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Sternenhimmel. Polydor - Die Chronik einer deutschen Schallplattenmarke
 
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Sternenhimmel. Polydor - Die Chronik einer deutschen Schallplattenmarke [Broschiert]

Bettina Greve
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 263 Seiten
  • Verlag: Hannibal Verlagsgruppe KOCH (August 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3854452055
  • ISBN-13: 978-3854452058
  • Größe und/oder Gewicht: 28,7 x 21,3 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 957.172 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dieses Cover, aus dem gleichen Material wie der Knautschlackmantel der Freundin in den Siebzigern! Ein auf schreiend orangefarbenem Grund prangendes Plattenlogo! Traumatische Erinnerungen werden wach an den elterlichen Plattenschrank mit Zehnplattenwechsler, einem mit dem Capri-Fischer Rudi Schuricke und einem Leichtmatrosen namens Freddy Quinn feindlich besetzten Möbelstück. Der Schrecken hatte damals einen Namen: Polydor. Nun ist die Chronik dieser deutschen Schallplattenmarke erschienen. Und was da verzeichnet ist, ist einfach herrlich!

1998: Ein Presseempfang zum 100. Geburtstag der Deutschen Grammophon, brachte die Autorin auf die Idee, die Geschichte des Tochterlabels zu recherchieren. Schon seit jeher stand der Name Polydor -- 1924 hervorgegangen aus der von Emil Berliner gegründeten Deutschen Grammophon und Polyphon -- auch für einen Schlingerkurs durch seichte künstlerische Gewässer. Hatte RCA Elvis und tobten sich die Beatles später auf Parlophone aus, so konnte man bei Polydor schon in den 20er-Jahren neben einem "O sole mio" singenden Kanarienvogel ("ein seltener Schatz für Schallplattenfreunde"), auch Caruso mit derselben Süßstoff-Arie erwerben.

Diese herrliche Traditionspflege setzt sich bis in unsere Tage fort. Erz-Musikerinnen wie Björk und Sheryl Crow müssen sich einen Labelplatz teilen mit dem schluchzenden Fahrstuhlberiesler Andre Rieux. The Who, Jimi Hendrix und Cream (Highlights der Labelhistorie), in harter Konkurrenz mit einer Band namens Textilsparverein und ihrem 64er-Hit "Minikini"!? Eine Reise durch die Geschichte der Polydor birgt immer auch die Risiken einer Sturzfahrt ins musikalische Grauen. Merkwürdige Zeiten auch, in denen man eine Olivia Newton-John noch zwangsverpflichten konnte, ihren aktuellen Hit "Banks Of Ohio", radebrechend im Indianerdeutsch als "Unten am Fluß, der Ohio heißt", zweit zu verwerten.

Udo Lindenberg, Roy Black, Peter Alexander, die glutäugige Daliah Lavi, alle gratulieren, musikalisch unterstützt vom "erfolgreichsten Polydor-Künstler aller Zeiten, unserem Botschafter des Party-Sounds", James Last (Werbeslogan: Lasst uns Last loben, autsch!). Ein Sternenhimmel kitschigster Autogrammkarten, schmachtender Südseeblicke und singender Hürdenläufer. Polydor eben. Hervorragendes Buch! --Ravi Unger


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lesevergnügen 20. Oktober 2004
Format:Broschiert
Zugegebenmaßen ist dieses Buch unkritisch. Trotzdem ist es ein wunderbar aufbereitetes Füllhorn von unzähligen Anekdoten, Informationen, Bildern und Erinnerungen. Ich hatte bei der Lektüre dieses Buchs von der ersten bis zu letzten Seite großes Lesevergnügen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Die Geschichte des Labels Polydor -leider doch aus sehr unkritischer Sicht der PR-Frau geschrieben. Der erste Teil über die 60ger Jahre kommt natürlich mit ganz vielen Erinnerungen daher, und dieser Teil dürfte sicher auch der Grund zum Erwerb für die meisten Käufer darstellen. Man muss wohl schon etwas älter sein und auch genügend EURO parat haben, um das wirklich herrliche Cover genießen zu können.

UNBEDINGT DAZU LESEN: Tim Renner "Kinder, der Tod ist garnicht so schlimm"

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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Edel, amüsant und informativ 12. Dezember 2001
Format:Broschiert
Eine ebenso unterhaltsame wie informative Reise durch die Geschichte einer der wichtigsten deutschen und europäischen Plattenfirmen. Und zugleich eine interessante Anekdotensammlung in Sachen Wirtschaft, Weltlage und Hitparaden. Viele Bilder und ein wunderschön anschmiegsamer Knautschumschlag! Macht großen Spaß, und ganz aus Versehen lernt man noch was dabei.
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