Kurzbeschreibung
Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann. Diese oft zitierten Worte werden dem weisen Indianerhäuptling Seattle (um 17861866) zugeschrieben, der um 1855 eine engagierte Rede gehalten haben soll, welche die Weißen zur Achtung der Natur ermahnte. In Wirklichkeit stammt der eingangs erwähnte Satz aus einer Prophezeiung des kanadischen Stammes der Cree.
Seattle wurde zu einem der großen Idole der Ökologie-Bewegung des 20. und 21. Jahrhunderts. Obwohl heute mehr denn je unklar ist, ob der Häuptling die berühmte Rede überhaupt und wenn ja so gehalten hat, werden seine Weisheiten tausendfach in Zeitungen, Zeitschriften, Büchern, im Film, Fernsehen und Internet verbreitet.
Wer aber war dieser Mann, der bereits zu seinen Lebzeiten der Große oder Sokrates des Nordwestens genannt wurde und dessen Worte mehr als ein Jahrhundert nach seinem Tod immer noch so viel Eindruck auf die Menschen in aller Welt machen? War er tatsächlich ein tapferer Krieger, ein bedeutender Häuptling, ein weiser Seher, ein charismatischer Prophet? Diesen und anderen Fragen gehen Sonja Probst und Ernst Probst in dem Taschenbuch Meine Worte sind wie die Sterne nach.
Der Autor über sein Buch
Das Taschenbuch "Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten" schildert das Leben des legendären Indianerhäuptlings Seattle, die Entstehungsgeschichte seiner berühmten Rede und wird durch indianische Weisheiten in Wort und Bild ergänzt. Es enthält zahlreiche Abbildungen.