In gewisser Weise ist das vorliegende Werk ein Buch zum Film "Eine kurze Geschichte der Zeit". Personen aus Hawkings Leben kommen zu Wort und beschreiben ihr Verhältnis zu dem Ausnahmewissenschaftler, den bereits zu Lebzeiten ein Mythos umgibt. Der vermeindliche Sieg des Geistes über den Körper materialisiert sich in Stephen W. Hawking, der ja bekanntlich durch ALS an den Rollstuhl gefesselt ist. Beginnend mit seiner Kindheit werden dem Leser alle Personen vorgestellt, die bedeutenden Einfluss auf Hawkings Leben und Werken hatten. Seine Mutter, seine Lehrer und seine Kollegen erzählen meist in kurzweiligen Anektoten ihre Beziehung zu dem Wissenschaftler. Einiger der plakativsten wissenschaftlichen Theorien, die schon aus "Eine kurze Geschichte der Zeit" bekannt sind, werden nochmals im Kontext der Kollegen Hawkings präsentiert und diese Teile kann man als nette Wiederholung oder als Lückenfüller sehen. Ich persönlich schwanke sehr zwischen beiden Ansichten. Wer nicht nur Interesse an der theoretischen Physik, sondern auch an den Menschen, die sich mit diesen Theorien auseinandersetzten hat, ist mit diesem Buch sicherlich gut bedient. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)