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Im Kino hat Der Sternwanderer, der auf Neil Gaimans (Sandman) gleichnamigen Fantasy-Märchen beruht, leider nicht die Aufmerksamkeit gefunden, die das bezaubernde Abenteuer im Land der Feen verdient. Claudia-Schiffer-Ehemann Matthew Vaughn (Layer Cake) ist ein wundervoller Fantasy-Film voller Magie und Poesie gelungen, der in der Tradition solcher Klassiker wie Die Braut des Prinzen steht.Ähnlich wie Goldmans phantastisches Märchen begeistert Der Sternwanderermit reichlich Witz und einer großartigen Liebesgeschichte, die temporeich und herrlich selbstironisch in Szene gesetzt ist. Da sind die Prinzen, die sich gegenseitig töten und sich anschließend als Geister auf die Nerven gehen, die abgehalfterten Hexen, die verzweifelt der Schönheit ihrer Jugend nachtrauern und natürlich Piratenkapitän Shakespeare, der eine Schwäche für Frauenkleider hat. Stormhold ist vielleicht nicht Mittelerde, will es aber auch gar nicht sein. Gaimans Märchenwelt, die sich vielmehr an literarischen Klassikern eines Lord Dunsany orientiert, verfügt über ihren ganz eigenen magischen Zauber und spielt nach Herzenslust mit den Erwartungen der Zuschauer und den Regeln des Genres.
Ein großer Pluspunkt des Films ist die Ausstattung der DVD. Neben einem absolut sehenswerten Making of enthält die DVD geschnittene Szenen sowie die schönsten Patzer von den Dreharbeiten, die noch einmal zusätzlich für Lachtränen sorgen. Definitiv Hunger auf mehr macht das schöne Booklet, das eine Leseprobe der illustrierten Romanfassung bietet.
Alles in allem ein märchenhaft schöner Hochgenuss, der mit Michelle Pfeiffer als Hexe, Robert De Niro als tuntiger Luftpirat, Peter OToole, Rupert Everett und Claire Danes (William Shakespeares Romeo & Julia) hochkarätig besetzt ist. Uneingeschränkt empfehlenswert! -- Birgit Schwenger
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
88 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein strahlender Stern am Fantasy-Firmament,
Rezension bezieht sich auf: Der Sternwanderer (DVD)
Der verliebte Tristan (Charlie Cox) verspricht seiner Angebeteten einen gefallenen Stern, in der Hoffnung ihr desinteressiertes Herz doch noch erobern zu können. Zu diesem Zwecke überwindet er die verbotene Mauer, die sein Dorf Wall vom magischen Reich Stormhold trennt und findet dort auch eine Sternschnuppe. Diese hat die Gestalt einer hübschen jungen Frau angenommen und nennt sich Yvaine (Claire Danes). Tristan und Yvaine sind sich allerdings nicht besonders sympathisch, und die Tatsache, dass der junge Mann den hilflosen Stern auch noch als seine Gefangene mit sich herumschleppt macht deren Verhältnis nicht gerade ungezwungener. Zudem haben auch ein paar andere wichtige Leute großes Interesse an dem gefallenen Stern. Das Hexenschwestern Trio unter der Führung von Lamia (Michelle Pfeiffer) möchte gerne das Herz des Sterns essen um damit ewige Jugend zu erringen und eine Schar mordlüsterner Prinzen-Brüder sucht bei Yvaine das Amulett, das einem von ihnen die Regentschaft sichert. Klar, dass die hilflose Yvaine in arge Gefahr gerät, und dass Tristan sich schon etwas einfallen lassen muss, wenn er den Stern mit nach Hause zu seiner Liebsten nehmen möchte.Das liest sich nun vielleicht so, als würde den Zuschauer hier eine altbekannte und ganz banale Fantasy Geschichte erwarten, so eine, die man schon hundert mal gelesen und gesehen hat, aber dem ist nicht so. Dies ist mit Abstand der witzigste, romantischste, schrägste, liebenswürdigste, einfallreichste und natürlich unterhaltsamste Fantasy-Film dieses Jahrzehnts (Herr der Ringe natürlich nicht mitgerechnet. Der ist außer Konkurrenz ;-)). Nach den jüngsten epischen Großprojekten wie Narnia und der Goldene Kompass hat man hier als Kontrapunkt sozusagen einen überschaubaren, völlig unverkrampften, manchmal etwas gruseligen und natürlich hochgradig unterhaltsamen Familienfilm produziert, der ebenso harmlos wie geistreich ist und mit mehr Humor und Einfällen aufwartet als man bei einmaligem Ansehen verkraften kann. Manchmal wirkt die Handlung ein bisschen wirr und inhomogen, das hat aber mein Vergnügen nicht im Mindesten beeinträchtigt, weil man selbst beim chaotischen Hin und Her zwischen düstern Hexenkesseln, hamletartigen Geisterscheinungen, wilder Blitzpiraterie und herzrührender Liebe immer noch herzlich lachen und kindlich staunen kann. Darsteller wie Robert de Niro (als schräger Piratenkapitän Shakespeare) Michelle Pfeiffer (als wenig zauberhafte Oberhexe im Kampf gegen Falten und Zellulitis), Rupert Everet (als ungewöhnlich langlebiger Prinz Sekundus) bürgen für die Spitzenqualität dieses Films aber auch der unbekannte Charlie Cox weiß rundum zu überzeugen und Blond-Schönchen Claire Dane ist die perfekte Besetzung für den arglosen Stern. Die beiden zusammen bilden ein herzerfrischend zänkisches Fast-Liebespärchen, das man gesehen haben muss. Fazit: Zu schön um ihn zu verpassen. DVD, Typ 9: Laufzeit 122 Minuten, Amaray Case, Bildschirm 16:9 (2.40:1) anamorph, Ton: Deutsch, Englisch, Türkisch: Dolby Digital 5.1 Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Ausstattung: Trailer, Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, Menü mit Soundeffekten, Entfernte Szenen Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
DAS Märchen für Erwachsene!!! So ein schöner, zu Herzen gehender, spannender, interessanter Fantasy-Film..Märchen :0),
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Sternwanderer (DVD)
Nach Harry Potter und Der Herr der Ringe stieß ich auf Narnia und war davon enttäuscht. Also taperte ich ins Videoland und blieb vor Der Sternwanderer stehen. Ich erinnerte mich an folgenden Ausschnitt aus dem Trailer:Ein Junge hält um die Hand seiner Traumfrau an. In dem Moment stürzt ein Stern vom Himmel, und zwar auf die andere Seite der Mauer, die an den Ort angrenzt. Niemand darf die Mauer überqueren und deshalb wird diese Mauer von einem alten Wächter bewacht. Der Junge verspricht dem Mädchen den Stern für sie zu suchen und ihn herzubringen. Wenn er es schafft, dann darf er sie heiraten. Also bricht er auf und wie es sich herausstellt ist der Stern eine junge Frau. Das klang irgendwie schön ' aber es bildetet längst noch nicht die Rahmenhandlung. Ich war durchweg erfreut und von dieser 'ja eigentlich soooo einfachen Story, die man schon 1000 Mal gesehen hat, aber die hier so wunderschön erzählt wird, dass der Film momentan zu meinen Lieblingsfilmen gehört! Dieser Film beginnt mit einer kleinen irgendwie traurigen Liebesgeschichte, die nicht von Dauer ist. Dann erwächst daraus eine neue Liebesgeschichte, die dann in ein romantisches Märchen übergeht. Dann kommen Ritter und Hexen hinzu und das Fantasymärchen ist perfekt. Die Ritter jagen einer Kette hinterher; denn der Prinz, der die Kette zurückbringt, der wird König. Allerdings ist durch die Kette aus Versehen ein Stern vom Himmel gefallen. Der Held der Geschichte will seiner Angebeteten den Stern bringen, damit sie ihn heiratet. Die 3 Hexenschwestern brauchen das Herz eines Sterns (eines strahlenden Sterns!!!), da sie dadurch einige Hundertjahre länger leben können (mittlerweile sind die alt und zerfallen und 300 Jahre alt). Von den 3 Hexen darf eine den Rest des letzten Herzens essen, um wieder jünger und kräftiger zu werden, und den Stern zu suchen...allerdings altert sie mit jedem Zauber wieder (sehr lustig anzusehen). So sind alle auf der Suche nach dem Stern, da 'sie auch die Kette' um den Hals hängen hat. Es ist schön, wie der junge Tristan und der Stern sich annähern.. Durch den gemeingefährlichen Piraten, der in Wirklichkeit eine Tunte ist, aber das geheim halten muss, lernt der junge Hauptdarsteller ein echter Mann zu werden, um später gegen die Hexen und seinen Konkurrenten anzutreten. Dann ist da noch die Straßengraben Hexe, die die Mutter des jungen Helden seit über 20 Jahren als Vogel verzaubert gefangen hält'..ohne das es beabsichtigt wird, löst sich am Ende alles in Wohlgefallen auf'. Hier gibt es Familienzusammenführungen, die wahre Liebe, Hass, Mord, Intrigen, Zauber, Ekel, Humor, Action', verzauberte Ziegen, ;0) einen tuntigen Kapitän, der einfach wundervoll von Robert De Niro gespielt wird'eine Hexe, die so lieblich und gleichzeitig böse perfekt ist, dass auch die älteren Zuschauer sich fürchten- von Michelle Pfeiffer verkörpert...es gibt die guten Ritter und die bösen und hinterhältigen Hexen' und das beste: Jeder einzelne Handlungsstrang wird am Ende mit einem Paukenschlag in einer wunderschönen Weise aufgelöst und man bekommt ein richtig gutes und schönes Gefühl!!! Ich schäme mich nicht zu sagen, dass dies das momentan schönste Fantasymärchen für Erwachsen ist, das man innerhalb eines Filmes (110 Min.) erzählen kann, ohne eine Trilogie daraus machen zu müssen Hier stimmt wirklich alles!! Die Idee mit dem Reisen bei Kerzenschein; die Erkennung der wahren Liebe des Hauptdarstellers; das süße Spiel von Claire Danes als Stern; das Schicksal der Mutter, das durch den Sohn eine Wendung nimmt; der tuntige Pirat (?) der den Helden zum Helden macht; die genialen Hexendarstellungen, die so sind, wie man sich Hexen immer vorgestellt hat; die guten Ritter (sehr lustig mit anzusehen, wie sie sich erst gegenseitig umbringen durch Intrigen ;0); das Schicksal der 'Straßengraben-Hexe', die soooo wichtig für die ganze Handlung ist; der Konkurrent des Hauptdarstellers'. Keine Charaktere ist hier sinnlos, da es nur Hauptdarsteller und wichtige Nebendarsteller gibt. Bei diesem Film spürt man die Magie und auch, dass hier viel Liebe und Zeit investiert wurde! Ich bin noch immer berauscht von diesem Film und deshalb lesen sich meine Sätze wohl ein wenig abgehackt oder verworren' Das ist ein Märchen, dass man gerne weitererzählen möchte'ein Märchen, an dem man festhält' Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
50 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein wunderschönes und lustiges Fantasymärchen,
Von Philipp Seichter "Carlton" (Clausthal-Zellerfeld, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Der Sternwanderer (DVD)
Diesen Film kann man wohl eindeutig als Fantasymärchen bezeichnen. Er enthält Zauberei, eine andere Welt und natürlich die Liebe. Nun bin ich eigentlich kein großer Fan von Liebesfilmen, doch ist die Liebesgeschichte in diesem Film wirklich schön aufgebaut und hat auch mich verzaubert. Zudem spielt Claire Danes ihre Rolle als gefallenen Stern sehr gut. Gerade im Mittelteil des Films bringt sie ein paar sehr lustige Kommentare. Allgemein kommt der Humor in diesem Film nicht zu kurz, jedoch nicht durch platte Sprüche, sondern vielmehr durch Mimik und Gestik bestimmter Figuren. Gerade Robert DeNiro ist hier zu nennen. Er spielt seine Rolle wieder einmal genial, als "grausamer" Pirat, mit recht seltsamen Vorlieben... (mehr will ich nicht verraten). Er ist auf jeden Fall maßgeblich an der Komik des Films beteiligt. Er kann halt einfach alles spielen.Auch die Magie kommt in diesem Film nicht zu kurz. Die Hexen, vor allem Michelle Pfeiffer, spielen ihre Rollen sehr gut und die Zauberei ist gut animiert. Zum Inhalt des Filmes möchte ich nichts sagen, dies kann man ja schließlich an vielen Stellen nachlesen. Zusammenfassend sei einfach noch einmal gesagt, dass es wirklich ein schöner Fantasyfilm mit wunderschöner Liebesgeschichte, sehr guter Besetzung und klasse eingebautem Humor ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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