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Sterntagebücher [Taschenbuch]

Stanislaw Lem
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 479 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: 18 (1978)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518369598
  • ISBN-13: 978-3518069592
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 10,6 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 336.974 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Stanis?aw Lem
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ijon Tichy, nie verlegen, besucht die kuriosesten Staatswesen der Galaxis (von denen nicht wenige allerirdischste Zustände widerspiegeln), geht auf Kulupenjagd, korrigiert die Vergangenheit, hört sich geduldig die Probleme verkannter und vergessener Erfinder an, besteht den Kampf mit räuberischen Riesenkartoffeln und den noch schwereren mit sich selbst, erschafft zeitreisend durch verrückte Experimente Marskanäle und erzählt herzerfrischend wahnwitziges Zeug über die eigene Abkunft.

Über den Autor

Stanislaw Lem wurde am 12. September 1921 in Lwów (Lemberg) geboren. 1939-41 und 1944-48 Studium der Medizin, Philosophie, Methodologie der Wissenschaft und Kybernetik; 1941-44 während der deutschen Besatzung Autoschlosser. Gegen Ende seines Studiums begann er zu schreiben, zunächst Gedichte, dann Novellen, seit 1950 Romane. "Solaris" ist einer seiner bekanntesten Science Fiction-Romane. Er wurde gleich zweimal verfilmt.
Stanislaw Lem ist 2006 im Alter von 84 Jahren in einem Krankenhaus in Krakau gestorben.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Stanislaw Lem gehört für mich, neben Isaac Asimov, zu den ganz großen ScienceFiction-Autoren. Beide haben einen ähnlichen Hintergrund als Wissenschaftler und das merkt man ihren Büchern positiv an.
Die Sterntagebücher enthalten eine Sammlung von Episoden aus dem Leben des Weltraumfahrers Ijon Tichy. Dahinter steht das humorvoll-konsequente Weiterdenken diverser wissenschaftlicher Forschungen, wie sie bereits vor Jahrzehnten begannen. Am meisten verblüfft dabei, wie treffend ihm der Blick in die Zukunft gelingt. Manches, was er beim ersten Erscheinen seiner Sterntagebücher noch als mögliche Entwicklung prognostizierte, ist mittlerweile tatsächlich eingetroffen. Jedes Mal, wenn beispielsweise neue Errungenschaften der Gentechnik oder Nachrichten über die 'Vermüllung des Weltalls mit Elektronikschrott' veröffentlicht werden, stelle ich fest, das kennst du doch schon aus den Sterntagebüchern - und das läßt künftig noch manch Bizarres erwarten...
Mehr von den einzelnen Geschichten zu verraten, hieße ihnen die Pointen stehlen. Lem bereitet uns mit den skurilen Erlebnissen seiner Hauptfigur, ein irre komisches und zugleich intelligentes Lesevergnügen.
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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Mit den Sterntagebüchern hat Stanislaw Lem eine Sammlung von Geschichten geschrieben, die es wirklich verdient hat, auf die berühmte einsame Insel mitgenommen zu werden. Schon deas Vorwort, eine gelungene Parodie auf wissenschaftlichen Schreibstil, in dem die Absurdität der Vermutung, Ijon Tichy (der Held des Romanes) habe sich beim Verfassen seiner Werke eines LEMs bedient, wo doch jeder wisse, das dies die erste Mondlandefähre, ein äusserst primitives Gerät also sei, dargelegt wird, ist äusserst lesenswert. Neben amüsanten Geschichten wie der Zeitschleife, wo sich die verschiedenen Inkarnationen des Piloten im Raumschiff treffen und streiten, gibt es auch sehr politische Geschichten. Da ist zum Beispiel die Geschichte von Tichys Landung auf einem Planeten, deren Bewohner, obwohl normale Landlebewesen, immer im Wasser leben müssen, weil der grosse Vorsitzende die Fischwerdung für ein grosse Projekt und eine erstrebenswerte Utopie hält: Eine kaum verhohlene Anspielung auf den real existierenden Sozialismus, die aber erstaunlicherweise durch die Zensur gekommen ist. Da gibt es eine Geschichte von einem im und durch seinen Erfolg gescheiterten Solipsisten, der Maschinen konstruiert hat, die Bewusstsein haben und die glauben, in einer ganz normalen Welt zu leben, die ihnen über ein Programm vorgespielt wird (die 'Matrix' lässt grüßen); von der Landung auf einem Planeten, bei dem ein biotechnologische Evolution alles möglich und nichts besser gemacht hat, ...

Man kann auf so kurzem Raum gar nicht andeuten, was es in diesem Buch an nachdenkenswerten und spannenden Geschichten dargeboten wird. Meine Empfehlung: Selber Lesen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der moderne Münchhausen 11. April 2006
Von Wanderer
Format:Taschenbuch
Als grosser Lem-Fan ging ich an dieses recht umfangreiche Werk heran, wobei mir der Protagonist Ijon Tichy der Weltraumfahrer bereits aus 'Der futurologische Kongreß' bekannt war.

Gleich die erste Geschichte stiess mich ab, obwohl die Geschichte von den Zeitenstrudeln die zu Zeitparadoxa führen erzählerisch nicht schlecht gewesen war. Da aber hatte ich (noch) nicht die tiefere Absicht des Werkes erkannt, die sich mir dann im weiterlesenden Forschen kundtat: Das Werk sollte die typisch Lem'sche Ideenvielfalt vereinen mit einer Parodie auf die SF unserer Tage. Doch das ist nicht die einzige Absicht des Buches. Lem erkannte die Möglichkeit einen 'modernen' Baron Münchhausen zu schaffen, was ihm meiner Ansicht nach ausgezeichnet gelungen ist. Abgesehen davon sind auch tiefsinnigere Ansätze - gut verborgen - in dem Buch enthalten.
Man denke an die Darstellung einer Parallel-Zivilisation aus der Sicht eines Außenstehenden (12.Reise). Oder an das Scheitern eines hohen Werkes an zwischenmenschlicher Ignoranz und Egozentrismus (18.,20.Reise). Wie in der gängigen SF werden auch kosmische Rätsel auf eine bestimmte Weise erklärt, wobei diese Erklärungen (absichtlich) haarsträubend sind, weil sie - pseudowissenschaftlich - erklärt werden. Doch manche Geschichten wissen auch zu erschrecken weil sie trotz der Absonderlichkeit ihrer Einfälle (eßbare Möbel) einen wahren Kern enthalten, was der aufmerksame Leser dann auch erkennt: Denn die Schrecken der gentechnischen Veränderung sind ohne allzugrossen ironischen Abstand geschildert. Zwar macht sich Lem dort lustig über die Körperformen, doch hält er diese Entartung scheinbar durchaus für möglich (21.Reise). Auch die Traumreise über das galaktische Gericht enthält einen Schreckenskern: Die verurteilenswerte menschliche Neigung zur Vernichtung des oder der Anderen, seine Neigung zur Gewalt(8.Reise, man beachte wie oft sich Tichy 'schämt'!). Die Zusatzgeschichten (Aus den Erinnerungen Tichys) sind in grösserem Maße kritisch als satirisch. Sie denken offen über Menschheitsträume nach (Gott zu werden in der Geschichte über Prof. Corcoran,Unsterblichkeit, Homunkulus- Prof. Sasul, Zeitmaschine - Dr. Molteris). Und er läßt durch diese Geschichten diese Menschheitsträume der modernen SF zu ALPträumen werden. Besonders gruselig ist die Geschichte über Dr. Diagoras, der Androiden erschaffen will und diesen schließlich - folgerichtig - zum Opfer fällt. Darin steckt auch die Warnung, daß sich solche Dinge nicht kontrollieren lassen, weil man das Wissen erst im Experiment erwirbt. Man merkt nämlich eben bei dieser Geschichte keine ironische Distanz, was bezeichnend ist...
So sind die Sterntagebücher zwar teilweise ein Spaß, sogar ein sehr erheiternder. Aber sie enthalten auch ernstgemeinte Aussagen und Befürchtungen ...und auch Angriffe auf die Religion sind enthalten (Wörtlichnehmung der Verkündigung, Folgerichtige Zersetzung des Glaubens bis zum störrischen 'Dennoch-Glauben' an Gott, etc.)

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Nicht einfach zu lesen, aber voll abgefahrener Ideen
Wer kennt nicht die Verfilmungen von Raumpilot Ion Tichy von und mit Oliver Jahn? Aus diesem Buch bezieht Jahn seine Ideen und setzt sie in perfekter Weise um. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von JPT veröffentlicht
Grandios
Lem schafft mit seinen Sterntagebüchern das, was selten einem Autor gelingt. Unter einem Mantel von viel Witz verblüfft er den Leser in jeder Geschichte mit der... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von S. Baum veröffentlicht
Höchst amüsant!
Professor Tarantoga versucht wieder einmal, den Sternenreisenden Ijon Tichy dazu zu überreden, ihm von seinen Reisen zu erzählen. Der aber weigert sich. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Stefan Erlemann veröffentlicht
Ein Klassiker
Stanislaw Lem ist mit seinen Sterntagebüchern ein absoluter Literaturklassiker gelungen, der auch nicht Science-Fictions Fans, wie mich, begeistert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juni 2009 von clixer
Ein großartiger Klassiker!
Es hat bei mir ziemlich lange gedauert, bis ich mich von Freunden überzeugen ließ, mal mit Stanislav Lem zu beginnen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Februar 2009 von Stefan Paischer
Grandios
Das Buch strotzt einfach vor witzigen und hintersinnigen Ideen. Lem schildert in seinen Kurzgeschichten vieles, was andere Autoren sonst viel breiter auswalzen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2008 von Babywal
Die Seele der Science-Fiction!
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Veröffentlicht am 3. März 2008 von Oliver Retz
Eine willkommene Farbe im vielseitigen Schaffen eines großen...
SF auf höchstem intellektuellem Niveau.

Im Gegensatz zu seinen überigen Werken hat S.LEM in den Sterntagebüchern den Humor 'entdeckt'. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Mai 2007 von Galdor
Nicht Lem's bestes Werk, aber trotzdem absolut lesenswert
Die Sterntagebücher gehören -trotz ein paar kleinerer Schwächen- zum Pflichtprogramm für jeden Sci-Fi-Aficionado. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. März 2006 von Okarin
Skuril Phantastisch
Stanislaw Lems Sterntagebücher schäumen nur so vor Erfindungsspass über. Mit den bizarrsten Einfällen, ausserordentlichsten Skurilitäten,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Februar 2004 von Torsten Olt
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