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Sternenstaub.
 
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Sternenstaub. [Broschiert]

Adam Roberts , Ursula Kiausch
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 173 Seiten
  • Verlag: Heyne (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453530721
  • ISBN-13: 978-3453530720
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 813.686 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine Reise an die Grenzen des Universums

Das Science-Fiction-Ereignis des Jahres, ein Roman, nur vergleichbar mit M. John Harrisons "Licht". Mit "Sternenstaub" knüpft Adam Roberts nicht nur an die großen Klassiker wie Isaac Asimov und Arthur C. Clarke an, sondern stellt sich auch auf Anhieb in eine Reihe mit den heutigen Größen des Genres. Eine atemberaubende Achterbahnfahrt durch Zeit und Raum, ein Buch, über dessen Visionen und Phantasie man nur staunen kann.

Klappentext

"Adam Robert ist der neue Stern am Himmel der Science Fiction! Seine kreative Energie scheint grenzenlos."
Independent

"Adam Roberts ist einer der besten SF-Autoren seit Jahren!"
Peter F. Hamilton


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Als ich mir das Buch gekauft hab, wusste ich nicht was mich erwarten wird, da ich einfach mal zugegriffen habe ohne mich vorher zu informieren.

Zuerst zum Negativen: Der Autor versucht stellenweise seine Welt zu wissenschaftlich und plausibel zu machen, und jeder der mal eine Physikvorlesung besucht hat kann darueber eigentlich nur die Stirn runzeln. Wegen der Briefform kommen manche (tragische) Ereignisse mir persoenlich zu "flach" im Buch rueber.

Nun zur positiven Seite: Ich finde die beschriebene Welt erfrischend anders als in den meisten Science Fiction Buechern, keine boesen Aliens,keine riesigen Raumflotten und auch keine galaktischen Imperien. Dafuer aber ein Utopia. Nach und nach wird das Wesen von Ae einigermassen gut dargestellt. Auch finde ich die verschiedenen Welten schoen unterschiedlich und nicht nur eine immer gleiche Ansammlung von Staedten.

Alles in allem ein Buch was man getrost lesen kann, falls man sich fuer Science Fiction interessiert, und eins bei dem man mit der Frage zurueckgelassen wird ob die Menschheit sich wirklich ein Utopia schaffen wuerde wenn man ihr die physischen Aengste nimmt...

PS: das ist meine erste Rezension also bitte Nachsicht ;)
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Briefe und ganz viel Schaum 16. Januar 2006
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
EIn gutes Buch, ohne Zweifel. Und als Erstlingsroman sicher auch ein großer Wurf.
Dennoch fehlen, meiner Meinung nach, einige Aspekte, um einen großen SciFi-Klassiker daraus werden zu lassen.
Zum einen scheint sich der Autor nicht entscheiden zu können, ob er nun einen Hard-SF Roman schreiben wollte, oder einen Mainstream-Schmöcker- die naturwisssenschaftliche Seite kommt- mit einigen kurzen, für den beschlagenen Leser fast schon belächelnswerten Exkursen, hierfür definitiv zu kurz, die Charakterbeschreibungen sind, bis auf Ae, den Protagonisten, den wir etwas besser kennenlernen dürfen, recht dünn. Das mag natürlich an der gewählten Erzählperspektive, der Briefform liegen, entschuldigt aber dennoch nicht die etwas hölzern wirkenden Charaktere- Ae nicht ausgeschlossen.
Dafür ist die Geschichte exzellent erzählt, literarisch um Längen besser, als es zum Beispiel Stephen Baxter im größten Teil seiner Werke- bis heute- hinbekommt; teilweise erinnert mich der Schreibstil an M. J. Harrisson- durchaus als Kompliment gemeint.
Hm. Das Ende ist ein wenig zu vorhersehbar... Egal. Das lesen dieses Buches macht Spaß, das ist alles, was zählt. Ich bin auf das nächste Buch von Herrn Adams gespannt!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Auf zu neuen Ufern 4. Januar 2006
Format:Broschiert
Adam Roberts „Sternenstaub“

Ein bemerkenswertes Buch. Schon die Form des Briefromans ist in diesem Genre ungewöhnlich, der Protagonist schreibt Briefe an einen Stein. Schon hier betritt Roberts völlig neue literarische Ufer im Science Fiction Bereich. Er kommt dabei völlig ohne spektakuläre Raumschlachten aus, auch bizarre Außerirdische sucht der Leser vergeblich. Dennoch ist es ein ebenso spannendes wie unterhaltsames Buch. Die Menschheit lebt in einer wahrhaft utopischen Gesellschaft. Krankheiten sind dank hochentwickelter Nanotechnologie ausgerottet, Kriege und Kriminalität gibt es nicht mehr. Nur einer weicht von der Norm ab, Ae ist in der Lage Menschen zu töten und erhält von einer mysteriösen Macht den Auftrag die Bewohner eines ganzen Planeten zu vernichten. Dafür wird er vom Knaststern geholt, von dem eine Flucht eigentlich nicht möglich ist. Nun beginnt für Ae eine abenteuerliche Reise durch das Quantenuniversum, er sucht sowohl den Ort des Verbrechens, als auch seine Auftraggeber. Der Leser erfährt von verschiedenen Zonen im Universum, da ist der Streifen „schnellen“ Raums, indem es möglich ist schneller als das Licht zu reisen und es gibt den „langsamen“ Raum, der nur Unterlichtgeschwindigkeit erlaubt
Roberts begibt sich hier auf die Ebene der Quantenphysik. Seine Raumreisenden werden durch die Verlagerung von Quanten in mehreren Sprüngen zu ihrem Zielort gebracht. Dies geschieht nicht in Raumschiffen, sondern einzeln eingehüllt in intelligenten Schaum.
Während seiner Reisen setzt sich Ae immer wieder mit den möglichen Motiven seiner unbekannten Auftraggeber auseinander. Hier erhält das Buch eine philosophische Ebene, es geht um Fragen der Moral, des ethischen Verhaltens, der Liebe und der Freundschaft und nicht zuletzt des seelischen Defekts.
Neben der Gestaltung des Romans in Briefform, hat Roberts einen weitern Kunstgriff verwendet indem er den Text von einer fiktiven Übersetzerin aus dem Glicé, einer Sprache der Zukunft, übersetzen lässt. Ein Kompliment also auch an Usch Kiausch für ihre Übertragung aus dem Englischen.
Bernhard Quenzel

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