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Sternstunden der Menschheit Kindle Edition

4.6 von 5 Sternen 101 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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Länge: 225 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bei diesem Werk handelt es sich um eine urheberrechtsfreie Ausgabe. Der Kauf dieser Kindle-Edition beinhaltet die kostenlose, drahtlose Lieferung auf Ihren Kindle oder Ihre Kindle-Apps.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren und starb am 23. Februar 1942 in Petrópolis, Brasilien. Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig kam aus großbürgerlich-jüdischer Familie. Er studierte in Wien und Berlin Phlilosophie, Germanistik und Romanistik. 1904 promovierte er zum Dr. phil. Nach der Promotion bereiste er Europa, Amerika, Afrika und Indien. Während des 1. Weltkriegs war er zuerst propagandistisch im Wiener Kriegsarchiv, dann in offiziösen Missionen in der Schweiz tätig. Er engagierte sich zusammen mit R. Rolland für den Frieden. Nach Kriegsende lebte er bis 1933 mit seiner Frau Friderike in Salzburg. Von ihr löste er sich im Zug einer Übersiedlung nach England, 1941 zog er weiter nach Brasilien, nach Petropolis im Bundesstaat Rio de Janeiro. Unter Depression leidend, nahm er sich dort gemeinsam mit seiner zweiten Frau Lotte das Leben.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 540 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 225 Seiten
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00CEQ8DV6
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen 101 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #197 Kostenfrei in Kindle-Shop (Siehe Top 100 - Kostenfrei in Kindle-Shop)

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Mehr über den Autor

In Wien wurde Stefan Zweig als zweiter Sohn eines reichen Fabrikanten am 28. November 1881 geboren. Schon während seiner Gymnasialzeit verfasste er Gedichte, nahm dann in Wien das Studium der Literaturgeschichte auf und begann zu reisen - durch Europa ebenso wie nach Tunesien oder Mexiko. Als Übersetzer des Franzosen Romain Rolland oder des Belgiers Emile Verhaeren machte er sich ebenso einen Namen wie durch seine eigenen Werke. Der Zweite Weltkrieg, Bücherverbrennung und Verfolgung ließen Zweig schließlich nach Brasilien emigrieren. Unter dem Eindruck deutscher Kriegserfolge und erschöpft von unfreiwilliger Migration sowie dem Verlust seiner - vor allem auch geistigen - Heimat Europa nahm sich der Sechzigjährige zusammen mit seiner Frau Lotte am 23. Februar 1942 das Leben.

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Zweig erzählt in seiner leicht poetischen Weise 14 Geschichten bzw. Entscheidungen aus der Weltgeschichte von 50 vor Chr. (die Ermordung Cäsars und Ciceros) über 1453 (Eroberung von Byzanz), 1815 (Waterloo) und mehr bis 1919 (Versailler Verträge).
Bei unserer riesigen Weltgeschichte können die "Sternstunden" natürlich nur Schnappschüsse sein, und Zweig hat mehrere Ereignisse gewählt, die erst auf dem zweiten Blick bedeutend sind. So berichtet er nicht von der Entdeckung Amerikas sondern der des Pazifiks 1513; aus der gesamten Wissenschaft wählt er die Verlegung des Morse-Kabels zwischen Europa und Amerika. Suter, der Mann, dem 1840 einmal halb Kalifornien gehörte oder die Krankheit Händels, die 1737 zu seinem schönsten Werk führte, sind wunderschön zu lesen, aber nicht die offensichtlichen Meilensteine der Menschheit. Doch gerade die Wahl etwas abseits vom allgemein bekannten und durchgekauten Mainstream macht die Geschichten besonders interessant.
Besonders bedeutend ist das Nachgeben von Amerikas Präsident Wilson bei den Versailler Verträgen 1919, der nach langer Verhandlung seine Grundsätze zur Sicherung des Ewigen Friedens aufgab und den hohen Reparaturzahlungen Deutschlands zustimmte. Sie waren wesentlich mitverantwortlich für die folgende Deflation und spätere Radikalisierung. Zweig sieht bereits 1927 (!) die Gefahr, die von dieser Stunde und vertanen Chance ausging, und es ergibt sich (bewusst?) eine Parallele zum Demokraten Cicero 2000 Jahre zuvor, durch dessen Liquidierung die Ideale der römischen Republik verdrängt wurden und der Weg frei war für die Diktatur von Antonius, Octavian und Lepidus . Traurig, aber schön geschrieben.
1 Kommentar 54 von 54 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Taschenbuch
Um es ganz naiv zu sagen "ein herrlicher Geschichtsunterricht".
Denn hier geht es nicht um leere Daten und hohle Fakten ohne Inhalt. Eigentlich sind Daten und Fakten ja immer mit Inhalt gefuellt, wenn man nur hinsieht - etwas ist geschehen, viele Einzelschicksale sind unter einem Titel zusammengefasst. Aber wie oft vergass man das, wenn man sich durch das Schulfach "Geschichte" quaelte.
In diesem kleinen Buch von Stefan Zweig wird Geschichte nun lebendig - so abgedroschen diese Phrase klingen mag, hier trifft sie zu. Und zwar deswegen, weil wir in einigen kleinen Kapiteln jeweils ein wenig ueber je eine Person der Geschichte erfahren (teilweise auch unbekannte, vergessene Namen), und dann aber ueber der Person je wichtigsten Lebens-Augenblick.
Zweig stellt mit diesem Buch die These auf, dass es kleine Szenen, scheinbar unbedeutende Kleinigkeiten und winzige Einzelschicksale sind, die manchmal das Schicksal einer Nation oder der Menschheitsgeschichte besiegeln.
Diese Augenblicke, diese "Sternstunden" zu kennen, veraendert den Blick auf die Menschheitsgeschichte.
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Format: Taschenbuch
Stefan Zweigs bekanntestes Werk sind diese "Sternstunden der Menschheit", die hier in einer Ausgabe mit zwölf historischen Miniaturen vor mir liegen, nicht mit vierzehn wie bei manchen anderen Rezensenten. Für sein bestes Werk halte ich das Buch jedoch nicht. Die Sammlung von aus Zweigs Sicht "schicksalsträchtigen Stunden, in denen eine zeitüberdauernde Entscheidung auf ein einziges Datum, eine einzige Stunde zusammengedrängt ist", umfassen Momente der Weltgeschichte zwischen dem 15. und frühen 20. Jahrhundert.

Die Auswahl erscheint mir willkürlich, auch wenn Zweig nicht "Die Sternstunden der Menschheit" als Titel wählte. Auch ist die Geschichte von Johann August Suter, der zuerst San Francisco gründete und später Eldorado entdeckte kein Moment in der Geschichte, sondern die kurze Schilderung eines gesamten Lebens. Auch die telegrafische Überbrückung des atlantischen Ozeans mit dem ersten die beiden Kontinente Europa und Amerika verbindenden Kabel ist kein Moment und keine Stunde, sondern die interessante Geschichte einer jahrelangen Vision.

Daneben bringt Zweig vierzig Seiten unter, in denen er ein unvollendetes Drama Tolstois mit dessen Ende zu Ende bringt. Zu einer eigenen Veröffentlichung hätte der Umfang nicht gereicht, auch nicht als Theaterstück. Und so bringt der renommierteste Schriftsteller seiner Zeit diesen Part hier unter. Und ob die Komposition der französischen Nationalhymne, der Marseillaise damals zu den großen historischen Momenten zählt, ist aus heutiger Sicht schwer zu beurteilen.

Irritiert hat mich auch die Geschichte über die Entdeckung (durch Europäer!
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