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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen
Interessante und abwechslungsreiche Einblicke,
Von
Rezension bezieht sich auf: Stephen Fry in America (Taschenbuch)
Stephen Fry nimmt uns mit auf eine Reise durch die Staaten und macht dabei manche Erfahrungen, die dem Durchschnittstouristen meistens nicht zugänglich sind (ich meine damit die Begegnungen mit Menschen, weniger das Standardprogramm wie die Bootsfahrt über die Everglades). Diese beschreibt er so persönlich wie unterhaltsam, dass es eine Freude ist, das Buch zu lesen.
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5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Erlebnisse eines gelangweilten Reisenden,
Von Andre Sitter (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Stephen Fry in America (Taschenbuch)
Stephen Fry verkörpert in vielerlei Hinsicht geradezu stereotyp die akademische Vorstellung von Britishness. Mit seiner Mischung aus Höflichkeit, Genussfreudigkeit, politischer Korrektheit und in Bescheidenheit gehüllter Arroganz hat er sich im vergangenen Jahrzehnt an die Spitze der britischen Unterhaltungskultur hochgearbeitet. In dieser Hinsicht erscheint die Grundidee Stephen Fry eine Dokumentation über die amerikanische Kultur drehen zu lassen höchst interessant. Das vorliegende Buch entstand dabei quasi als Abfallprodukt in dem Fry seine Reisen erneut in verkürzter Form wiedergibt.Zweifelsohne ist es nahezu unmöglich die verschiedenen Bundesstaaten Amerikas auf kaum mehr als 300 Seiten in all ihrer Unterschiedlichkeit zu präsentieren. In so fern hat es sich Stephen Fry keine einfache Aufgabe ausgewählt. Das Resultat enttäuscht dennoch. Fry schildert auf jeweils 6-8 Seiten in Kürze die Begegnung mit einigen Einwohnern des jeweiligen Staates. Highlights bilden hier u.a. seine Ausführungen zu einem Besuch bei einem bekannten Speiseeishersteller, seinen Schilderungen über einen mormonischen Pinupkalender und einem Besuch bei einem Hippiehepaar, dass in einem ehemaligen Atombunker lebt. Leider beschränkt sich ein Großteil des Rests der Episoden auf Darstellungen diverser Jagd- und Fischausflüge samt anschließendem gemeinsamen Mahl. Mir ist bewusst, dass Herr Fry einen gewissen Ruf als Genussmensch zu verlieren hat, aber ein etwas breiterer Fokus an Themen wäre wünschenswert gewesen. Ein zweiter Schwerpunkt bilden schier endlose Gespräche Frys mit jeder noch so unbedeutenden Minderheit in den USA. Fry ignoriert weitgehend die breite Masse an WASPs, als auch den zunehmende Einfluss der hispanischen Bevölkerung, und schreibt stattdessen naiv-gutmenschliche Portraits über die Nachfahren asiastischer Boat People, den Einfluss der russisch-orthodoxen Kirche in Alaska und die Schwierigkeiten der Native Americans in einem Dutzend Staaten. All dies resultiert daraus, dass das Buch großenteils inhaltsleer ist und aus oberflächlichen Beschreibungen weitgehend uninteressanter Erlebnisse besteht. Erschwerend kommt hinzu, dass Fry mehrere Staaten gar nicht besucht hat und die diesen Staaten gewidmeten Seiten zur Selbstreflexion nutzt. All dies wäre zu verschmerzen, wenn der Fry typische Charme die Buchseiten mit Lebendigkeit erfüllen würde. Leider ist dies aber nur in Ansätzen der Fall. Allgemein hatte ich jedoch den Eindruck, dass Fry seine Erlebnisse selbst wenig begeisternd fand. Warum also noch 2 Sterne für dieses großenteils eher langweilige Buch eines gelangweilten Reisenden? Nun zum einen gibt es in der Tat einige Momente in denen Frys Genialität den Lesern aus dem Tiefschlaf reist, zum anderen ist das Buch aus optischer Sicht wunderschön gestaltet. Während der Text an Oberflächlichkeit und Irrelevanz glänzt, sind die begleitenden Bilder detaillgetreu, prägnant und werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Insgesamt ein Buch, dass nur für langjährige Fans von Stephen Fry zu empfehlen ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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