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Steinschlag: Bergführerin Andrea Stamms erster Fall
 
 
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Steinschlag: Bergführerin Andrea Stamms erster Fall [Gebundene Ausgabe]

Emil Zopfi
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Die Bergführerin Emil Zopfis Roman «Steinschlag» Auch in der Geschichte und Gegenwart des Alpinismus würden die Gender Studies genügend Forschungsanreize vorfinden: Bergführerinnen sind noch immer eine rare Spezies. Emil Zopfis Protagonistin Andrea Stamm muss daher ihre Domäne gegenüber den männlichen Kollegen mit Haut und Haar verteidigen, und ihre Firma «Rock'n'Ice» steht noch keineswegs auf sicherem Boden. Zumal jetzt, da sich die Dreissigjährige in allerlei einmischt, von dem sie besser die Finger liesse. Aber sie ist Vaters Tochter, neugierig und fahndungssüchtig wie der pensionierte Kriminalist Robert Stamm. Und daher denkt sie sich einiges, als sie die Leiche sieht, bei deren Bergung im Gebirge sie mithelfen muss: Liegt man tatsächlich so, wenn man angeblich gestürzt ist, und warum hat die tote Frau wie schützend den Arm übers Gesicht gelegt? Bald einmal verstrickt sich diese Andrea in einem Netz von Vermutungen und vagen Hinweisen, aber kann doch keinen schlüssigen Zusammenhang erkennen. Ein anonymer Telefonanrufer warnt sie zudem mehrmals, die Hände aus dem Spiel zu lassen, sonst . . .

Emil Zopfis neues Buch spart von der ersten Seite an nicht mit Spannung. Diese lädt sich einerseits mit Elementen des Krimis auf, andrerseits mit der Faszination, die das Bergsteigen auf so viele ausübt. Der Autor, auch als vorzüglicher Alpinist bekannt, weiss indessen die Gefahren romantisierender Beschreibungen zu meiden. Nüchtern, kompetent, gleichwohl mit verhaltener Leidenschaft zeichnet er die Bergtouren von Andrea nach, die unbedingt die Sila im Alleingang – und erst noch im Winter – meistern will. Diese Passagen aus der Stein- und Eiswelt gehören zu den herausragenden. Der Bergsteiger wie der Sesselhocker (Letzterer mit wohligem Schauder) wird sie zu geniessen wissen. Auch treten die Figuren mit deutlichen Konturen hervor, allen voran der bärbeissige Vater. Einzig, dass Andrea den Stein findet, das corpus delicti , ist ein allzu glücklicher Zufall und dürfte nur geringe Wahrscheinlichkeit beanspruchen.

Beatrice Eichmann-Leutenegger

Kurzbeschreibung

Mord an der Sila?

Nur weil kein Mann erreichbar war, wird die junge Bergführerin Andrea vom alten Amstad mitgenommen für eine Rettungsaktion. Man traut ihr nicht viel zu, und überhaupt, wieso muss die sich ausgerechnet in dieser Gegend niederlassen? Nach einer Stunde finden sie die gesuchte Frau. Sie ist tot. Aber warum will Amstad, dass es ein Unfall war? Oder sieht Andrea tatsächlich zu viele Krimis?

In diesem Jahr wird ihr alles ein wenig zu viel. Sie versucht sich als Bergführerin selbständig zu machen. Ihr Vater hätte es lieber gesehen, sie wäre zur Polizei gegangen, wie er seinerzeit. Kommt dazu, dass plötzlich eine junge Thai bei ihm wohnt, das ist sehr gewöhnungsbedürftig. Kommt dazu, dass sie selber mit den Männern hadert. Und jetzt diese Tote, mit der etwas nicht stimmt.

Ihr Vater will unbedingt, dass sie diesen ‹Fall› löst. Aber Andrea will vor allem selbständig werden, endlich! Sie arbeitet hartnäckig an ihrer beruflichen Existenz und plant einen grossen Coup.

Über den Autor

Emil Zopfi, geboren 1943, studierte nach einer Berufslehre Elektrotechnik und arbeitete als Computerfachmann und Erwachsenenbildner für Informatik und Sprache. Er ist Autor von Romanen, Hörspielen, Kinder- und Jugendbüchern und lebt heute als Schriftsteller in Obstalden im Kanton Glarus. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet.
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