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Sterne steuern unser Klima: Eine neue Theorie zur Erderwärmung
 
 
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Sterne steuern unser Klima: Eine neue Theorie zur Erderwärmung [Gebundene Ausgabe]

Nigel Calder , Henrik Svensmark , Helmut Böttiger
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 251 Seiten
  • Verlag: Patmos (15. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3491360129
  • ISBN-13: 978-3491360129
  • Originaltitel: Chilling Stars. A New Theory of Climate Change
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 335.211 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Henrik Svensmark
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Können wir den Klimawandel wirklich beeinflussen?

? Ein bahnbrechender Beitrag zur Klimadiskussion aus Sicht der Physik ? Physikalische und astronomische Zusammenhänge spannend erklärt Klimaschwankungen hat es immer gegeben, lange bevor der Mensch fossile Brennstoffe nutzte. Die Forschungsergebnisse des renommierten dänischen Physikers Henrik Svensmark belegen, dass der Temperaturanstieg auf unserer Erde viel stärker durch die kosmische Strahlung als durch den Kohlendioxidausstoß entsteht. Je nachdem, wo sich unser Sonnensystem auf seiner Wanderung durch die Galaxie befindet, ist es dem Teilchenschauer explodierender Sterne mehr oder weniger ausgesetzt. Durch kosmische Strahlen entstehen Wolken. Mehr Wolken führen zu sinkenden, weniger Wolken zu steigenden Temperaturen. Svensmarks Erkenntnisse haben eine brisante wissenschaftliche Debatte ausgelöst und geben der aktuellen Klimadiskussion neuen Anstoß.

Aus dem Englischen von Helmut Böttiger. Mit ca. 20 s/w-Abbildungen.

Format 14 x 21,3 cm. Gebunden mit Schutzumschlag.



In diesem Buch (Mehr dazu)
Einleitungssatz
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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sonne viel stärker als CO2 15. Februar 2008
Von Frank Reibold TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor zeigt in diesem Buch, dass das Klima hauptsächlich von der Sonne beeinflusst wird.

Man hört immer wieder, die Frage der globalen Erwärmung sei gelöst und der vom Menschen zu verantwortende Ausstoß von CO2 die Ursache. Jedoch gibt es eine Reihe schwer wiegender Probleme:

- warum war es in der Mitte des 20. Jahrhunderts kälter als davor und danach?
- warum wird es in der Antarktis kälter, obwohl der Klimawandel sich an den Polen verstärkt auswirken soll?
- warum entstehen Wolken?

Besonders die letzte Frage ist bedeutsam: Die Klimamodelle können das Entstehen von Wolken nicht vorhersagen, weil die Wechselwirkung zwischen Klima und Wolken unbekannt ist. Man weiß nur, dass Wolken aus kleinen Wassertropfen entstehen. Aber warum bilden sich diese Tropfen?

Ein Experiment von Svensmark bewies dessen Theorie: Kosmische Strahlung bewirkt, dass sich diese Tropfen bilden und zu Wolkenkernen werden. Die Sonne bestimmt durch ihr Magnetfeld, wie viel kosmische Strahlung die Erde erreicht. Damit steuert die Sonne auch, wie viele Wolken entstehen. Die Wolken wiederum schirmen die Strahlung der Sonne ab. Ein verstärktes Magnetfeld der Sonne bewirkt weniger Wolken und damit höhere Temperaturen auf der Erde. Genau das haben wir in den letzten Jahrzehnten erlebt.

Endlich existiert eine Theorie über die Wechselwirkung von Wolken und Klima. Diese weist der Sonne die Hauptverantwortung für den Temperaturanstieg zu (fast 0,6 Grad von ca. 0,7 Grad im 20. Jahrhundert). Die Klimadaten der Vergangenheit zeigen, dass eine Verdopplung der vorindustriellen CO2-Konzentration eine Erwärmung von etwa einem Grad bewirkt. Das wären für das letzte Jahrhundert max. 0,2 Grad, weil sich die CO2-Konzentration seit 1850 um ein Drittel erhöht hat.

Svensmarks Theorie kann mit Ergänzungen (Umlaufbahn der Sonne um das Zentrum der Milchstraße) auch das Klima der vergangenen Jahrmilliarden gut erklären. Auch für das abweichende Klima der Antarktis hat sie eine Antwort: Die Massen an Schnee und Eis sind heller als die (vom Klimawandel beseitigten) Wolken und strahlen noch mehr Wärme ins Weltall zurück als diese, sodass sich dort das Klima immer im Gegensatz zum globalen Trend entwickelt.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Theorie wird gut belegt und wurde auch durch Experiment bestätigt. (Hinweis: Ich habe die englische Originalausgabe "The Chilling Stars" gelesen.)
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Svensmark sollte man kennen 14. Februar 2010
Von sluning
Format:Gebundene Ausgabe
Der Weltklimarat ist sich im Laufe der Jahre immer sicherer geworden: Die Sonne hat mit dem aktuellen Temperaturanstieg nichts zu tun. Schuld ist fast alleine das anthropogen ausgestoßene Kohlendioxid aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Als Grund wird genannt: Die Schwankungen der solaren Strahlkraft sind zu gering. Die Computermodelle könnten es angeblich ganz genau beweisen. In der Vergangenheit, ja, da wäre es wohl mal ab und zu vorgekommen, dass die Sonne das Zepter übernommen hat. Die Kleine Eiszeit vom 15.-19. Jh. fiel in eine Phase mit sehr geringer Sonnenaktivität. Auch das Mittelalterliche Klimaoptimum (9.-14. Jh.) sowie der Temperaturanstieg bis 1980 sind mit Phasen hoher solarer Strahlung verbunden. Aber das will nichts heißen. Denn was nicht sein kann, darf auch nicht sein. Jedenfalls nicht für die Heutezeit.

Da paßt die These des dänischen Physikers und Klimaforschers Henrik Svensmark so gar nicht ins Konzept des IPCC. Vereinfacht gesagt, postuliert Svensmark einen Verstärkungsprozess, der die geringen solaren Änderungen zu einem klimawirksamen Steuerungsfaktor anschwillen läßt. Hierbei moduliert und begrenzt das Sonnenmagnetfeld die kosmische Strahlung, die Kondensationskeime für kühlende Wolken liefert. Je stärker die Sonne und das solare Magnetfeld, desto mehr kosmische Strahlung wird davon abgehalten, auf die Erde zu prasseln, desto weniger kühlende tiefe Wolken entstehen, desto wärmer die Erd-Temperatur. Selbstverständlich ist dieser Prozess noch in keinem der IPCC-Modelle enthalten. Neben der Darstellung des Svensmark-Modells, enthält das Buch auch äußerst aufschlußreiche historische Informationen. So mußte Svensmark fast 10 Jahre auf die Durchführung einer umfangreichen Experiment-Kampagne warten, angeblich weil kein Geld hierfür zur Verfügung stand. In der gleichen Zeit wurden Milliarden an Forschungs- und Steuergeldern an anderer Stelle der Klimaforschung zur Verfügung gestellt. Man bekommt das beklemmende Gefühl, daß hier eine Forschung bewußt durch Mittelentzug sabotiert wurde, weil inkompatibel mit der herrschenden IPCC-Konsens-Lehrmeinung. Dies sollte in einer aufgeklärten Gesellschaft mit ergebnisoffener Grundlagenforschung eigentlich nicht sein.

Ich halte das Buch für eine absolute Pflichtlektüre für alle, die sich ernsthaft an der Klimadiskussion beteiligen wollen. Es kursieren vielerlei Gegenargumente gegen das Svensmark-Modell, das sich im Laufe der Zeit (wie viele andere Modelle) immer weiter entwickelt hat. Svensmark & Wissenschaftsjournalist Calder gehen in ihrem Buch auf diese Gegenargumente ausführlich ein, und man bekommt fast das Gefühl, als wäre man bei der Lösung der Widersprüche live dabei, so spannend sind manche Passagen beschrieben. Natürlich können nicht alle Bedenken restlos ausgeräumt werden, jedoch bekommt man das Gefühl, daß es den Svensmark-Solar-Vorverstärker wirklich geben könnte. Dies ist die Forschungsfront, wo fast monatlich wichtige neue Ergebnisse hinzukommen.

Natürlich hat das Buch auch einige Längen und einige wenige Teile sind schon etwas sehr speziell. Dafür gibt es ganz zu Beginn ein schönes Übersichtskapitel, in dem sich der geneigte Leser einen Gesamtüberblick über die wichtigsten Gedanken bilden kann. Gegen Ende des Buches wird das Modell auf geologische, 100er Millionen Jahre-Maßstäbe ausgeweitet. Auch dies könnte so stimmen, jedoch ist dieser Teil sicher etwas abgehobener und abstrakter. Vielleicht hat sich Svensmark schießlich in die Weite der erdgeschichtlichen Zeit und in die Milchstraße geflüchtet, als er genug von der ständigen Kritik der CO2-Steuerungs-Verfechter hatte. Derzeit laufen wichtige Experimente am CERN in Genf, die hoffentlich helfen werden, die Svensmark-Theorie zu stützen oder zu falsifizieren. Irgendwann wird dann klar werden, ob Svensmark nur ein armer Don Quichotte im Kampf gegen die Windmühlen ist, oder einer der klügsten Köpfe der letzten 100 Jahre, der es geschafft hat, sich gegen den festungsmäßig verbarrikadierten CO2-"Konsens" durchgesetzt zu haben.

(Hinweis: Die Rezension bezieht sich auf das englische Original, das aber mit der deutschen Übersetzung inhaltlich deckungsgelich sein sollte).
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
überzeugende Darstellung 11. September 2008
Von micha
Format:Gebundene Ausgabe
eigentlich stutze ich nur, dass so wenige rezensionen hier sind. eine kurze möchte ich also sehr gern hinzufügen: als vorinformiert durch das Buch von Calder -Die launische Sonne- habe ich diesem Buch quasi entgegengefiebert, um die weitere Entwicklung und Erkenntnisse zu erhaschen. und es sieht so aus, als ließe sich nun einiges vom kopf auf die füsse stellen, ich war auch von diesem Buch sehr ergriffen und begeistert zugleich. wer hier feuer fängt und interessiert an dem ist, was die welt zusammenhält, sollte auch mal bei thomas gold schauen, und wer gesellschaftspolitische Ergänzungsbetrachtungen sucht, der schaue nach börn Lomborg und Vaclav Havel. soweit zunächst, micha
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