EIn gutes Buch, ohne Zweifel. Und als Erstlingsroman sicher auch ein großer Wurf.
Dennoch fehlen, meiner Meinung nach, einige Aspekte, um einen großen SciFi-Klassiker daraus werden zu lassen.
Zum einen scheint sich der Autor nicht entscheiden zu können, ob er nun einen Hard-SF Roman schreiben wollte, oder einen Mainstream-Schmöcker- die naturwisssenschaftliche Seite kommt- mit einigen kurzen, für den beschlagenen Leser fast schon belächelnswerten Exkursen, hierfür definitiv zu kurz, die Charakterbeschreibungen sind, bis auf Ae, den Protagonisten, den wir etwas besser kennenlernen dürfen, recht dünn. Das mag natürlich an der gewählten Erzählperspektive, der Briefform liegen, entschuldigt aber dennoch nicht die etwas hölzern wirkenden Charaktere- Ae nicht ausgeschlossen.
Dafür ist die Geschichte exzellent erzählt, literarisch um Längen besser, als es zum Beispiel Stephen Baxter im größten Teil seiner Werke- bis heute- hinbekommt; teilweise erinnert mich der Schreibstil an M. J. Harrisson- durchaus als Kompliment gemeint.
Hm. Das Ende ist ein wenig zu vorhersehbar... Egal. Das lesen dieses Buches macht Spaß, das ist alles, was zählt. Ich bin auf das nächste Buch von Herrn Adams gespannt!