazu aufgestellt ist, einige wenige Produkte in absoluter Vollkommenheit zu entwickeln, ohne Kompromisse. Und er hat dazu seinen enormen Erfahrungsschatz eingebracht, angefangen von der Enwicklung des Apple II und des Apple Macintosh mit grafischer Benutzeroberfläche, bis hin zu seinen Erfahrungen in der Entwicklung von animierten Filmen bei Pixar und in der Arbeit mit Walt Disney. Dazu gehörten auch seine Kenntnisse, wie man in neue Märkte eindringt (zum Beispiel in die Musikindustrie) und Technologie, Medieninhalte (Content) und insbesondere Design innovativ verbinden kann. Steve Jobs Erfahrungen im Innovationsmanagement, seine Fähigkeit, sich auf das wesentliche zu konzentrieren und grosse Teams von "A" Playern aufzustellen und zu motivieren, waren, das kann man hier deutlich lesen, verantwortlich für den überragenden Erfolg aller Produkte und von Apple insgesamt als zeitweilig wertvollstem Unternehmen der Welt. Während Jobs Verdienste als einer der grössten Innovatoren unumstritten sind, kommt er auf der anderen Seite als ein wirklich unsympathischer Mensch herüber, mit dem man es nicht gerne zu tun haben will, da er mit den meisten Menschen unglaublich schlecht umgeht. Und diese Seite macht ihn dann doch noch menschlich. Sehr interessant ist die Beschreibung von Jobs "Reality Distortion Field", seiner Verweigerung der Realität im Gegenüber von technischen Problemen, die es ihm immer wieder ermöglichte, absolute Höchstleistungen aus seinen Mitarbeitern herauszuholen und undenkbares Realität werden zu lassen.

"Steve Jobs" von Walter Isaacson ist viel mehr als eine Biographie über einen der schillernsten Technologie-CEOs des 20sten und 21sten Jahrhunderts. Es handelt sich meines Erachtens um eines der wichtigsten Technologiebücher, die je veröffentlicht wurden. Es verarbeitet ein breites Spektrum an Themen, die essentiell für die Entwicklung führender Technologieprodukte ist. Desweiteren gibt das Buch einen phantastischen Überblick über einen der interessantesten Entwicklungszweige der Technologieindustrie, nämlich dem des Personal Computers. Damit ist es aber bei weitem nicht genug. Im Buch gibt es eine Fülle von Informationen dazu, wie die besten Produkte entwickelt werden und wie man neue Märkte aufbaut, und insbesondere, wie man durch das Zusammenführen verschiedener Märkte wieder ganz neue schaffen kann.

Die meisten Biografien sind von Ghostwritern schnell hingeklatscht und fürchterlich langweilig zu lesen und auch nicht wirklich mit Liebe geschrieben. Diese Biografie ist anders. Sie ist im Stil sehr sachlich, jedoch nie langweilig geschrieben. Sie behandelt kontroverse Themen sehr dialektisch, in dem die verschiedenen Parteien zu Wort zu kommen, und das macht es sehr echt. Die Quellen sind zu einem grossen Teil von Steve Jobs selbst, der über Jahre hinweg Isaacson zig Interviews gegeben hat und sehr viele Kontakte für weitere Interviews ermöglicht hat. Ich habe noch nie eine Biografie gelesen, in der so viel Stoff so detailliert aber interessant verarbeitet wurde. Isaacson hat auch eine hervorragende Art, schwierige technische oder generell komplexe Sachverhalte einfach verständlich und auf das wesentliche reduziert darzustellen. Beeindruckend ist auch die Breite der Themen vom Hippieleben mit Musik von Bob Dylan und Freundin Joan Baez über alle Details der Computertechnologie, Innovationsmanagement, sehr essentiellen Themen zum Design von Produkten, Filmproduktionen bis hin zu Kulturen wie Zen und Sekten wie Hare Krishna. Das Buch ist eine Meisterleistung. Und es ist ein ganz wichtiger Beitrag zu Themen wie Innovationsmanagement und führendem Produktdesign. Wer neue gute Technologieprodukte entwickeln will, sollte unbedingt dieses Buch lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 17. Oktober 2012
So könnte man das Empfinden, das Denken und Gestalten des Lifestyle-Designers Steve Jobs in einem Satz beschreiben.
Walter Isaacson hat gut gearbeitet. Er muss Unmengen von Material in jahrelanger Kleinarbeit gesammelt und strukturiert haben. Eine Vielzahl von Gesprächen mit Wegbegleitern von Jobs haben wohl erst dann den roten Faden ergeben. Isaacson beginnt ganz, ganz vorne, zeigt die Umstände auf, in die Jobs hineingeboren wurde und lässt den Leser durch das ganze Buch hindurch erkennen, welches Ausmaß das Trauma der frühen Realisierung einer Adoption im Leben von Steve Jobs wohl hatte. Jugend und Schulzeit werden ausführlich dargelegt, sind aber niemals langweilig oder in die Länge gezogen. Frühe, prägende Eindrücke wie Bauhaus-Stil, die Begegnung mit Wozniak, dem Zen-Buddhismus und weiteren Eckpfeilern lassen eine Grundstruktur erkennen, in der sich das geistige Wirken abspielen wird. Gleichermaßen hilflos erscheint Steve Jobs bei allem zwischenmenschlichen. Isaacson hat sehr gut herausarbeiten können, wie der Denker technische Herausforderungen stets auf den Kern des Problems reduziert und von dort aus, angetrieben durch eine glasklare Vision, in verhältnismäßig wenig Schritten eine Lösung entwickelt, die scheinbar auf der Hand liegt. Gute Lösungen sind für Jobs einfach und klar, und nur auf dieser Basis kann er gute Produkte entwickeln. Damit ergab sich für ihn eine Bewertungsskala, die nur gut oder schlecht ausweisen konnte. Leider hat er diese Skala auch bei Menschen angewandt. Ein kompromissloser Querdenker allererster Güte, aber härtester Gangart.
Der frühe Rauswurf war wahrscheinlich das beste, was Jobs passieren konnte. Seine Methode des Schaffens des kompromisslos Guten hat Pixar zunächst an den Rand des Ruins und ihn in die Nachschusspflicht getrieben. Die Kinoerfolge seiner Pixar-Produkte bescherten dann den überwältigenden wirtschaftlichen Turnaround. Mit dem Wiedereinstieg bei Apple hat Jobs seine Methode gnadenlos durchgezogen. Die Erkenntnis, Produkt-orientiert und nicht Massen-orientiert zu entwickeln, begründete den späten Erfolg seines 'Gravensteiner Apfels'. Durch den gewaltigen finanziellen Erfolg mit Pixar und seiner damit verbundenen wirtschaftlichen Unabhängigkeit konnte er sich diese Sicht auch leisten.
Walter Isaacson beschreibt sehr fein ziseliert die Sichtweise eines minimalistischen Ästheten. Leider sind die letzten zwanzig Seiten nicht mehr ganz so gut strukturiert, was wohl durch Jobs' frühen Tod begründet ist. Offensichtlich war plötzlich große Eile bei der Herausgabe des Buches geboten.
Das Buch zeigt große Schwächen von Jobs bei allem, was mit Menschen zu tun hat. Eine große Führungspersönlichkeit war er wohl sicher nicht. In allem, was mit Ideengenerierung und Produktentwicklung zu tun hat, lässt sich das extrem hohe Potenzial hingegen leicht erahnen. Im Grunde genommen blieb Steve Jobs aber sein ganzes Leben - trotz Familie und wenigen Freunden - ein einsamer Mensch.
Die Gliederung des Buches erfolgte nicht zeitlich chronologisch, sondern themenorientiert, was eine wertvolle Strukturierungshilfe darstellt. Damit gelang es Isaacson, geschlossene Themenbereiche transparent zu erörtern.
Ein tolles Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2012
Ich lese typischerweise nicht viele Bücher (geschweige denn Biographien, und dann auch noch über 600 Seiten lang). Aber die von Walter Isaacson geschriebene Biographie ist derart brilliant recherchiert und verfasst, dass ich das Buch ab der ersten Seite nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Das Leben von Steve Jobs wird sehr gut (zeitlich) strukturiert beschrieben, und in einzelnen Kapiteln klar der Bezug zur jeweils aktuellen Situation hergestellt. Die Brillianz von Steve Jobs wird ebenso beschrieben wie seine zahlreichen (teils schwierigen) Charaktereigenschaften, jedoch ohne hier eine Position einzunehmen und dem Leser eine Wertung vorzugeben.

Wer wie ich zusätzlich zum Interesse an einem der erfolgreichsten Unternehmen unserer Zeit auch noch Spaß an der Geschichte der IT Industrie im Silicon Valley hat, wird dieses Buch lieben!
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am 8. Januar 2014
Ich habe mir die Biographie von Steve Jobs gekauft, nachdem der Kindle-Preis auf unter 10 EUR gefallen war. Und ich muss sagen, dass ich die Investition nicht bereut habe. Der Leser erlangt einen guten Einblick in die Gedankenwelt des Herrn Jobs und erfährt einmal mehr, dass Genie und Wahnsinn nah beieinanderliegen und dass nur die Menschen, die was wagen im Leben auch tatsächlich Erfolg haben werden. Das Buch findet einen guten Mittelweg zwischen Familie und Job und es fiel mir sehr schwer, es aus der Hand zu legen.

Ich muss daher eine Kaufempfehlung aussprechen. Es lohnt sich...
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am 30. Juli 2012
Last Christmas I had asked Santa for a Samsung smart phone. Apart from an ipod, I don't own any other Apple products and felt the brand is trying to make you buy all of their devices. Would I have wanted an iphone after reading the book?

I had ordered the English version of the book on Amazon, something I strongly recommend. The computer related terms are English words anyway and the author's style is straightforward and without the use of complicated sentences.
It took me a couple of weeks to read through the 600 pages of the book. It is like reading a drama: somehow I was waiting to read about all the products we are so familiar with now: the ipod, iphone and ipad. Once the book reached these chapters, I slowed down a bit, as if a climax had been reached.

The book is amazing, probably the best biography I have ever read. The is partly due to the author and his style of writing, but mainly the life and personality of Steve Jobs is what makes that book stand out for me. I did not know much about Jobs before and was not too keen to find out about him either, but now I have started reading newspaper articles and watched old clips on Youtube about him and the Apple brand. The story is simply fascinating.
It all starts out in his garage and ends up in one of the biggest brands of our time. Jobs could achieve this by being the person he was. The last biography I read was about Picasso and it is amazing how similar they might have been. Genius on one side, cruel, manipulative and mean on the other side.
Jobs had asked Isaacson to write this book in 2004, probably aware that someone will write about him if he dies of cancer and by choosing Isaacson (former chairman and CEO of CNN, author of biographies of Einstein, Kissinger and Franklin) he made sure to have one of the best writing about him. This is the way he choose people he wanted to work with at Apple as well, he just calls up the person who he thinks is best for a certain job.
Jobs did not want any control over the book, fully aware that Isaacson will also write about how mean he could treat even his closest fiends. Over two years Isaacson collected the material, doing many interviews with Jobs and people close to him. The book covers his childhood, private life and his career.

What made a big impression on me:
Jobs attention (you could call it obsession) to detail in everything (food, clothes, architecture, design, presentations, advertising)
The way Jobs built his team (choosing the best, firing who is not good enough any more)

What surprised me:
Jobs deep love for Bob Dylan

What I missed:
I would have wished for more background information about what happened elsewhere at the time of the early computing since there was not only Apple. This is probably a lot to ask, since one book would not have been enough. I googled some people and companies Jobs had dealt with in order to find out more about them to complete the picture. To Isaacson's credit: all the big names seem to have a place in his book and a brief summary on what they were doing at the time (for example Bill Gates). Once I had finished the book there were no open questions, sometimes the author deals with a different person in a different chapter and you find out about it a little later in the book.

After all I can say: I am very happy with my smaller phone and the open strategy works for me.
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