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Moviemans Kommentar zur DVD: Die hochwertige Wasseraufnahmen stehen im Kontrast zu den blassen und oft auch unscharfen Interviews. Dadurch ergibt sich insgesamt ein Mischwert. Der Ton hätte ein wenig mehr Kulisse auf die hinteren Kanäle übertragen können. Auch die deutschen Sprecher überzeugen nicht wirklich hundertprozentig. Die Effekte hingegen kommen satt an. Extratechnisch siegt Qualität vor Quantität.
Bild: Die Aufnahmen sind optisch sehr unterschiedlich gestaltet. Mal bieten sich einem faszinierend klare Unterwasseraufnahmen, in denen auch noch so winzige Wassertröpfchen der Gischt haarscharf eingefangen wurden (Welle, 00:42:23), mal sieht man eher blasse (Interview, 00:03:35), teils auch rauschende Interviewaufnahmen. Die Bewertung muss deshalb als Durchschnitt aus hervorragenden und teilweise mangelhaften Aufnahmen gesehen werden. Die Kontraste bleiben dabei fast immer nur mittelmäßig (Surfer am Strand, 00:18:38), da eher auf Stimmung als auf Hochglanz Wert gelegt wurde. Dabei sollte aber auch begriffen werden, dass es sich in erster Linie um eine Dokumentation handelt, die lediglich in Bezug für die closen Surfaufnahmen hohe Qualitätsmaßstäbe gesetzt hat. Wellen und Surfer zeichnen sich in diesen Fällen stets hoch aufgelöst und durch farbliche Brillanz gekennzeichnet aus. Dokumentarische Zwischenspiele zeugen eher von mittelmäßiger Qualität, besonders was Totalen angeht (rotes Auto, 00:12:06). Insgesamt aber ergibt sich ein noch befriedigender Schnitt.
Ton: Passend zu den gigantischen Wellen und peppigen Songs wurden die Surfszenen, besonders die mit den Riesenwellen, mit kräftigen Effekten unterlegt, die den Subwoofer voluminös beanspruchen. So klingt das Grollen einer nahenden Riesenwelle wirklich sehr bedrohlich. Das Original kommt akustisch etwas lebendiger an als die deutsche Fassung, in der Interviews mit Voiceover versehen sind. Die Stimmen der Sprecher könnten gerne natürlicher klingen. Stattdessen wirken sie eindeutig abgelesen. Zudem fallen die Originalstimmen lauter aus als die der deutschen Sprecher. Kulisse (wie Wellenrauschen, 00:22:02) dringt leider nicht aus den hinteren Boxen in den Raum. Diese sind komplett für die Musik reserviert, die allerdings motiviert und kraftvoll den Raum anfüllt.
Extras: Wenngleich das Bonusmaterial nicht sehr umfangreich und auch nicht untertitelt ist, kommt es doch mit hohem Informationsgehalt daher, der eine Menge praktischer Details transportiert. In "Let´s go Surfing" (13:12 Min.) wird das Surfen von Robert "Wingnut" Weave und Maureen Drummy erklärt. Hier geht es darum, worauf man beim Surfen achten muss und was man alles falsch machen kann. "Capturing the Wave" (13:19 Min.) ist eine interessante Doku darüber, wie die berauschenden Bilder zum Film entstanden sind. Regisseur Dana Brown erklärt mit der Unterstützung seiner Kameramänner, wie die verblüffenden Aufnahmen mit Hilfe von Booten, Hubschraubern und Unterwasserkameras gemacht wurden. Zum Abschluss ist noch der internationale Kinotrailer (1:50 Min.) enthalten. Auch wenn das Bonusmaterial etwas knapp ist, so macht es diesen Nachteil mit seinem Inhalt sofort wieder wett. --movieman.de
DVD ~ Dick Brewer
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DVD ~ Bruce Brown
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DVD ~ Patrick Shane Dorian
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DVD ~ Robert Weaver
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DVD ~ Kate Bosworth
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