Ein aufregender Winter im Inneren der Mongolei: Horizont, so weit man sehen kann, Schafherden und unberührte Natur! Die zwölfjährige Galshan verbringt den Winter bei ihrem Großvater Baytar und seinen Tieren in der Steppe. Der Alte bringt ihr bei, wie ein Adler gezähmt wird, sie liest ihm dafür aus dem Klassiker "Der alte Mann und das Meer" vor. Galshan, die eigentlich in der Stadt wohnt, lernt in den 151 Tagen von ihm, was man für das Überleben braucht. Und bald schon benötigt sie ihr neues Wissen, denn dieser Winter ist besonders hart. Die beiden sind abgeschnitten von der Außenwelt, Brennholz und Nahrung gehen zur Neigung und Wölfe tauchen auf. Als Galshans Großvater von einem Ausritt nicht zurückkehrt, macht sie sich auf die Suche nach ihm.
Dieser Jugendroman um die Annäherung von Großvater und Enkelin wurde 2003 mit dem französischen Prix Saint-Eupéry ausgezeichnet. Ein eindrucksvolles Abenteuer in unberührter Natur, das viele Einblicke in das Nomadenleben in der mongolischen Steppe gewährt.