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Der Sterne Tennisbälle.
 
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Der Sterne Tennisbälle. (Broschiert)

von Stephen Fry (Autor), Ulrich Blumenbach (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 391 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 7. A. (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746621267
  • ISBN-13: 978-3746621265
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 494.628 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 18 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Zeitgenössische Literatur > Internationale Autoren > Fry, Stephen

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Verschwinden von Ned Maddstone wird nicht von jedem betrauert. Der Musterschüler ist Sohn eines Tory-Abgeordneten, Cricket-As von blendendem Aussehen und Manieren -- und einer der Glücklichen, die Sex mit der schönen Portia schon einmal live erlebt haben. Grund genug für seine Mitschüler, den tumben Rufus und den schnöseligen Ashley, Ned von Herzen zu hassen. Auch Portias Vetter Gordon, unsterblich in seine Cousine verschossen, ist von dem Beau nicht sonderlich angetan.

Ein Dummerjungenstreich des hämischen Triumvirats, der dem Kameraden lediglich eine Nacht in einer Gefängniszelle bescheren sollte, mündet für Ned in einen 17-jährigen Albtraum. Kurz zuvor war ihm nämlich während einer Segelpartie von einem irischen Bootsmann ein Briefumschlag mit einer Londoner Adresse zugesteckt worden. Nachdem die Polizei den Schrieb als IRA-Botschaft identifizierte, tritt ein mysteriöser MI5-Beamter (eine Schlüsselfigur des Romans) auf den Plan, verhört Ned und schafft ihn umgehend und heimlich in die auf einer Insel gelegene Irrenanstalt des Dr. Mallo!

Gleich Nabokovs schwärzesten Romanen, gleitet hier die Story sanft ins Surreale. Von der Bildfläche verschwunden und in jahrelangem Tranquilizer-Nebel dahindämmernd, wird Ned von einem Mitinsassen, dem verrückt-genialen Babe, wieder aufgebaut, bis er die Zusammenhänge einer teuflischen Verschwörung erkennt. Babe, dem kein langes Leben beschert ist, arbeitet kurz vor seinem Tod für Ned einen minutiösen Fluchtplan von der Gefängnis-Insel aus (das Spannendste, was man seit langem gelesen hat!). Nach beinahe 20-jähriger Tortur kehrt ein veränderter Ned -- versteckt in Babes Sarg -- und nicht länger mehr nur ein von den Sternen hin- und hergeschlagener Tennisball, als hasserfüllter Racheengel in die englische Heimat zurück.

Upperclass-Themen, englische Schultradition, Geheimdienstaktivitäten, Hass zwischen Torys und Labour (hier verkörpert durch die köstlichen Tiraden von Portias linkem Papa) -- alles Lieblingssujets des mit dem Tweedimage behafteten Kultautors und Schauspielers Stephen Fry. Neu allerdings und stärkster Tobak dieses großen Fry-Wurfs, ist der haarsträubende Horror, verursacht durch Neds Besuchertour zu alten Freunden. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.09.2001
Dieser Roman sei die "überfällige Antwort" für alle, die an der Gegenwartsliteratur "das Fehlen packender Handlungen" beklagten, meint Rezensentin Ingeborg Harms. Frys Roman beschreibt sie als Aktualisierung von Alexandre Dumas' Roman "Der Graf von Monte Christo". Und Rezensentin Harms dechiffriert ausgesprochen begeistert viele mehr oder weniger verdeckte Bezüge zum Roman. Fry habe freilich Nebenhandlungen abgekürzt und auf Sentimentalitäten verzichtet, lesen wir. Sein Buch sei "lakonischer, realistischer und vor allem auch brutaler". Das Böse habe seinen Schmelz verloren, und auch die Laster seien moderner geworden. Fry verlege den Roman in ein anderes Land und ein anderes Jahrhundert. Den "bonapartistischen Untergrund zur Zeit Ludwig XVIII." habe er durch die IRA-Sympathisanten der Jetztzeit ausgetauscht. Wer sich nach Herzklopfen sehne, konstatiert die Rezensentin, der komme hier "voll auf seine Kosten".

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Den Erwartungen gerecht, 25. Juni 2003
Diese Rezension stammt von: Der Sterne Tennisbälle (Taschenbuch)
Nehmen Sie sich die Fry-Heit, dieses Buch zu lesen. Der inzwischen allseits bekannte Autor hat mit diesem Werk wieder einmal bewiesen, was zu Papier gebrachter britischer Humor sein kann, nämlich pures Lesevergnügen.

Der Amazon-Rezension von Ravi Unger ist nichts mehr hinzuzufügen.

Und ja, es ist ein überarbeiteter Monte Christo Roman, aber mit weitaus weniger melancholischer Tiefe, als wir es vom Original her kennen. Hier wird man beschwingt von einem Kapitel zum nächsten getragen und das Ende wird mit einem Paukenschlag eingeläutet, der vielleicht ungewohnt anmutet, jedoch nicht vollkommen unverständlich ist. Vielleicht allzu menschlich...

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Keine Energie mehr für das Ende?, 30. September 2001
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Der Sterne Tennisbälle (Gebundene Ausgabe)
"Der Sterne Tennisbälle" hat eine wunderbare Grundidee: Drei Jugendliche spielen dem äußerst begabten und beliebten und genau dafür von ihnen gehaßten Mitschüler Ned einen Streich, der diesen diskreditieren soll. Durch einen "Zufall" wird Ned in eine Nervenklinik zur dauerhaften Verwahrung gebracht, kann nach fast 20 Jahren fliehen und will sich bei seinen Peinigern von damals rächen. Das wird gut erzählt, ist von Beginn an wohl artikuliert und fesselnd. In der Klinik lernt Ned von einem Patienten, der wie er aus dem Weg geschaft wurde, nicht nur neun Sprachen, sondern erfährt eine umfassende Bildung und eignet sich per Schachspiel ein Verständnis von Strategie und Taktik an. Man wartet gespannt, wie er seinen faszinierenden Intellekt für seinen geplanten Rachefeldzug nutzen wird. Doch genau da endet wohl Stephen Frys Lust am Schreiben: Die Rache ist kurz und schmerzhaft, sowohl für die Opfer als auch den Leser: Auf nur mehr wenigen Seiten, nicht annähernd so elaboriert wie die vorherigen Szenen und nicht das, was man sich von Neds Verstand versprochen hat. Da wundert man sich auch nicht mehr über das Ende des Romans. Schade, denn nach diesem Start hätte man das Lesevergnügen gerne bis zum Schluß gehabt.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Graf von Monte Christo, revisited, 4. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Der Sterne Tennisbälle (Gebundene Ausgabe)
Der Brite Stephen Fry ist eine schillernde Figur auf der „Insel". Der 1957 geborene Autor, Theater- und Filmschauspieler („Peter's Friends", „Oscar Wilde"), Unternehmer und Ex-Häftling legt eine Umtriebigkeit an den Tag, die deutsche Kult(ur)figuren nur lahm nachahmen können, von der Schlingensief etwa nur eine zappelige Karrikatur liefert. „Der Sterne Tennisbälle" ist sein vierter Roman.

Während mich bei „Das Nilpferd" noch die etwas wirre Struktur und der teilweise aufgesetzt wirkende, herbeikonstruierte Humor gestört haben, ist „Der Sterne Tennisbälle" aus einem ganz anderem Holz geschnitzt. Das Buch kommt zunächst wie ein vortrefflich formulierter Internatsroman daher, entwickelt aber nach und nach eine beharrliche, amüsante, konsequente, gelehrte Grausamkeit, die ich in dieser Form bei einem zeitgenössischen Autor noch nicht erlebt habe. In wunderbarer Erzähltradition, weitaus intelligenter, als etwa Tom Sharpe, der die Mittelmäßigkeit seiner Satire zur hehren Maxime erhoben hat und dem Modern-Talking- Syndrom erlegen ist (Selbstrepetition), seziert Fry zunächst die britische Aristokratie, die Politik, das Bildungsbürgertum. Nicht jedoch, ohne eine subtil-ironische Liebe zu all dem zu offenbaren, etwas, das Fry mit vielen englischen Autoren gemein hat, denn es ist eine urbritische Eigenschaft, diese Haßliebe zum anachronistischen Empire mit all seinen Schrullen.

Dann schlägt er zu. Ich will nicht zu viel über den Inhalt verraten, denn das würde dem geneigten Empfehlungsfolgenden einige köstliche Überraschungen vorwegnehmen. Die Story um Ned Maddstone, den überaus beliebten Jungen, dem einfach alles gelingt, und der deshalb zum Opfer eines folgenschweren Streichs seiner neidischen Mitschüler und Nebenbuhler wird, ist brillant aufgebaut, zwingend, rasant, satirisch - und in einer Art erzählt, die nicht mehr einfach nur als "Tiefgang" bezeichnet werden kann.

Die vorbehaltlos ausgekostete Süße der Rache und der Genuß, listig gesponnenen Plänen beim Gelingen zuzusehen, stehen im Vordergrund des zweiten Teils, aber das Buch gibt sich dem nicht orgiastisch hin, wiewohl die Versuchung groß ist. Fry läßt auch seinen überragenden, später etwas morbiden Protagonisten das Schicksal nicht endgültig in die Knie zwingen, denn wir sind alle nur „der Sterne Tennisbälle". Dies gilt auch und erst recht für Ned Maddstone, den Grafen von Monte Christo des Internet-Zeitalters.

Genial.

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5.0 von 5 Sternen fesselnde Geschichte, großartiger Erzähler
Der 17-Jährige Ted Madstone ist ein echtes Glückskind: Er kommt aus gutem Haus, ist Kapitän des Cricket-Teams und seine Freundin ist nicht nur schön, sondern auch noch... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Celebgil veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Unglaublich spannend
Etwas vom Spannendsten und Besten, was ich gelesen habe.
Habe dieses Buch in einem Zug und mit grosser Begeisterung durchgelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Rock_it! veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen überraschend kaltblütig
ist schon etwas länger her, dass ich dieses Buch gelesen habe, aber ich war begeistert. Die Charaktere waren perfekt ausgearbeitet und die Wende kommt, obwohl sie vorhergesagt war... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Januar 2008 von veronika schlumprecht

5.0 von 5 Sternen Man warter gespannt auf das Ende
Lange habe ich schon kein Buch mehr gelesen, bei dem ich so gespannt war, wie die Geschichte der Hauptfigur weitergeht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Dezember 2007 von R. Weinert

4.0 von 5 Sternen Der große Knall vorm Nichts
So in etwa könnte man hier die Storyline beschreiben. Sie beginnt ganz harmlos, dann aber galoppiert sie los, nimmt dabei ein irres Tempo auf und hält nicht mehr an. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2007 von de_Bergh

5.0 von 5 Sternen der beste fry
der sterne tennisbälle war der erste fry, der mir eher zufällig in die hände fiel. und es war ein glücksgriff sondergleichen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2007 von double play

5.0 von 5 Sternen Grandios
Diese Buch ist einfach Stephen Frys Meisterwerk. Allein bei diesem Schluss...
Kein Rachegelüst bleibt unbefriedigt!
Veröffentlicht am 25. September 2007 von FreakZ

4.0 von 5 Sternen Spannend, realistisch, beklemmend
Die ersten Teile des Buches sind Spitzenklasse: Die Situationen sind lebendig beschrieben, Innenleben und Motive der Personen sind facettenreich und realistisch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. August 2007 von pacowi

2.0 von 5 Sternen Überschätzt
Zunächst sollte man nichts auf die Kritiken auf der Buchrückseite geben - mir ist rätselhaft, wie ein Kritiker etwas von "Slapstick" und "urkomischen Dialogen" in diesem Buch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juli 2007 von Tobias Wallat

5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert
Nach den ersten Seiten erschien mir dieses Buch ein wenig wirr und ich wollte es fast schon zur Seite legen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juni 2007 von Kulturgenie

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