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Sternenschimmer [Gebundene Ausgabe]

Kim Winter
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (84 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

15. Juli 2011
Ob die Sterne wussten, dass diese Nacht Mias Leben verändern würde? Sie erleuchteten den ganzen Himmel, als Iason mit den anderen Flüchtlingen auf der Erde landete. Jetzt steht er vor ihr. Eine dunkle Stille geht von ihm aus, doch seine graublauen Augen scheinen ins Innerste von Mia zu blicken. Augen mit der Anziehungskraft eines schwarzen Lochs. Augen, in die sie hineinfällt. Sie lassen Mia vergessen, dass es eigentlich nicht sein kann: eine überirdische Liebe, die Welten überbrücken muss. Und jeder Tag, der vergeht, bringt den endgültigen Abschied näher. Denn Iason ist nur Gast auf der Erde. Auf seinem Heimatplaneten Loduun herrscht Krieg und Iason ist als Wächter vorbestimmt, sein Volk zu beschützen.
Überirdisch romantische Liebesgeschichte für jugendliche Leserinnen ab 13 Jahren

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Sternenschimmer + Sternensturm + Purpurmond: Roman
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
  • Verlag: Planet Girl; Auflage: 1. (15. Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3522502787
  • ISBN-13: 978-3522502788
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (84 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 79.678 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Sternenschimmer ist der Stoff, aus dem Mädchen-Träume sind. Kein Wunder also, dass gerade sie von der großartigen Liebesgeschichte hypnotisiert sind und bereits jetzt dem Folgeband entgegenfiebern, der hoffentlich genauso facettenreich und tiefgründig wird, wie dieser erste Band. (Nina Daebel, Münchner Merkur, 08.10.2011)

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Kundenrezensionen

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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Außerirdisch schön! 30. Oktober 2011
Format:Gebundene Ausgabe
[...] Er gebrauchte unsere Sprache mit einem leichten Akzent, der nicht von dieser Welt war. Der ruhige und warme Klang seiner Stimme erstaunte mich. Er passte nicht zu seiner Erscheinung. Was mich aber ins Stocken geraten ließ, waren seine grauen Augen. Umrahmt von dichten schwarzen Wimpern, schimmerte ein saphirblaues Strahlen aus ihnen hervor.
Es waren seine Augen, die bis in mein Innerstes zu blicken schienen. Augen mit der Anziehungskraft eines schwarzen Lochs.
Und dann fiel ich in sie hinein[...]

Inhalt:

Die Erde ist zusammengerückt, Kontinente gibt es nicht mehr und die Menschen leben auf engstem Raum. Eine Glaskuppel schützt die Menschen vor den den starken Ozonwerten und wird nur zu bestimmten Zeiten geöffnet. Wir sind in einer nicht allzu weiten Zukunft, die Welt hat sich zwar verändert, aber nicht so, dass uns alles unheimlich fremd wäre. Die Irden (so werden die Menschen der Erde von nun an genannt) haben sogar Kontakt zu einem anderen Planeten. Loduun. Auf diesem Planeten herrscht Krieg der von dem grausamen Lokondra geführt wird und die Erde sendet Raumschiffe nach Loduun um Flüchtlinge dieses Planeten aufzunehmen. Es sind Kinder. Mia ist eine Ehrenamtliche Heferin, die diese Kinder betreut. Doch nicht nur Kinder sind auf der Erde gelandet, auch ein junger Mann namens Iason. Fasziniert ist Mia von diesem sehr hübschen, aber auch zu ihr erst ungemütlichem Loduuner, dessen Augen so schön blaue Strahlen aussenden.
Es entwickelt sich etwas zwischen diesen Zwei so unterschiedlichen "Menschen", doch kann diese Liebe die zwei Welten verbinden, einen Krieg überwinden und bestehen bleiben?

Über die Autorin:

Kim Winter, geboren 1973 in Wiesbaden, lebt mit ihrer Familie im Taunus. Nach einer Ausbildung zur Sozialarbeiterin, arbeitete sie im Pflegekinderdienst und in einem Waldkindergarten. Dann widmete sie sich voll und ganz ihrer Leidenschaft, die sie selbst als "Schreibsucht" bezeichnet. Dem Wald ist Kim Winter übrigens noch immer sehr verbunden, weil sie dort neben einem Café in Wiesbaden am liebsten schreibt, und das immer mit Musik im Ohr. Außerdem spielt sie Theater, engagiert sich umweltpolitisch und kann es nicht lassen, Dinge zu hinterfragen. "Bei Ungerechtigkeiten weggucken, geht gar nicht."

Meine Meinung:

Ich bin eingetaucht in einer Zukunft die unserer nicht allzu fremd ist und habe Mia kennengelernt. Eine 17 Jährige, die ihr Leben lebt, ein beste Freundin hat und einen kleinen Kampf mit ein paar anderen Mitschülerinnen hat. Aber auch eine Mia, die hilfsbereit ist und die ehrenamtlich etwas für andere tun möchte. Eines morgens erfährt sie im Radio, dass ein Raumschiff nun unterwegs zur Erde ist mit Flüchtlingen von Loduun. Dieses Ereignis wird ihr Leben verändern.

Die Vorstellung der Erde in dieser Zukunft ist faszinierend. Sie ist ähnlich und fremd zugleich. Man ist zusammengerückt, man lebt auf engstem Raum. Man hat gewisse technische Fortschritte gemacht und es gibt eine einzige Sprache und Währung.

Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet von Kim Winter. Ich konnte mich nicht nur in die Hauptpersonen im Buch hineinversetzen, sondern auch in die Nebenfiguren. Die Kinder von Loduun sind so liebevoll beschrieben und vor allem das Ritual, dass sie als "Beerdigung" ansehen fand ich sehr schön. Aber nicht nur die Kinder, einfach alle Personen in diesem Buch haben einen spürbaren Charakter und man kann sie sich einfach sehr sehr gut vorstellen und sie sind ein richtiger Teil dieser Geschichte! Es sind keinesfalls flache Charaktere die mal eben hineingeschrieben wurden.

Sehr spannend fand ich die Art von den Loduunern. Wie sie aussehen, dass sie schimmern und ihre Augen strahlen. Dann ist noch das geheimnisvolle an ihrem Hals. Ach sie sind so schön beschrieben und ich habe mich selbst etwas in Loduuner verliebt. Allen voran ebenfalls in Iason.

Es geschieht natürlich nicht immer gutes in diesem Buch. Es gibt vieles, dass traurig ist und auch grausam. Dies beruht oft auf seelischer Basis. Ich habe jedenfalls mit all den Loduunern gelitten, gelacht und geweint.

Dieses Buch nahm ich sogar nach dem Lesen mit in meine Träume. Was schon wirklich etwas heißen soll. Es regt zum nachdenken an, lädt zum träumen ein, zeigt einem wahre Gefühle, zeigt einem trauriges und grausames und vor allem zeigt es einem die Liebe.

Das Buch ist in 3 Teile unterteilt und wird im Ich-Stil von Mia erzählt. Vor jedem Teil kommt ein schönes Gedicht, was ich jedes Mal sehr schön fand!

Das Cover ist einfach traumhaft schön! Und wenn man den Schutzumschlag ablegt, schimmert das ganze Buch , was einfach sehr hübsch ausschaut. Grandios hätte ich es gefunden, wenn das Cover auch auf dem Buch gedruckt wäre, aber man kann ja nicht alles haben :).

Es ist der Auftakt einer sicher wunderbaren Reihe, der ich auf jeden Fall gerne weiter folgen werde!

Danke an Kim Winter für so ein schönes Buch!

Teil 2 "Sternensturm" wird voraussichtlich im Mai 2012 erscheinen!
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön und atemberaubend spannend! 24. Juli 2011
Von Anette1809 TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
In der Zukunft lebt ein Großteil der Menschheit auf Grund des Klimawandels und vergangener Umweltkatastrophen unter einer großen Glaskuppel. Die Menschen sind zusammengerückt und leben in Frieden auf dem beengten Raum. Nach Jahren, die von Katastrophen und Kriegen geprägt waren, hat man auf der Erde fünf vor zwölf die Notbremse gezogen und überlebt!
Ganz anders sieht es jedoch auf dem Planeten Loduun aus, wo ein schrecklicher Krieg herrscht und viele Bewohner zur Flucht gezwungen sind.
Mia engagiert sich ehrenamtlich in einem der irdischen Flüchtlingshäuser und lernt dort neben vielen liebenswerten loduunischen Kindern auch Iason kennen, in den sie sich verliebt. Die Liebe der beiden steht jedoch unter keinem guten Stern, denn allen Loduunern ist es vorherbestimmt zu sterben, sobald sie den Lebenssinn erfüllt haben, der ihnen mitgegeben wird.

Eigene Meinung:
Obwohl "Sternenschimmer" in der Zukunft spielt, kann man sich auf Grund des jugendlichen und zeitgemäßen Schreibstils der Autorin hervorragend in die Geschichte und die Hauptfigur Mia hineinversetzen. Die Ich-Erzählerin Mia wächst einem beim Lesen sehr schnell ans Herz, denn mit ihren ganz normalen Problemen, mit denen sich ein Teenager ihres Alters herumschlagen muss, kommt es einem so vor, als wäre Mia ein nettes Mädchen aus der eigenen Nachbarschaft und nicht ein Charakter aus der fernen Zukunft. Außerdem hat sich Kim Winter keine völlig überzogenen oder unrealistisch wirkenden Visionen ausgedacht, sondern schildert die Welt in der Zukunft so, wie man sie sich auf Grund der heutigen Entwicklungen sehr gut vorstellen kann: der Lebensraum ist knapp, der Großteil der Menschheit lebt unter einer Kuppel, die vor schädlicher UV-Strahlung schützt und die Außengebiete können nur stundenweise besucht werden, da diese sich nur langsam regenerieren und man sich dort deshalb immer noch gesundheitsschädlichen Umwelteinflüssen aussetzt. Darüber hinaus sprechen alle Menschen nur noch eine Sprache, da es auf Grund des Zusammenschlusses der restlichen Erdbewohner und einer schnellen gegenseitigen Hilfe sinnvoll war, um sich besser verständigen zu können. Die alten Sprachen werden nur noch in der Schule unterrichtet, damit sie nicht völlig in Vergessenheit geraten.
Wenngleich in "Sternenschimmer" viele Thematiken von Integration, unterschiedlichen Kulturen über Umweltkatastrophen bis hin zu vegetarischer Ernährung angesprochen werden, schafft es die Autorin nichts oberflächlich erscheinen zu lassen oder unpassend im Zusammenhang. Die einzelnen Themen sind schlüssig in die Handlung integriert und verleihen der Geschichte Tiefe und Facettenreichtum.
Neben Mia werden auch alle anderen Figuren der Geschichte sehr echt und lebendig dargestellt. Besonders die loduunischen Kinder wachsen einem beim Lesen schnell ans Herz und mit ihren berührenden Darstellungen von Freundschaften und Liebe schafft es die Autorin dann und wann dem Leser ein Tränchen in die Augen zu treiben. Dabei gibt es aber nicht nur was fürs Herz, auch Streit und Vertrauensverlust werden zwischen Mia und ihren besten Freundin oder Mia und ihrer alleinerziehenden Mutter behandelt. Neben den gefühlvollen zwischenmenschlichen Episoden sorgen andere Handlungsstränge für atemberaubende Spannung, so dass man zu jedem Zeitpunkt der Geschichte auf die eine oder andere Weise gefesselt ist.
Ein ganz spezielles Highlight hat Kim Winter für mich mit der besonderen Eigenschaft kreiert, die sie den Loduunern auf den Leib geschrieben hat: obwohl sie sich äußerlich kaum von uns unterscheiden, so werden sie im Gegensatz zu uns mit einem Sinn geboren, nach dessen Erfüllung sie sterben. Dieser Aspekt regte mich während der Geschichte häufig zum Nachdenken an, nicht nur, weil es so aussieht, dass Iasons Sinn eine erfüllte Liebe zwischen ihm und Mia wohl nie erlauben wird und ich trotzdem die ganze Zeit die Hoffnung hegte, dass es anders kommen wird. Einerseits ist es eine wunderschöne Idee, dass das Leben von jedem Einzelnen einen ganz besonderen Sinn hat, aber andererseits stimmt es traurig, dass man nach seiner Sinnerfüllung aus dem Leben scheiden muss. Zwar gibt es Sinne, die ein Leben lang erfüllt werden können, wie andere Leute glücklich zu machen, aber einen Sinn wie Kinder auf die Welt zu bringen, fand ich eher traurig, weil der Sinn nicht aus einem selbst kommt und mir eher wie ein Zweck als wie ein Lebenssinn vorkam, anders wäre es gewesen, wenn es geheißen hätte, der Sinn wäre den Kindern immer eine gute Mutter zu sein.
Die Geschichte war für mich zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar und bot gerade in der zweiten Hälfte einige überraschende Wendungen und Entwicklungen, die einen ungeduldig auf die Fortsetzung warten lassen. Ehrlich gesagt, kann ich mir nach der Fülle von Eindrücken in "Sternenschimmer" noch nicht vorstellen, worum es im Folgeband vorrangig gehen wird.

Aufmachung des Buches:
Die wunderschöne Umschlaggestaltung - die von Maria-Franziska Löhr stammt - greift die beschriebene Schutzkuppel und das besondere Erscheinungsbild der Stadt auf, in der Mia lebt: angepasst an den kuppelförmigen Schutz, stehen in der Stadtmitte die höchsten Häuser, zu den Randgebieten hin werden die Häuser und Bauten immer niedriger. Der Umschlag ist matt, nur der Titel, der aus lauter kleinen Sternchen besteht, hebt sich leicht schimmernd vom Rest des Papiers ab, passend dazu schimmern auch der Leineneinband und die Vorsatzseiten des Buches ganz leicht. Zu Beginn jeden Kapitels sind im Buchinneren noch kleine zartgraue Illustrationen abgebildet.
Das Buch ist in die drei Teile "Irgendwann im Frühling", "Der folgende Sommer" und "Goldener Herbst" untergliedert, die Kapitel sind fortlaufend nummeriert.
Wünschenswert wäre eine erkennbare Kennzeichnung als erster Band einer Trilogie gewesen, da der Leser so eigentlich nur auf Grund eines nicht komplett abgeschlossenen Endes erahnen kann, dass es zu "Sternenschimmer" eine Fortsetzung geben wird.

Fazit:
Ein wunderschöner Debütroman in einer zeitgemäßen und fesselnden Sprache, welche die Seiten beim Lesen nur so an einem vorüberfliegen lässt. Dazu kommen frische unverbrauchte Ideen und inhaltlich ist von der ersten großen Liebe, über atemberaubende Spannung bis hin zum Aufgreifen von aktuellen Umweltproblemen alles dabei, was das Buch zu einem wahren Pageturner macht.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 1,5 Sterne für kitsche Aliens 15. Juni 2012
Von Jessy Rey
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ohja, meine Meinung. Das trifft es wohl.

Auf Loduun herrscht Krieg. Die Kinder werden auf die Erde gebracht und in einem "Wohnheim" untergebracht. Als ihr Beschützer kommt der 18 jährige Iason mit auf die Erde. Durch ihre Besonderheit werden die Loduuner von den meisten Erdlingen gemieden und sogar diskriminiert. Mia ist eine der wenigen freiwilligen, die nach der Schule im Haus aushelfen, die Kinder beschäftigen und Hausarbeit erledigt. Sie weiß nicht, dass ihr Schicksal mit dem von Iason mehr als eng verknüpft ist.

Soviel dann mal ganz knapp zum Inhalt. Ich hab mir das Buch geholt, auf grund der ausschließlich positiven Bewertungen bei Amazon und auf Empfehlung von mehreren Leuten. Noch dazu hab ich mich direkt bei BdB für den zweiten Teil beworben und ihn auch bekommen - denn bei sovielen positiven Meinungen kann man ja nicht viel falsch machen - Oder?

Leider doch und das wurde mir schon nach knapp 100 Seiten klar. Anfangs hab ich noch daran geglaubt, dass ich mich nur "reinfinden" muss. Also las und las und las ich voller Elan weiter.
Es gibt soviele schöne Namen - auch deutsche - da frag ich mich: wieso ausgerechnet Frank und Bert? Ist vielleicht Geschmackssache, aber meiner halt nicht.

Man fängt mit Mia zusammen an, die Loduuner kennen zu lernen. Diese werden als außerordentlich reif und erfahren für ihr Alter beschrieben - ich hatte leider eher das gegenteilige Gefühl. Sie sind launisch, unruhig, nervig und quengelig und es hat auf mich gewirkt, als würden sie nur zwischenzeitlich mit Mia zutun haben, um sich auszujammern oder Stress zu machen.

Ein anderer Aspekt ist die "Zukunftvision" von Kim Winter. Man merkt nicht sonderlich viel davon, dass der Roman in der Zukunft spielt. Busse wurden durch "Flugschiffe" ersetzt, Bücher durch Ebooks und kommunizieren tut man über ein IComplete. Und die Welt befindet sich unter einer Glaskuppel, die bei niedrigen Ozonwerten geöffnet wird.

Mia selbst stellt sich im Verlauf des Buches als ein sehr selbstmitleidiger Charakter heraus, die eher selten nachvollziehbar handelt. Auch mit Iason bin ich nicht so richtig warm geworden, seine derben Umsprünge von nett zu Prinz Eisenherz wollte noch konnte ich nicht nachvollziehen. Ein ewiges hin und her, dass auf mich eher wie eine Hinhaltetaktik wirkt. Und natürlich sind ihre Gefühle dann wieder so dermaßen tief, dass sie ohne einander nicht leben können/wollen und alles für tun um den jeweilig anderen zu beschützen. Da kommen sie sich natürlich immer wieder in die Wolle, bis Iason jedes Mal nachgibt und Mia ihren Willen bekommt - egal wie schlecht das für Iason auch sein mag. Bockigkeit siegt oder so ähnlich.

Die Nebencharakter wirken auch mehr ausgestanzt als fein gezeichnet. Greta mit ihrer Männerfeindlichen Art wirkt nach den ersten - zugegegeben lustigen - Sprüchen nur noch aufgesetzt und als würde sie gezwungenermaßen irgendwelche Männerfeindlichkeiten raushauen.

Und dann Lena. Diese bricht völlig zusammen als Tom, den sie nicht einmal richtig kennt, entführt wird. Plötzlich ist er wohl ihre große Liebe. Naja. Und ihr Lehrer.

Nach den Charaktern habe ich natürlich jetzt auch noch was am Stil auszusetzen - und zwar die Benutzung von CAPSLOCK. Ich bin der Meinung, dass Autoren das Gefühl von schreienden oder lauter werdenden Stimmen auch ohne diese Funktion an die Leser vermitteln können sollten. Ich hab mich einfach nur angeschrien gefühlt, ganz zu Schweigen davon, dass es den Lesefluss unheimlich stört und sogar teilweise einfach lächerlich wirkt - das hat mir den Eindruck von Mia als selbstmitleidige, hysterische, unüberlegte Tante vermittelt, mit der ich mich nichtmal ein bisschen identifizieren konnte >.< So leid es mir auch tut.

Gefallen hat mir dann aber doch noch, dass Kim Winter den Aspekt der "Ausländer (Ausserirdischen)feindlichkeit" in ihr Buch mit einbaut. Sie werden gehänselt, geärgert und verhöhnt und alle schauen weg. Und wenn doch mal einer was sagt, dann stehen sie da wie eine steinharte Mauer und sind völlig unschuldig.

Ansonsten habe ich das Buch als unheimlich kitschig empfunden, was überhaupt nicht mein Fall ist und es wundert mich, dass ich im Netz wirklich nur positive Rezensionen finde. Nicht eine einzige kritische Rezension. Irritierend.

Alles in allem empfehle ich das Buch maximal bis 13 Jahre. Mir hat die überkitschte, überdramatisierte Außerirdischen Geschichte absolut nicht gefallen und ich befürchte das schlimmste für Band 2. Und dabei hab ich mich wirklich auf dieses Buch gefreut. Aber die Gestaltung ist top - Cover und Kapitelanfänge sind sehr hübsch gestaltet, mit Verzierungen und kleinen Gedichten. Leider hat es für mich nicht gehalten, was das Äußere versprochen hat.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen ich Liebe das Buch
Ich lasse jetzt mal den inhalt weg und komme gleich zu meinenr meinung.

Also das Buch ist toll geschrieben und die Hauptperson mia konnte ich meistens gut verstehen auch... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von L.L veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Trotz Zweifel... Ich bin begeistert!!! :)
Zuerst: Eigentlich wollte ich Sternenschimmer nicht unbedingt lesen. Außerirdische? Nein danke! Dachte ich mir... Aber ich bin sehr froh dass ich es doch gemacht habe! Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Jenny veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Großer Hype um ein Buch, das es gar nicht verdient
Achtung Spoiler!

Auf Loduun herrscht Krieg. Die Erde hat sich schon vor Jahren vor dem Weltuntergang gerettet - und nimmt nun Flüchtlingskinder aus Loduun auf. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Lichterzählerin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hammer Buch!
Für alle die keine Lust haben, diese ellenlangen Rezensionen zu lesen, fass ich es hier mal kurz zusammen:

- Sternenschimmer erzählt eine berührende und... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Teresa Kuba veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Na ja.....
Eine mögliche Zukunftsvision, bei der die Autorin ihre deutsche Heimat nicht verhehlen kann. ;-)
Insgesamt eine nette Geschichte, wahrlich nicht besonders anspruchsvoll,... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Rosa veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Guter Auftakt
Inhalt:
Die Geschichte spielt auf der Erde in der Zukunft. Kontinente gibt es nicht mehr. Über den Städten wurden Glaskuppeln angebracht, die vor dem Ozon... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Bines Bücherparadies veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Die Geschichte hat Potential, aber dieses wurde in meinen Augen nicht...
Was soll ich sagen bzw. womit soll ich anfangen? Zu allererst muss ich sagen, dass ich total enttäuscht von "Sternenschimmer" war. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Lucina veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen interessante Geschichte, die Lust auf mehr macht
Inhalt:
Gespannt blickt Mia in den Himmel. Gleich müsste es doch zu sehen sein. Das Schiff, auf das sie alle warten. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von lost pages veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ob die Sterne wussten, dass diese Nacht Mias Leben verändern...
Cover:
Ich gebe zu, dass ich das Buch nur wegen dieses wundervollen Covers gekauft habe, denn die Geschichte lässt dann doch sehr an Twilight denken. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Lyrica veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sternenschimmer - den man sieht nur mit dem Herzen gut
Sternenschimmer ist das Debüt der Autorin Kim Winter.
Kim Winter arbeitete selbst mit Kindern, bevor sie selbst zur Feder griff und anfing ihre Leidenschaft umzusetzen. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Bücherfee veröffentlicht
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