Die Geschichte geht einem bedrohlich nahe, da der Stil, in dem sie erzählt wird, recht nüchtern ist und dadurch ein um einiges realerer Eindruck der Szenerie entsteht, als bei anderen Geschichten dieser Art.
Das Buch wechselt ab zwischen Dorians Flashbacks (wenn er mit Robin „spricht“) und Inas Ermittlungen, sowie deren Privatleben.
Die Stimmung des Buches und auch die, welche beim Leser entsteht, ist eine sehr düstere, die aber auch den Hoffnungsschimmer in sich birgt, daß sich alles irgendwie in Wohlgefallen auflösen könne, was es aber letztendlich nicht tut.
Die Charaktere werden dem Leser sehr bewußt und man kann sich v.a. in Ina, aber auch in Dorian, hineinversetzen, was einem einen kalten Schauer über den Rücken laufen läßt.
Die Figur der Katja Kammer wird hauptsächlich durch Inas Mutmaßungen über diese beschrieben, so daß sie einen mysteriösen Glanz bekommt.
Das Buch geht einem so nahe, daß man es - obwohl es sehr gut und mitreißend geschrieben ist - ab und an aus der Hand legen muß, obwohl man eigentlich weiterlesen möchte...
So...und nun lest dieses Buch: ES LOHNT SICH WIRKLICH! Ich bestell mir jetzt auch gleich das erste Buch mit der Kommissarin Ina Henkel: Mimikry.