Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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97 von 121 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Geheimtipp!!, 10. März 2008
Ich hatte mir die DVD vor längerer Zet aufgrund einiger guter Kritiken gekauft, mich dann aber immer vorm Ansehen gedrückt.Zu oft wurde ich von Komödien enttäuscht.Filme, die ich in den letzten Jahren wirklich lustig fand, waren meist keine reinen Komödien sondern Genre-Mischungen (wie z.B. Little Miss Sunshine oder Beim ersten Mal).Was ich nicht wusste-Sterben für Anfänger ist genau so ein Film.Es fängt zwar mit einer funny Melodie an, lässt dann aber die ersten Minuten auf ein Drama schliessen.Was dann aber ins Rollen kommt ist unglaublich genial gemacht.Eine ernsthafte Story wird mit skurilen und normalen Charakteren, Situationskomik und Trauer sowie schrägen Überraschungen und kuriosen Dialogen gemischt und so in einen Film verwandelt, der mich teilweise zu Tränen vor Lachen gebracht hat.Meine uneingeschränkte Empfehlung an alle Liebhaber der niveauvollen Comedy!!
Das Zitat zum Film: "Mein Vater war ein aussergewöhnlicher Mann..."
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41 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
wirklich eine rabenschwarze, aber feine Komödie!, 23. April 2009
Nach sovielen Rezensionen noch schnell meinen Senf dazu. Also mir erscheint der Film als sehr gelungen, köstlich anzuschauen, mit einigen herrlichen Ideen und vor allem ein überragend spielender Alan (der unfreiwillig zur Drogeneinnahme gekommen ist). Bei einigen Szenen habe ich mich echt zerkugelt und das heißt schon was, da man mir nachsagt, das ich schwer lachen kann.Warum ich dann doch nur vier Punkte gebe, liegt am etwas abrupten und doch weniger gelungenen Filmende, also der Ausstieg aus der Geschichte hätte besser gelingen können (müssen).Wäre dies der Fall gewesen, hätte man den lustigen Streifen als echten Hammer bezeichen können.
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52 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Auf der Suche nach dem verlorenen Witz, 16. März 2009
Es freut mich immer wieder, einen Film von Frank Oz zu sehen, bei diesem aber blieb das Vergnügen leider auf der Strecke.
Es ist zwar nicht unoriginell, bei einer Beerdigung ein Sammelsurium unterschiedlicher Trauergäste von einem Fettnäpfchen ins andere treten zu lassen, aber Komik entsteht meist aus der Situation heraus, vorausgesetzt, es gibt genügend interessante Charaktere, mit denen man sich identifizieren kann oder die einem zumindest sympathisch sind. Wenn beides fehlt, gibt es meist nicht viel zu lachen.
Zur Handlung: Zur Beerdigung seines Vaters erwartet Daniel (Matthew Macfadyen als einziger sympathischer männlicher Darsteller) seine Familie und einige Freunde. Rupert Graves spielt den egoistischen Bruder Robert (Graves` Imagewandel hat nicht ganz geklappt), Peter Dinklage einen Erpresser, Kris Marshall den Neffen Troy, einen äußerst dämlichen Pharmaziestudenten. Des weiteren tauchen zwei Freunde auf, der eine eine hypochondrische Nervensäge, der andere erbärmlich stark sich selbst überschätzend und dauergeil. Der Schwager des Verstorbenen ist ein kaltschnäuziger Egomane. Ob man Peter Vaughan angesichts seiner tragischen Rolle als Stevens senior in "Was vom Tage übrig blieb" unbedingt als ewig nörgelnden und pupsenden Alten sehen möchte, sei mal dahin gestellt. Lediglich Simon (Alan Tudyk), den Freund der Nichte, trifft es hart. In Troys Wohnung nimmt er eine Tablette zu sich, die, wie sich herausstellt, kein Beruhigungsmittel sondern eine Droge mit bewusstseinserweiternder Wirkung ist. Was an sich eine Konstellation von ungeheurer Wirkung ist, wetzt sich ab, da der Gag so früh angekündigt wird, dass der Zuschauer ungeduldig wird, wann es endlich die Protagonisten merken. Wenn im Thriller der Zuschauer zum Mitwisser wird, erhöht sich die Spannung, in der Komödie ist es schlechtes Timing. Zudem verliert Troy immer wieder seine Pillen, so dass noch weitere Personen die "lustigen" Tabletten schlucken, was irgendwann nicht mehr komisch ist. Die Damen bleiben überwiegend blass, lediglich die Nichte Martha (Daisy Donovan) darf mal etwas temperamentvoller werden, trägt aber nicht weiter zur Entwicklung bei. Auch die Erzählung des Erpressers zieht sich etwas in die Länge. Während der Zuschauer längst weiß, worauf er hinaus will, zeigt sich Daniel sehr begriffsstutzig, um sich dann von jedem Mitwisser ein schauerliches "Oh nein!" abzuholen. Die üblichen Fäkalienwitze dürfen auch nicht fehlen. Einige Dialoge sind so banal und peinlich (der trauernden Witwe werden immer unappetitlichere Todesfälle erzählt, während der Feierlichkeiten streiten sich zwei um einen Parkplatz) dass man den Hinweis "freigegeben ab 6 Jahre" um "bis 12 Jahre" ergänzen sollte. Das Einzige, was mich berührt hat, war die Darstellung von Alan Tudyk, der im Drogenrausch plötzlich zärtlich die Gartendekoration streichelt oder sich mit dem Toilettenpapier unterhält, für einen 87-minütigen Film war das aber entschieden zu wenig. Auch der Vorspann ist sehr originell, die Enttäuschung nach dem Film dementsprechend größer.
Warum der Film das Prädikat "besonders wertvoll" erhalten hat, verschließt sich mir vollkommen. Vermutlich müsste ich mehrere von Troys Pillen schlucken, um das zu erkennen. Der deutsche Verleihtitel ist eine schamlose Anbiederung an charmante Komödien wie "Italienisch für Anfänger", mit denen dieser Film aber überhaupt nichts gemein hat. Dass dem Thema Beerdigung etwas Komisches abzugewinnen ist, hat der Film "Grabgeflüster" gezeigt. Angesichts so liebevoller Komödien von Oz wie "Was ist mit Bob?" oder "In and Out" enttäuschte mich dieser Film umso mehr. Ich habe nichts gegen Geschmacklosigkeiten, aber humorfreie Geschmacklosigkeiten sind nur bitter. Um den Film vollends zu ruinieren, gibt es zum Schluss eine Botschaft mit Zeigefinger - und Daniel und Robert haben sich wieder lieb!
Der Film ist, genauso wie die Extras, optional deutsch untertitelt. Zum 22-minütigen Bonusmaterial gehören ein paar Interviewausschnitte, Originaltrailer und deutscher Trailer, B-Roll, eine Fotogalerie und weitere Programmtipps, alles nicht unbedingt der Rede wert.
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