Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Sternennebel
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Sternennebel [Taschenbuch]

Poul Anderson , Winfried Czech
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Taschenbuch: 670 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 2 (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404242483
  • ISBN-13: 978-3404242481
  • Größe und/oder Gewicht: 18,1 x 11,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 658.058 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Andersons Saga um ein Universum, in dem die Menschen Sklaven der Technik geworden sind, wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet. Mit diesem eigenständigen Werk setzt der Autor die Geschichte um Anson Guthrie, den STERNENGEIST, fort. Zwei Romane in einem Band.

Über den Autor

Poul Anderson, geboren 1926 in Bristol/Pennsylvania. Aufgewachsen in Texas, Studium der Physik. Bereits während seiner Studienzeit Veröffentlichung von Erzählungen, 1952 erster Roman. Er lebte zeitweise in Dänemark und lernte dort die Sprache sowie die reiche nordische Sagenwelt kennen, die großen Einfluss auf sein Werk ausübte. Der Autor verstarb im Juli 2001.

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Klenzy
Der erste Teil des Buches (ein knappes Viertel) ist ein in sich abgeschlossener Kurzroman, der nur wenig bis gar nichts mit dem Leben des "Sternengeists" Anson Guthrie zu tun hat. Es wird die Geschichte des in den ersten beiden Bänden geschaffenen Universums fortgeschrieben - und der Abschnitt ist insofern wichtig, als es sich um ein Bindeglied zwischen der Auswanderung der Lunarier nach der Proserpina (vgl. "Sternenfeuer") und der Rückkehr Anson Guthries nach Alpha Centauri, und letzten Endes zur Erde, handelt. Im Mittelpunkt steht der terranische Weltraumpilot Jesse Nichol, der sich von den Lunariern dazu einspannen lässt, den letzten großen Antimaterietransport der Terraner zu rauben. Der Vorrat soll auf lange Sicht hinaus das Energieproblem der Lunarier lösen, die vor einiger Zeit nach Proserpina ausgewandert sind - der Planetoid steht gerade im Begriff, auf seiner zwei Millionen Jahre währenden Umlaufbahn das Sonnensystem zu verlassen. Lirion, der Abgesandte von dort, hat sich mit der Lunarierin Falaire zusammengetan, die der Untergrundorganisation "Scaine Croi" angehört. Gegenspieler ist Venator, eine aus dem Cyberkosmos ausgegliederte Bewusstseinskopie des mittlerweile verstorbenen Synnoionten, der im vorerigen Buch bereits der Gegenspieler von Ian Kenmuir und Aleka Tam war. Und wie auch damals, so lässt er sich auch diesmal relativ leicht übertölpeln. Immerhin ist die Handlung um einiges straffer aufgezogen als in den ersten beiden Bänden; trotzdem klingt die Schilderung unwahrscheinlich, wie sich Nichol von den Lunariern einwickeln lässt - Anderson schiebt zwar gegen Ende des ersten Teils eine Erklärung hinterher, die aber ziemlich hanebüchen ist.

Und dann geht es richtig los! Wiederum ist der Protagonist nicht Anson Guthrie (oder allenfalls am Schluss, als er zur Erde zurückkehrt); sondern der im Habitat geborene und auf Luna aufgewachsene Fenn, der zwar als Polizist für die Synese arbeitet, aber seit Kindestagen eine unbestimmte Sehnsucht nach dem Weltall mit sich herumträgt. Die Synese, Nachfolgeorganisation der Weltföderation, ist eine globale Regierung, in der Vertreter der Menschen sowie des Cyberkosmos sitzen, der zwar nominell nur eine Stimme hat, aber aufgrund seines überragenden und sich selbst stetig weiter entwickelnden Intellekts fast immer den Ton angibt. Offiziell werden zwar alle Entscheidungen "zum Besten der Menschheit" getroffen, aber nach Jahrhunderten der Stabilität und des Friedens wächst das Misstrauen in der Bevölkerung. Niemand weiß, welche langfristigen Pläne die planetenumspannende künstliche Intelligenz verfolgt, an deren Spitze das "Terrabewusstsein" steht... Die Lunarier sind seit den beiden großen Auswanderungswellen nach Alpha Centauri (erster Teil: Sternengeist) und zum Asteroiden Proserpina (zweiter Teil: Sternenfeuer) praktisch bedeutungslos; diesmal ist es die Gemeinschaft der Lahui Kuikawa, die in einem riesengroßen Reservat im Pazifik leben und sich zunehmend in ihrer Freiheit bedrängt fühlen. Sie senden Fenn zum Mars, um dort die Möglichkeit zu erkunden, den Mond Deimos für den Bau eines neuen, vom Cyberkosmos unabhängigen Habitats zu verwenden - erste Vorstufe für die spätere Terraformung des Mars, und damit die Festigung der dortigen Restkolonie, die seit langem in Auflösung begriffen ist. Während Gerüchte aufkommen, dass die menschliche Kolonie in Alpha Centauri nach dem vorhergesagten Untergang des Planeten Demeter eine Möglichkeit gefunden hätten, die jahrzehntelangen Reisen zwischen den Sternen zu bewältigen - und von dort aus drei weitere Planeten (Amaterasu, Isis und Hestia) zu besiedeln - wächst der Verdacht, dass der Cyberkosmos aufsehenerregende astronomische Entdeckungen vor den Menschen verbirgt. Fenn fasst den Plan, in eine wissenschaftliche Station auf dem Mars einzudringen und die Geheimnisse aufzudecken.

Und das ist nur ein grober Umriss des vielschichtigen Szenarios. Der Bogen der "Sternengeist"-Romane umfasst damit über 1.000 Jahre Menschheitsgeschichte, und es ist faszinierend, mitzuerleben, wie sich die Menschheit innerhalb dieser Zeitspanne in drei grundverschiedene Zivilisationen aufspaltet, die alle einen höchst unterschiedlichen Ansatz verfolgen: Die menschlichen Kolonisten, die mit der Hilfe ihrer "Lebensmütter" genannten Organismen die unfassbar langen Zeiten auf dem Weg von Stern zu Stern überwinden. Die Lunarier und ihre Abkömmlinge, die nicht mehr planetengebunden sind, sondern nach und nach die zahlreichen vorhandenen Asteroiden erschließen. Und die vom Cyberkosmos in der Art eines unmündigen Kindes im Zustand der Unwissenheit gehaltenen Terraner, die den Sternen entsagen und nach der Vervollkommnung des Intellekts, des Geistes, der Vernunft streben. An vorderster Front der menschlichen Handlanger des Cyberkosmos steht Chuan, der nicht als Gegenspieler der aufklärerischen Freigeister agiert, sondern vielmehr ein innerlich wie äußerlich hilfloser Synnoiont ist, befähigt zur direkten Kommunikation mit der künstlichen Intelligenz, ein Mitwisser, der von seinem Wissen aber über Gebühr belastet wird. Chuan ist weder gut noch böse, er hat nur wie Fenn oder seine Mitstreiter He'o, Wanika Tauni und Kinna Ronay, eine ganz eigene Vorstellung davon, was für die Menschheit gut und richtig ist. Und genau das ist der zentrale Konflikt in diesem Buch: darf die Mehrheit der Menschen in Unwissenheit gelassen werden, wenn die Aufdeckung des Wissens schädlich sein könnte? Oder heißt es: Aufklärung um jeden Preis? Eine Fragestellung, die heute aktueller ist denn je zuvor! Ein Schelm, wer dabei etwa an Wikileaks denkt...

Die Entwicklung Fenns vom neugierigen Kind zum aufmüpfigen Erwachsenen wird plausibel geschildert, daneben fällt selbst der in den Vorgängerbänden allweise Anson Guthrie deutlich ab. Die detaillierte Schilderung der Lebensumstände auf Mond, Erde und Mars lassen den Leser mitten in die Zukunft eintauchen. Im Gegensatz zum ruhigen, fast gemächlichen Aufbau des Handlungsrahmens zu Anfang, überschlagen sich die Ereignisse am Ende so sehr, dass kaum noch Zeit zum Atmen bleibt; ein gleichmäßigeres Tempo wäre wünschenswert gewesen. Dies ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer die Lyrik mag und den Science fiction, ist hier genau richtig. Der Autor versteht es ganz einfach den Leser in eine mögliche zukünftige Welt zu entreißen, und dabei mit Metaphern und und im Leser erzeugten Vorstellungen nicht zu geizen. Momentan lese ich dieses Buch noch, doch was gibt es Besseres für den Autor, wenn sein Publikum den Schluß nicht erwarten kann, so wie es mir momentan geht. Dies spricht für die außerordentliche Spannung in diesem Buch. Wer es versteht den geistigen Ausflügen zu folgen, erlebt einen Roman, der in der SciFi-Welt seines gleichen sucht.(Man muß aber beim Lesen Ruhe haben, um den Emotionen der Charaktere folgen zu können.)

Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Werk.

PS: Ich mußte mir einfach die Zeit zwischen Arbeit, Familie und Lesen nehmen, um diese Rezension zu verfassen.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:





Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar