literature.de, 6. Mai 2005
Stilles Leiden
In einer schlaflosen Nacht beobachtet der 15-jährige Wouter seine Eltern, die verliebt turtelnd zum Strand hinuntergehen. Eifersüchtig beäugt er die Szene und wünscht sich insgeheim an die Stelle seines Vaters. Wie so oft fühlt er sich ausgeschlossen. Am nächsten Morgen stellen Wouter und sein älterer Bruder Stijn fest, dass die Eltern nicht da sind. ... Mit seiner wunderbaren poetischen Sprache gelingt es Robert Haasnoot, die Geschichte des 15-jährigen Wouter feinfühlig darzustellen und das stille Leiden des Jungen für den Leser fassbar zu machen.
(c) Désirée Drothen - literature.de - Das Literaturportal
Kurzbeschreibung
Wouters Eltern - Kunsthändler aus einer holländischen Kleinstadt - sind über Nacht verschwunden. Tage später wird die Leiche des Vaters an Land gespült, von der Mutter gibt es keine Spur. Dafür mehren sich die Anrufe eines Unbekannten - es geht um ein sehr wertvolles Bild.
Ein Buch, so eindringlich und poetisch wir ein Traum, spannend wie ein Krimi.
Ein Buch, so eindringlich und poetisch wir ein Traum, spannend wie ein Krimi.
Der Verlag über das Buch
Wouters Eltern, Kunsthändler in einem holländischen Fischerdorf, sind über Nacht verschwunden. Tage später wird die Leiche des Vaters an Land gespült. Von der Mutter gibt es keine Spur. Dafür mehren sich Anrufe eines Unbekannten, der nach dem Vater verlangt - offenbar geht es um ein wertvolles Gemälde ...
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Über den Autor
Robert Haasnot wurde 1961 in Amerika geboren, aufgewachsen ist er im niederländischen Fischerdörfchen Katwijk. 1997 erschien sein Debütroman "De kracht van het woud". Auf Deutsch erschien von ihm zuletzt der Roman "Wahnsee" (Berlin Verlag 2001, BvT 2003), für den er mit dem Prix des Ambassadeurs ausgezeichnet wurde.