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Sind Religion und Wissenschaft vielleicht doch miteinander vereinbar?, 21. Mai 2011
Egal ob "Der Gotteswahn" oder "Der große Entwurf", beide Bücher sind zu Bestsellern geworden, weil immer mehr Menschen von der Frage umgetrieben werden, was die Naturwissenschaft uns über Gott zu sagen vermag. "Stephen Hawking sagt, die Physik lässt keinen Raum für Gott." Hawking ist zweifellos ein begnadeter Wissenschaftler, er kann nicht an die Existenz Gottes glauben, aber es gab ja bekanntlich auch Galilei, Kepler, Newton und Maxwell, diese wiederum glaubten an Gott. Hawking setzt noch eins drauf und ist der Ansicht, die Wissenschaft mache Gott sogar überflüssig. Der Mathematiker John Lennox nun will Christen dazu ermutigen, dass sie auch im Alltag Stellung beziehen und sich nicht mit ihrem Gott verstecken. Lennox hat das atheistische Glaubenssystem von Hawkings untersucht und analysiert und kommt zu dem Schluß, dass die Annahme, der Atheismus sei die naheliegende Position für einen Intellektuellen längst nicht mehr haltbar ist. Prof. John Lennox schreibt: "Ich wage es sogar zu hoffen, dass für manche von Ihnen dieses Büchlein den Startschuss zu einer Reise gibt, die letzten Endes dazu führt, das Sie anfangen, an den Gott zu glauben, der nicht nur das Universum geschaffen, sondern auch Ihnen die unermessliche Würde verliehen hat, Sie nach seinem Bild zu erschaffen und mit der Fähigkeit zum Denken . . . " Auch für Laien verständlich geschrieben, ist dieses Büchlein ein guter Einstieg in die Diskussion um die Existenz Gottes!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
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Sind Naturwissenschaft und Schöpferglaube vereinbar?, 28. Juli 2011
Dr. Hartmut Ising, Physiker Rezension zu John Lennox, 'Stephen Hawking, das Universum und Gott' Schon in seinem Bestseller Eine kurze Geschichte der Zeit (1988) denkt Hawking über eine alles umfassende Theorie nach, die Antwort geben könnte auf die Frage, warum es uns und das Universum gibt und kommt zu dem Schluss: 'Wenn wir die Antwort auf diese Frage fänden, wäre das der endgültige Triumph der menschlichen Vernunft ' denn dann würden wir Gottes Plan kennen.' Nun in Der große Entwurf schreibt er, dass eine alles umfassende Theorie keinen Platz für Gott lasse. Ist diese Aussage wissenschaftlich fundiert? Lennox, Professor an der Universität Oxford, analysiert Hawkings Aussagen mit dem soliden Rüstzeug eines mathematischen Logikers und Wissenschaftsphilosophen und zitiert dazu kompetente Physiker wie z.B. Roger Penrose, der für seine enge Zusammenarbeit mit Hawking bekannt ist (Penrose-Hawking singularity theorems), diesem Buch aber kritisch gegenüber steht. Lennox versteht es meisterhaft - z.B. an Hawkings Argument gegen Wunder - innere Widersprüche und philosophische Kategorienfehler aufzudecken. Hawking geht heute von einem absolut geschlossenen Universum aus. Die im Jahre 1998 beobachtete beschleunigte Expansion des Universums ist aber eher das Gegenteil von einem Beweis für dessen Abgeschlossenheit. Lennox bemerkt zur Frage der Abgeschlossenheit des Universums: Der entscheidende Unterschied zwischen der christlichen Sicht und der Auffassung Hawkings ist, dass Christen das Universum nicht für ein geschlossenes System von Ursachen und Wirkungen halten. Wie ist es zu erklären, dass viele Wissenschaftler mit atheistischer Prägung, den Glauben an Gott als unvereinbar mit wissenschaftlichem Denken halten? Um hierauf eine Antwort zu finden, befasst sich Lennox mit Wirklichkeitsmodellen und dem Wesen der Wahrnehmung. Ich habe das Buch mit Freude und großem Gewinn gelesen und empfehle es wärmstens.
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Naturwissenschaft und Glaube, 10. April 2011
Der Autor ist Professor für Mathematik an der renommierten Oxford Universität. Er ist Autor des Bestsellers "Hat die Wissenschaft Gott begraben?" und diskutierte mehrmals öffentlich mit Richard Dawkins (Autor von "Der Gotteswahn") und Christoper Hitchens, den weltweit führenden Vertretern des Neuen Atheismus" Dieses Buch, das im Wesentlichen eine Replik auf den Bestseller "Der große Entwurf" von Stephen Hawking und Leonard Mlodinow darstellt, birgt eine Überraschung. Zunächst erfährt der Leser, dass Hawking in seinem Buch zu dem Schluss kommt, daß Gott eine unnötige Annahme darstellt. Die Überraschung besteht in der unerwarteten Schwäche der Argumente für diese Schlussfolgerung, auf die sich dieser bekannte Physiker stützt, und es ist das Verdienst des Mathematikers Lennox, diese Schwäche präzise und allgemein verständlich herausgearbeitet zu haben. Im Wesentlichen geht es um die Aussage, daß laut Hawking sich das Universum auf Grund der Existenz der Naturgesetze und ihrer speziellen Eigenart anhand einer spontanen Erzeugung aus dem Nichts selbst erzeugt. Daß dies aber bereits die Existenz von etwas, nämlich der Naturgesetze, voraussetzt, deren Herkunft auch noch einer Erklärung bedarf, und daß die spontane Entstehung aus dem Nichts der biblischen Aussage sehr nahe kommt, daß alles vermöge eines Schöpfungsaktes aus dem Nichts entstanden ist, scheint Hawking tatsächlich entgangen zu sein. Dies, sowie weitere, ebenso überraschende Schwächen in der Argumentation von Hawking und Mlodinow wird in dem lesenswerten Buch von Lennox auf überzeugende Weise dargestellt.
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