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Sternenspiel: Roman
 
 
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Sternenspiel: Roman [Taschenbuch]

Sergej Lukianenko , Christiane Pöhlmann
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 640 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (8. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345352411X
  • ISBN-13: 978-3453524118
  • Originaltitel: Zvezdy - Cholodnye Igruski (Die Sterne sind ein kaltes Spielzeug)
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,6 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 35.792 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Sergej Lukianenko
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Er wird nicht müde, der Lukianenko; und wir auch nicht. Er schreibt (unermüdlich) und wir lesen (unermüdlich (und zufrieden)) - mit Sternenspiel bringt er nun mal wieder einen Science-Fiction an den Start. Nach Spektrum, Weltenträumer und Weltengänger auch heiß ersehnt, schreibt doch zurzeit kaum einer wie er diese angenehme Mischung aus Space Opera, geheimnisvollen Außerirdischen und persönliche Lebenserfahrungen, die seine Bücher so süffig-lesbar machen.

Die Menschheit hat sich in Sternenspiel auf den Weg ins All gemacht, dank Überlichtantrieb schmelzen die Lichtjahre im "Jump" zur Nichtzeit. Doch wir (die Menschheit) sind nicht allein und der Erstkontakt lässt nicht lange auf sich warten: Die gottesanbeterinnenartigen Hyxoiden vertreten die Konklave und eigentlich würden sie die Terraner im Namen der Konklave zum Hilfsvolk umfunktionieren, wären nicht die Menschen die offenbar einzige intelligente Spezies, die durch einen "Jump" nicht verrückt wird. So viel zu den Rahmenbedingungen :)

Pjotr Chrumow ist jung, Pilot und gerade von einem Planeten gestartet, als er nach einem "Jump" einen außerirdischen Zähler als blinden Passagier in seinem Schrank findet. Und der ist alles andere als verrückt. Von da gerät Pjotr tief in die Wirren der galaktischen Machtgefüge, die nicht nur die Zukunft der Menschheit betreffen.

Zwei Seiten und das war es - alles um einen herum verliert an Bedeutung, alles, was zählt, sind die nächsten Seiten des Sternenspiel. Lukianenko macht doch müde: wegen durchgelesener, schlafloser Nächte! textico.de/Wolfgang Treß

Pressestimmen

»Sergej Lukianenko ist der meistgelesene russische Autor der Gegenwart.« Stern

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von dP
Format:Taschenbuch
Wer Sergej Lukianenko mag und seine vorgehenden Werke gelesen hat kennt es wahrscheinlich: Die ganzen Bücher sind sich in Einem gleich: Es wird von Anfang an darauf hingearbeitet um am Ende im großen Finale die große Erkenntnis zu offenbaren. Mir macht es, trotz der dramaturgischen Vorhersehbarkeit dennoch immer wieder Spaß an Lukianenkos phantasiereichen Welten teil zu haben und genauso ergeht es mir mit seinem neuen Universum, das er mit "Sternenspiel" beginnt.

Klassisch eröffnet er eine Welt, wo sich die Zusammenhänge erst mit der Geschichte entfalten, was mir schon immer gut gefallen hat.

Parallelen zeigen sich zwischen der Konklave (in "Sternenspiel"), den Schließern (aus "Spektrum") und den Kuratoren/ Hebammenfunktionalen (aus "Weltengänger"):
Es ist wieder eine Übermacht, welcher man im Verlauf des Buches gegenüber treten muss.

"Sternenspiel" erscheint dabei, wie gewohnt, abwechslungsreich und trotzdem nicht ganz so verstrickt und "um-die-Ecke-gedacht" wie z.B. die Wächter-Reihe, was dem Verständnis zu Gute kommt. So ist im ganzen Buch ein Roter Faden zu erkennen.

Wer Sergej Lukianenko und seinen typisch russischen Stil mag, findet auch hier wieder Ecken und Kanten, die die Welt und die Charaktere prägen. Ebenso ist es wieder ein eigenständiges Universum, welches sich mit seinem Phantasiereichtum und Umfang hinter nichts verstecken muss. Hut ab vor Lukianenko!
Wem dies gefällt - wie mir - und wer mit den dramaturgischen Ähnlichkeiten (deshalb auch ein Stern Abzug für Faulheit ;) auskommt der hat mit "Sternenspiel" sicher auch seine große Freude. Die Fortsetzung "Sternenschatten" ist bei mir jedenfalls schon vorbestellt.

Ach ja: Noch etwas zum schmunzeln: Man vergleiche doch einmal die Grafiken, mit denen die Kapitelüberschriften aller acht Lukianenkos (im Heyne-Verlag) hinterlegt sind! Vielleicht sollen wir uns ja (neben der Dramaturgie) auch im gewohnten Layout wohl fühlen ...
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Moderner Klassiker 11. Januar 2009
Von komkon2
Format:Taschenbuch
"Sternenspiel" ist der erste Teil eines Zweiteilers, der zweite Teil, "Sternenschatten" erscheint im August 2009. Das Ende kommt daher nach 600 Seiten etwas unverhofft.

Die Entdeckung des Hyperraumantriebs hat die Menschheit schlagartig in ein intergalaktisches Klassensystem katapultiert, innerhalb dessen ihr nur die niedere Rolle von "Weltraumkutschern" zugemessen wird. Der bislang wenig ambitionierte 25jährige Protagonist, ein aus Moskau stammender Weltraumpilot, transportiert einen blinden Alien-Passagier und macht in Folge einige beunruhigende Entdeckungen über seine eigene Vergangenheit. Es liegt, scheint es, ausschließlich an ihm, durch ein Bündnis mit einer in der Galaxis bislang unbekannten zweiten (oder dritten?) Kraft den Erdenbewohnern größeren Respekt im Konklave der "großen" und "kleinen" Rassen der Galaxis zu sichern.

SPOILER: Lukianenko-Leser werden sich über die erneut zahlreichen Anspielungen auf die russische Gegenwart und die ScienceFiction der sowjetischen Vergangenheit kaum wundern. Die "zweite Kraft", von der sich die Erde (Rußland?) die Überwindung ihrer beschämenden unterwürfigen Gegenwart durch die Schaffung eines Gegenbündnisses, einen neuen "kalten Krieg" erhofft, ist eine technisch überaus weit entwickelte menschliche Rasse, die Klassen und Geld längst hinter sich gelassen hat. Weise Ausbilder sorgen dafür, daß jeder seiner Befähigung und dem sozialen Bedarf gemäß ausgebildet wird. Andere Rassen werden infiltriert und zu Freunden gemacht. Doch anders als in der so ähnlichen Welt des "Mittag" der Brüder Strugatzki (der Lukianenko z.B. den Transport mittels Teleport-"Kabinen" entnommen hat) stellt Lukianenko deren "Progressoren" (etwa Maxim Kammerer in "Die bewohnte Insel" oder Anton/Rumata in "Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein") ironisch "Regressoren" zur Seite: Fremde Rassen werden notfalls zunächst in die Steinzeit zurückgebombt, bevor sie zu Freunden fortentwickelt werden. Lebensmittelzusätze sorgen für eine Hemmung des Sexualtriebes in der eigenen Bevölkerung, damit diese die Führung durch ihre "weisen Ausbilder" akzeptiert. In Rußland ist die Fortsetzung bereits erschienen, als deutscher Leser erwarte ich mit Spannung, welche Antiutopie sich Lukianenko im zweiten Teil zu dieser Parodie der früheren Sowjet-Utopie einfallen läßt.

Wem "Spektrum" oder "Weltengänger"/"Weltenträumer" gefallen haben, der wird von "Sternenspiel" nicht enttäuscht werden. Erik Simons Lektorat ist wie immer eine Garantie für eine flüssige und kenntnisreiche Übersetzung.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erfrischend anders 7. September 2009
Format:Taschenbuch
Russische Science-Fiction-Geschichten waren schon immer anders. Und auch hier wird für mich erfrischend anders eine Linie zwischen Mütterchen Russland und dem Kosmos gezogen. Es wird zwar mit Klischees nur so um sich geworfen, aber Lukianenko schließt auch sich selbst dabei nicht aus. Das macht es gut erträglich.
Sein Universum ist sehr interessant, spannend und facettenreich. Auch der Einstieg bei dem man sich mehr und mehr Versatzstücke seines Kosmos erarbeitet, ist gut gelungen.

Allerdings gibt es teilweise erhebliche Längen. Bestimmte Szenen werden unnötig in epischer Breite ausgewalzt, ohne dass sich daraus ein besseres Verständnis für die Story ergibt. Man liest sich zwar locker durch die Seiten, aber nach einem Drittel fragt man sich, was eigentlich bisher passiert ist. IMHO hätte man das Buch locker um mindestens 25% kürzen können, ohne dass es zu einem Verlust gekommen wäre.

Nachdem ich das erste Buch gelesen habe, haben sich bei mir Bedenken eingestellt, ob ich es noch einmal lesen werde. Schuld daran sind sicherlich diese Längen und ein für mich zu gefälliger Schreibstil. Es - sorry - plätschert so vor sich hin; keine wirklich guten Dialoge.
Ähnliches ist mir auch schon bei Hamilton oder Anderson (Saga der 7 Sonnen) passiert. Tolle Ideen, aber viel zu langatmig geschrieben.

Wenn man dann noch alles schön groß druckt, dann kommt man natürlich leicht auf eine "dicke Schwarte", die den Preis von 15EUR rechtfertigen sollen.

Dass es anders geht zeigen Simmons (Hyperion und Endymion) oder Iain Banks, die mir beide auch nach dem 10 Mal immer noch etwas geben - wo auch die Nebenfiguren starke Persönlichkeiten haben.
Aber das ist sicherlich Geschmacksache.

Sehr gut gefällt mir, dass Lukianenko seine Rollen und Gesellschaften durchaus kritisch hinterfragt und dabei auch erklärt, was sie zusammenhält - wo die Motivationen liegen.

!!!!!!!! Ab jetzt Spoiler !!!!!!!!!
Sehr gelungen finde ich daher die kritische Auseinandersetzung mit der utopischen Gesellschaftsform der Geometer, die zwar in bester Absicht konstruiert wurde, aber in der Praxis aber erhebliche Schwächen dem Individuum gegenüber aufzeigt.
Parallelen zum kommunistischen "Experiment", wenn ich das einmal so nennen darf, sind hier sicherlich nicht zufällig.

Der plötzliche Bruch der Handlung mit einer vermeintlich neuen Zentralperson, ist zwar originell aber recht schnell durchschaut. Trotzdem ist es eine gute Idee.
Das gleiche gilt für die Parallelen im Werdegang der beiden "Rollen" auf der Erde und der Welt der Geometer, die gezielte Manipulation durch die Vaterfiguren etc. Allerdings werden einige Fragen aufgeworfen, die so nicht beantwortet werden. Vielleicht geschieht das im nächsten Band.

-- Fazit
Alles zusammen ein tolles Buch für einen Urlaub, Krankenhausaufenthalt, etc.
Aber für großes SF fehlt es mir an einem packenden Schreibstil und einer kompakteren Schilderung. Lukianenko ist sicherlich kein schlechter Autor. Sollte die deutsche Übersetzung aber dem Original nahekommen, dann ist seine Popularität sicherlich eher dem aktuellen Fehlen großer russischer SF-Autoren geschuldet. Das wird sich aber wohl ändern. Hier kann man mehr erwarten.

Volle Punktzahl für die Geschichte, sein Universum, die Auseinandersetzung damit und einmal etwas anderem als den ewig US-amerikanischen Bezügen.
2 Sterne Abzug für die erheblichen Längen und den Preis angesichts der in meinen Augen aufgeplusterten Aufmachung, die es für mich zu einem einmaligen Lesevergnügen machen.

Daher 3 Sterne Gesamt.
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Veröffentlicht am 22. Mai 2010 von Sönke
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