Dank der offenherzigen Beurteilung der Radiästhesie, eine Wissenschaft, welche klassische Wissenschaftler den Grenzwissenschaften zuordnen, gewinnt der Autor das Vertrauen seiner Leserschaft. Das Vertrauen wird zudem durch den Umstand gestärkt, dass er auf bekannte wie wenig bekannte Mängel der Datierung mittels der C-14-Methode aufmerksam macht. Auch seine wissenschaftliche Untermauerung der Radiästhesie durch Bezugnahme zur sogenannten modernen Physik lässt die Einsicht reifen, dass diese Methode weit mehr ist als eine Spielzeug verblendeter Esoteriker. So erwartet seine Leserschaft eine spannungsgeladene Lektüre, welche dank einer neuen Technik zur Datierung alter Anlagen und Bauten die Tür zu einem neuen Geschichtsbild öffnen wird.
Die vom Autor überzeugend präsentierten Beispiele (Malta, Sintflutlegende, Atlantis, Ägypten, Kleinasien, Libanon u.a.) zeigen, dass unsere prähistorische Geschichte durchaus eine andere Zeitskala kennen könnte als jene, der wir heute in den Geschichtsbüchern begegnen. Die Existenz einer oder mehrerer Hochkulturen, welche im 22. Jt. vor unserer Zeitrechnung Opfer einer umfassenden Flut geworden sind, könnte sich in der Tat als echte "Zeitbombe" für Archäologen und Historiker erweisen. Ausserdem bietet dieses faszinierende Modell völlig neue Perspektiven, um bislang bekannte historische Ungereimtheiten elegant zu lösen.
Die Überlegungen von Walter-P. Brunner, erarbeitet auf Grundlage seiner eigenen langjährigen radiästhetischen Erfahrungen verdienen einen hohen Kredit! Kredit deshalb, weil sich viele schwer einzuordnende Ruinen im Mittelmeerraum möglicherweise viel besser seiner neuen Chronologie zuordnen lassen. Diese Arbeit darf nicht als Angriff auf die Prä-Astronautik verstanden werden, im Gegenteil, die Existenz von Hochkulturen vor dem 21. Jt. v. Chr. wirft völlig neue Fragen auf, die sich kaum so leicht beantworten lassen.
Wer neue Ansatzpunkte zu all unseren historischen Rätseln sucht, findet in der folgenden Arbeit wichtige Hinweise auf neue Antworten vor. Kein Zweifel, diese Antworten dürften sich als so provozierend erweisen wie die Arbeit des Autors selbst - folgen wir der Spurensuche des Autors: es lohnt sich!