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Sternstunden der Menschheit: Vierzehn historische Miniaturen Taschenbuch – 1. Juli 1964


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Fischer; Auflage: 56 (1. Juli 1964)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596205956
  • ISBN-13: 978-3596205950
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 2 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (86 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.102 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Mehr über den Autor

In Wien wurde Stefan Zweig als zweiter Sohn eines reichen Fabrikanten am 28. November 1881 geboren. Schon während seiner Gymnasialzeit verfasste er Gedichte, nahm dann in Wien das Studium der Literaturgeschichte auf und begann zu reisen - durch Europa ebenso wie nach Tunesien oder Mexiko. Als Übersetzer des Franzosen Romain Rolland oder des Belgiers Emile Verhaeren machte er sich ebenso einen Namen wie durch seine eigenen Werke. Der Zweite Weltkrieg, Bücherverbrennung und Verfolgung ließen Zweig schließlich nach Brasilien emigrieren. Unter dem Eindruck deutscher Kriegserfolge und erschöpft von unfreiwilliger Migration sowie dem Verlust seiner - vor allem auch geistigen - Heimat Europa nahm sich der Sechzigjährige zusammen mit seiner Frau Lotte am 23. Februar 1942 das Leben.

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Sternstunden der Menschheit
OA 1927 Form Historische Miniaturen Epoche Moderne
Stefan Zweigs populärstes und erfolgreichstes Buch ist eine Sammlung von Texten, die er selbst historische Miniaturen nannte. Jede Miniatur schildert einige dramatische Stunden oder Tage im Leben einer historischen Persönlichkeit, deren Entscheidung den weiteren Verlauf der Menschheitsgeschichte bestimmt.
Inhalt: Die Erstausgabe von 1927 enthielt fünf Texte – Die Weltminute von Waterloo (General Grouchy kommt Napoleon zu spät zu Hilfe), Die Marienbader Elegie (R Goethes unerfüllte Liebe zu Ulrike von Levetzow), Die Entdeckung Eldorados (Johann August Suter im Wilden Westen), Heroischer Augenblick (Fjodor R Dostojewskis Begnadigung in letzter Sekunde) und Der Kampf um den Südpol (Robert Scott gegen Roald Amundsen). In die postum erschienene Ausgabe von 1943 wurden sieben weitere Miniaturen aufgenommen: Flucht in die Unsterblichkeit (die Entdeckung des Pazifik durch Vasco Núñez de Balboa), Die Eroberung von Byzanz (eine angeblich unverschlossen gebliebene Tür ermöglicht die Eroberung der Stadt), Georg Friedrich Händels Auferstehung (die Entstehung des Oratoriums Messias), Das Genie einer Nacht (Rouget de Lisle komponiert die Marseillaise), Das erste Wort über den Ozean (C. W. Field verlegt das erste transatlantische Kabel), Die Flucht zu Gott (Leo R Tolstois letzte Tage) und Der versiegelte Zug (Wladimir Iljitsch Lenins Rückkehr nach Russland 1917). 1940 war eine englische Ausgabe erschienen, die neben den fünf Texten der deutschen Erstausgabe zwei weitere Miniaturen enthielt, welche auch der heute erhältlichen deutschen Sammlung angefügt sind (Cicero und Wilson versagt).
Aufbau: Die Texte sind keine historischen Analysen, sondern novellistisch zugespitzte Erzählungen, in deren Mittelpunkt jeweils eine biografisch überhöhte Person steht. Zwei Miniaturen sind keine novellistischen Prosatexte: In Heroischer Augenblick schildert Zweig Dostojewskis Begnadigung in Form eines dramatischen Gedichts, in Die Flucht zu Gott Tolstois letzte Stunden als Epilog zu dessen unvollendetem Drama Und das Licht scheinet in der Finsternis.
Zweig wollte nicht trockene Geschichtsschreibung betreiben, sondern anschaulich-realistisch einige dramatische Sternstunden der Menschheit schildern, wobei er sich nicht streng an die geschichtliche Wahrheit hielt. Die Texte spiegeln eine Geschichtsauffassung wider, welche die Intuition und den Heroismus des Einzelnen für die Entwicklung der Menschheit wichtiger nimmt als politische und gesellschaftliche Zusammenhänge.
Wirkung: Schon die Erstausgabe von 1927 wurde ein überraschend großer Erfolg – bis Ende 1928 wurden sieben Auflagen (130 000 Exemplare) des schmalen Bandes gedruckt. Im Dezember 2000 erschien im Fischer Taschenbuch Verlag bereits die 47. Auflage der nunmehr aus 14 Texten bestehenden Sammlung. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren. Noch während des Studiums veröffentlichte er 1901 seinen ersten Gedichtband. Nach der Promotion unternahm er Reisen durch nahezu die ganze Welt. Zum Militärdienst untauglich, arbeitete er im Kriegsarchiv, bis er als Kriegsgegner 1917 nach Zürich gehen konnte. Von 1919 bis 1934 lebte er zumeist in Salzburg. Seit 1935 zog er sich gelegentlich nach London zurück, wohin er 1938 emigrierte. Zunehmend ruheloser, ging er 1940 für einige Monate nach New York und übersiedelte im August 1941 nach Brasilien. Seine Autobiographie ›Die Welt von Gestern‹ und die ›Schachnovelle‹ vollendete er noch, die Biographie Balzacs blieb Fragment, als er am 23. Februar 1942 zusammen mit seiner Frau »aus freiem Willen und mit klaren Sinnen« aus dem Leben schied.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

46 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT am 27. Januar 2004
Format: Taschenbuch
Zweig erzählt in seiner leicht poetischen Weise 14 Geschichten bzw. Entscheidungen aus der Weltgeschichte von 50 vor Chr. (die Ermordung Cäsars und Ciceros) über 1453 (Eroberung von Byzanz), 1815 (Waterloo) und mehr bis 1919 (Versailler Verträge).
Bei unserer riesigen Weltgeschichte können die "Sternstunden" natürlich nur Schnappschüsse sein, und Zweig hat mehrere Ereignisse gewählt, die erst auf dem zweiten Blick bedeutend sind. So berichtet er nicht von der Entdeckung Amerikas sondern der des Pazifiks 1513; aus der gesamten Wissenschaft wählt er die Verlegung des Morse-Kabels zwischen Europa und Amerika. Suter, der Mann, dem 1840 einmal halb Kalifornien gehörte oder die Krankheit Händels, die 1737 zu seinem schönsten Werk führte, sind wunderschön zu lesen, aber nicht die offensichtlichen Meilensteine der Menschheit. Doch gerade die Wahl etwas abseits vom allgemein bekannten und durchgekauten Mainstream macht die Geschichten besonders interessant.
Besonders bedeutend ist das Nachgeben von Amerikas Präsident Wilson bei den Versailler Verträgen 1919, der nach langer Verhandlung seine Grundsätze zur Sicherung des Ewigen Friedens aufgab und den hohen Reparaturzahlungen Deutschlands zustimmte. Sie waren wesentlich mitverantwortlich für die folgende Deflation und spätere Radikalisierung. Zweig sieht bereits 1927 (!) die Gefahr, die von dieser Stunde und vertanen Chance ausging, und es ergibt sich (bewusst?) eine Parallele zum Demokraten Cicero 2000 Jahre zuvor, durch dessen Liquidierung die Ideale der römischen Republik verdrängt wurden und der Weg frei war für die Diktatur von Antonius, Octavian und Lepidus . Traurig, aber schön geschrieben.
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dichtung&Kritik am 12. Januar 2005
Format: Taschenbuch
Um es ganz naiv zu sagen "ein herrlicher Geschichtsunterricht".
Denn hier geht es nicht um leere Daten und hohle Fakten ohne Inhalt. Eigentlich sind Daten und Fakten ja immer mit Inhalt gefuellt, wenn man nur hinsieht - etwas ist geschehen, viele Einzelschicksale sind unter einem Titel zusammengefasst. Aber wie oft vergass man das, wenn man sich durch das Schulfach "Geschichte" quaelte.
In diesem kleinen Buch von Stefan Zweig wird Geschichte nun lebendig - so abgedroschen diese Phrase klingen mag, hier trifft sie zu. Und zwar deswegen, weil wir in einigen kleinen Kapiteln jeweils ein wenig ueber je eine Person der Geschichte erfahren (teilweise auch unbekannte, vergessene Namen), und dann aber ueber der Person je wichtigsten Lebens-Augenblick.
Zweig stellt mit diesem Buch die These auf, dass es kleine Szenen, scheinbar unbedeutende Kleinigkeiten und winzige Einzelschicksale sind, die manchmal das Schicksal einer Nation oder der Menschheitsgeschichte besiegeln.
Diese Augenblicke, diese "Sternstunden" zu kennen, veraendert den Blick auf die Menschheitsgeschichte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT am 5. Juli 2011
Format: Taschenbuch
Stefan Zweigs bekanntestes Werk sind diese "Sternstunden der Menschheit", die hier in einer Ausgabe mit zwölf historischen Miniaturen vor mir liegen, nicht mit vierzehn wie bei manchen anderen Rezensenten. Für sein bestes Werk halte ich das Buch jedoch nicht. Die Sammlung von aus Zweigs Sicht "schicksalsträchtigen Stunden, in denen eine zeitüberdauernde Entscheidung auf ein einziges Datum, eine einzige Stunde zusammengedrängt ist", umfassen Momente der Weltgeschichte zwischen dem 15. und frühen 20. Jahrhundert.

Die Auswahl erscheint mir willkürlich, auch wenn Zweig nicht "Die Sternstunden der Menschheit" als Titel wählte. Auch ist die Geschichte von Johann August Suter, der zuerst San Francisco gründete und später Eldorado entdeckte kein Moment in der Geschichte, sondern die kurze Schilderung eines gesamten Lebens. Auch die telegrafische Überbrückung des atlantischen Ozeans mit dem ersten die beiden Kontinente Europa und Amerika verbindenden Kabel ist kein Moment und keine Stunde, sondern die interessante Geschichte einer jahrelangen Vision.

Daneben bringt Zweig vierzig Seiten unter, in denen er ein unvollendetes Drama Tolstois mit dessen Ende zu Ende bringt. Zu einer eigenen Veröffentlichung hätte der Umfang nicht gereicht, auch nicht als Theaterstück. Und so bringt der renommierteste Schriftsteller seiner Zeit diesen Part hier unter. Und ob die Komposition der französischen Nationalhymne, der Marseillaise damals zu den großen historischen Momenten zählt, ist aus heutiger Sicht schwer zu beurteilen.

Irritiert hat mich auch die Geschichte über die Entdeckung (durch Europäer!
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