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Sternenkinder [Taschenbuch]

Stephen Baxter , Peter Robert
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

August 2005
Seit Jahrtausenden hat sich parallel zu unserer Zivilisation eine andere Form der menschlichen Evolution entwickelt, unerkannt bisher. Doch als es in der Galaxis zu einem Konflikt mit einer außerirdischen Spezies kommt, wird das Geheimnis gelüftet: Die Sternenkinder sind längst unter uns!



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Produktinformation

  • Taschenbuch: 701 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: 1. (August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453521013
  • ISBN-13: 978-3453521018
  • Originaltitel: Exultant
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 261.320 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Stephen Baxters Werk zählt zum Besten, was die Science Fiction je hervorgebracht hat. Er ist der legitime Erbe von Isaac Asimov und Robert A. Heinlein." (The Guardian )

Klappentext

"Stephen Baxter ist einer der bedeutendsten SF-Autoren unserer Zeit!"
The Times

"Stephen Baxters Werk zählt zum Besten, was die Science Fiction je hervorgebracht hat. Er ist der legitime Erbe von Isaac Asimov und Robert A. Heinlein."
The Guardian


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Kundenrezensionen

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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diesmal ist es das Universum ... 15. Juli 2005
Format:Taschenbuch
Von Stephen Baxter ist man ja bereits vieles gewöhnt. In seinem bisher besten Roman "Evolution" handelt es die Geschichte der Menschheit vom ersten Primaten bis zur fernen und letzten Zukunft ab. Diesmal erzählt er in fesselnden Bildern und Kapiteln nicht weniger als die Geschichte unseres ganzen Universums - und noch etwas mehr.

Zuerst die Handlung: Seit 20.000 Jahren herrscht Krieg zwischen der Menschheit und den Xeelee (!), die sich ins chaotische Zentrum der Galaxis zurückgezogen haben. Niemand weiß mehr, warum und wofür man eigentlich kämpft, der Krieg ist zum Selbst- und zum Existenzzweck geworden, der eine Menschheit zusammenschweißt, die die Bindung zur Urheimat längst verloren hat. Wer gegen die herrschenden Doktrinen verstößt, wird hart bestraft. So ergeht es dem jungen Piloten Pirius, der seinem früheren Ich begegnet, woraufhin beide an verschiedenen Schauplätzen die phantastischsten Abenteuer zu erleben haben und Dinge entdecken, die sie nicht für möglich gehalten hätten. Von ihrem Mentor Nilis geführt, werden sie zum Schlüssel zur Beendigung eines sinnlosen Krieges, an dessen Ende Entdeckungen stehen, die selbst ein Nilis sich niemals hätte träumen lassen.

Ein neuer Baxter war schon immer etwas Besonderes. Der Brite schafft es immer wieder, die inzwischen hoch gesteckten Erwartungen noch zu übertreffen - von gelegentlichen "Enttäuschungen" einmal abgesehen, wobei selbst diese noch über dem Durchschnitt moderner SF liegen. In der "Sternenkindern", der gleich mit einem bei Baxter nicht gerade üblichen, rasanten Action-Einstieg überrascht, schlägt er eine Brücke zu seinem "Xeelee"-Zyklus, mit dem er seinen Ruhm als Autor in den frühen 90er Jahren begründete, um diesen mit anderen Ideen zu kombinieren, die er im Lauf seines Schaffens entwickelt hat. In "Sternenkinder" findet der Zyklus gleichzeitig seinen unerwarteten, in der Konsequenz fast schockierenden Abschluss und stößt gleichzeitig die Tür zu weiteren Fragen weit auf. Wer, wie ich, vom Vorgänger "Orden" enttäuscht war, der findet hier seine volle Entschädigung.

Sicher gibt es auch hier wieder einige Längen, z.B. zu Anfang des zweiten Kapitels, doch wer Baxter kennt, weiß, dass die wissenschaftlichen Unterlegungen und Erklärungen, zumal in gute Dialoge und Charakterschilderungen verpackt, zum Verständnis des grandiosen Finales nötig sind. Alle fünfzig Seiten erlebt man eine neue Überraschung, Baxter schickt seine Leser auf eine kosmische Achterbahnfahrt, und immer wenn man glaubt, dass nun "nichts mehr ginge", öffnet sich die Tür zu einer neuen Wahrheit ...

Fazit: Stephen Baxter wird oft mit Heinlein und Asimov verglichen. Spätestens jetzt ist das kaum noch zulässig. Er ist besser. Isaac Asimovs Roboter- und Foundation-Romane waren für die 50er Jahre vielleicht das Non-Plus-Ultra der Science-Fiction, aber inzwischen ist ein halbes Jahrhundert vergangen. Stephen Baxter ist DER Hard-SF-Autor des neuen Jahrtausends. Wenn es einen gibt, mit dessen visionärer Kraft er zu vergleichen ist, dann ist das Arthur C. Clarke - und nicht umsonst bilden die beiden seit Jahren ein Autorengespann. - Kaufen, lesen, und einfach nur überraschen lassen!

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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Simple Handlung... 16. Juli 2005
Format:Taschenbuch
...und trotzdem ein Roman der Spitzenklasse. Die eigentliche Haupthandlung lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Eigeninitiative rettet die Menschheit. Viel mehr kann man nicht verraten, ohne den Inhalt des Buches vorwegzunehmen.

Aber nicht dieser (einfache) Handlungsstrang macht den Reiz des Buches aus. Gleichsam parallel wird die Entstehungsgeschichte des Universums beschrieben und durch diesen parallelen Strang der Geschichte wird wiederum einiges verdeutlicht, was im Hauptstrang passiert. Ähnliches, wenn auch ausgeprägter, hat Baxter ja schon in "Der Orden" vorexerziert.

Große Teile des Romans kann man trotz Schlachtengetümmel als Antikriegsroman bezeichnen, da er die Sinnlosigkeit und Verlogenheit des Krieges anprangert. Auch das Thema Kadavergehorsam versus Eigeninitiative nimmt einen breiten Rahmen im Werk ein. Und ein politischer Roman ist es letztlich auch, wird doch die Verlogenheit von Politikern (bei denen die Regeln für das gemeine Volk natürlich nicht gelten und denen Machkämpfe wichtiger sind als Inhalte) sehr pointiert dargestellt.

Eigentlich kann man gar nicht genau sagen, was alles in dem Roman gefällt. Obwohl es eigentlich keinen vernünftigen Spannungsbogen gibt, weil alles in der Haupthandlung doch ziemlich vorhersehbar ist baut sich trotzdem eine solche Spannung auf, das man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Und das, obwohl man aus anderen Romanen ja schon weiß, das letztlich alles, was die Menschheit in diesem Roman unternimmt, auf lange Sicht völlig sinnlos ist.

Einzig die menschlichen Schwarmgemeinschaften erscheinen lediglich in einem so untergeordneten Rahmen, das man sich fragt, warum Baxter diese in "Der Orden" so detailliert eingeführt hat.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich lese "Sternenkinder" immer wieder gern - von allen Büchern Baxter's hat es wohl mit die interessantesten, ja, grandiosten Ideen. Die Perspektive, was aus den Menschen wird; genaueres über die Xeelee, und eine faszinierende Nebengeschichte über Leben seit der Entstehung des Universums.

Das Ganze kollidiert leider mit den schwächsten Dialogen und unglaubwürdigsten Charakteren, die Baxter je entworfen hat. Dieses Buch ist wegen der Konzepte und der Grundidee mehr als lesenswert, aber man muss sich dafür durch streckenweise grotesk schlechten Schreibstil quälen, weit unter dem regulären Niveau des Autors. Sowohl das Vorgängerbuch als auch der Nachfolger lesen sich vom Stil her deutlich angenehmer. Für Fans von Baxter ist es das allemal wert; wer mit diesem Buch quereinsteigt und nicht (hard)SciFi-Fan ist wird evtl. von der Qualität verschreckt.
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Schwer verdauliche Kost für Technikfreaks.Bei der Lektüre bitte Fremdwörterlexikon bereithalten. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Stefan Röhrig veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein großes Abenteuer über die Grenzen der SF hinaus
Manchmal schafft er es - manchmal begeistert mich Baxter einfach. Richtig, Charakterromane werden das niemals, aber es sind visionäre Entwürfe einer Zukunftswelt, wie sie... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Sebastian Thor veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Diesmal ein wenig "über die Strenge geschlagen"
"Evolution" war ein sehr gutes Buch,
Sternenkinder ist in vielen Passagen zu "einfach gestrickt" wartet mit altbekannten auf und hat Ansätze der theoretischen Pyhsik die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2008 von Elmar Arndt
3.0 von 5 Sternen Fast-Food fürs Gehirn
1) da muss nach 2.000 Jahren Krieg (in Worten: zwei tausend) erst der Befehlsverweigerer Pirius daherkommen, dass einmal ein gegnerisches Raumschiff beschädigt & gekapert... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. September 2007 von Henning Mühlinghaus
5.0 von 5 Sternen Genial!
Man merkt, dass Stephen Baxter selbst Physiker ist. Er lässt die neuesten Erkenntnisse der Physik in diesen Roman einfließen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2007 von Gulliver
4.0 von 5 Sternen Den Kuiper Gürtel gibt es immer noch
Jahrtausende nach den Ereignissen in "Der Orden" ist die Menschheit in einen sinnlosen Krieg gegen die Xelee verstrickt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juni 2007 von H.P. Mendios
3.0 von 5 Sternen Überladen
Der Nachfolger von "Der Orden" ist also erschienen, und er ist deutlich besser als sein Vorgänger, mit dem er nicht viel zu tun hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. September 2005 von Christoph Heinzl
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