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Steingesicht
 
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Steingesicht [Gebundene Ausgabe]

Karen-Susan Fessel
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Oetinger Verlag; Auflage: 2., Aufl. (Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3789135054
  • ISBN-13: 978-3789135057
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 13,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 164.328 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Karen-Susan Fessel
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Gerade fünfzehn Jahre alt, aus der Weltstadt Berlin in ein Nest aufs Land verschlagen - da muss einem ja das Lachen vergehen. Aber ausgerechnet in diesem Nest findet Leo einen Sinn in ihrem neuen Leben - und damit auch ihr Lachen wieder. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn Leontine, genannt Leo, schon früher zu ihrer Tante Wanda, die in einem Nest bei Braunschweig eine Schuhmacherwerkstatt betreibt, hätte ziehen dürfen. Leo ist in so genannten zerrütteten Verhältnissen in Berlin aufgewachsen. Als sie mit fünfzehn endlich bei Wanda leben darf, ist es fast zu spät. Das Lachen ist ihr vergangen und sie vermeidet es, Gefühle zu zeigen, egal, was passiert. »Steingesicht« nennt Wanda sie liebevoll. Mit ihrer Hilfe gelingt es Leo, sich in ihrem neuen Leben einzurichten - und mehr noch: Die tolerante, lebensfrohe Wanda bietet Leo die Möglichkeit, sich selbst kennen zu lernen und auch ihr Anderssein zu akzeptieren. Das »Steingesicht« lernt lächeln und spürt ein nie gekanntes Vertrauen zum Leben. Und zu sich selbst.

Über den Autor

Karen-Susan Fessel, geb. 1964 in Lübeck, studierte Theaterwissenschaften, Germanistik und Romanistik und lebt als freie Journalistin und Schriftstellerin in Berlin. Sie hat bisher ein Dutzend Romane und Erzählbände für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geschrieben.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ein wirklich gelungenes Jugendbuch von Karen-Susan Fessel. Die unangepasste 15-jährige Leontine, die es nach dem Tod Ihrer Mutter aus dem quirligen Berlin in das "piefige" Braunschweig zu ihrer noch jungen Tante Wanda verschlagen hat, muss sich erst in ihrem neuen Leben zurechtfinden. Da sie allem zunächst mit Misstrauen und Ablehnung begegnet, gibt es dabei nicht wenige Probleme. Doch mit Hilfe von Freundin Tinka und ihrer Tante Wanda fasst sie langsam Fuss. Und schließlich verliebt sie sich. Das allererste mal - in Malin, mit den wunderschönen dunklen Augen. Mehr, als "nur" ein Coming-Out-Buch. Ein Buch über die Reise einer jungen Frau zu sich selbst. Schön geschrieben. Und als Leser ist man mittendrin, begleitet Leontine - fiebert, leidet, empfindet mit ihr und freut sich mit ihr über das "Ankommen". Also: Lesen!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Tante namens Wanda 31. März 2001
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe mich sehr gefreut, dass Karen-Susan Fessel in diesem Frühling endlich wieder ein Buch veröffentlicht hat. Keine besonders bekannte Autorin, und dennoch eine der bekanntesten Vertreterinnen der neuen Generation von Lesbenbüchern aus Berlin, in denen Lesbischsein als solches kein Thema mehr ist, sondern einfach eine verdammt gute Geschichte erzählt wird.

Ganz nebenbei (jedoch vermutlich finanziell ertragreicher als die anderen Veröffentlichungen) hat die 1964 geborene Autorin 1999 bei Oetinger ein großartiges, poetisches Kinderbuch zum Thema Tod veröffentlicht***.

Auch ihr neuestes Buch ist bei Oetinger erschienen, diesmal für eine etwas ältere Zielgruppe, so ca. ab 14. Und auch dieses Buch lässt die schwierigen, schwermütigen Themen nicht außenvor. Im Mittelpunkt steht Leontine, genannt Leo, 15 Jahre alt und Halbwaise. Sie weiß nicht, wo ihr Vater ist und ihre Mutter ist gerade an AIDS gestorben. Ihre Kindheit war kein Zuckerschlecken, wie man sich vorstellen kann: Die Mutter auf Drogen, dazwischen immer mal auf Entzug, Leo selbst wird vom Jugendamt in verschiedenen Heimen und Pflegefamilien herumgereicht. Kurz nach dem Tod ihrer Mutter zieht sie aus Berlin zu ihrer Tante Wanda nach Braunschweig. Wanda nennt Leo „Steingesicht“, weil diese nie eine Miene verzieht, aber das ist liebevoll gemeint. Überhaupt fühlt sich Leo eigentlich zum ersten Mal in ihrem Leben wohl bei ihrer Tante, die kaum älter ist als sie und so ein ganz anderes Leben führt, als sie es gewöhnt ist.

Dennoch: So leicht ist das natürlich nicht. Hin-und hergerissen zwischen Trauer, Wut und Angst, jemanden jemals wieder zu vertrauen tut sie sich schwer damit, Freundschaften zu schließen und stößt die Leute, die sie mag, auch so manches Mal vor den Kopf. Und dann ist da noch Malin, die etwas in ihr auslöst, mit dem sie nun gar nicht gerechnet hätte...

Ich habe schon einige lesbische Mädchenbücher gelesen. Ein paar gute waren dabei („Amor kam in Leinenschuhen“ von Doris Meissner-Johannknecht z.B.), aber manche sind auch unsäglich klischeehaft und man das Gefühl, es soll nur auf Teufel-komm-raus vermittelt werden: Das ist alles gaaaaanz normal, und zwischen den Zeilen prangt er, der pädagogische Zeigefinger.

Nee, den hat Karen-Susan Fessel gar nicht nötig. Sie kann einfach schreiben, und ich hoffe sehr, dass das über kurz oder lang mehr Leute merken als „nur“ die lesbische community.

„Steingesicht“ ist wunderschön. Ein richtig guter Schmöker für Mädchen, jedoch sprachlich durchaus nicht anspruchslos. Nicht nur lesbische Mädchen und Frauen werden sich in der Geschichte wiederfinden. Und ihren Horizont erweitern.

Ja, ja, zugegeben, dies ist ein Problembuch. Nicht nur, dass das Mädchen lesbisch ist, sie hat auch noch eine Mutter, die an AIDS gestorben ist und drogensüchtig war - hing das am Ende noch zusammen oder wie oder was und sind das nicht ein paar Probleme zuviel in einem einzigen Buch???

Find ich nicht. Denn Karen-Susan Fessel weiß, wovon sie schreibt, da sie sich stark in der HIV-Prävention engagiert. Und das Schönste ist doch die Botschaft: Lesbischsein ist nun wirklich nicht das Problem. Und da das Buch von einer Lesbe geschrieben wurde, ist die Normalität des Lesbischseins am Ende keine gekünstelte.

***Das andere Buch heißt „Mama ist jetzt ein Stern“.

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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ehr etwas für Jugendliche 19. August 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Steingesicht" ist ein Roman,geschrieben aus der Perspektive einer 15 jährigen Junkie-Tochter,die nach dem Umzug zu ihrer Tante Wanda allmählich lernt ihre Vergangenheit zu akzeptieren und Gefühle zuzulassen,die ihr zunächst fremd und bedrohlich erscheinen:Sie verliebt sich in eine Schulkameradin. "Steingesicht" ist im Jugendslang geschrieben und gibt Einblicke in das Seelenleben eines von einer schwierigen Kindheit gezeichneten Teenagers.Meiner Auffassung nach ist dieses Buch ehr für Jugendliche zu empfehlen.Mehr an Tiefgründigkeit und mehr Hintergrundwissen über Leontine hätte das Buch auch für Erwachsene zu einer sehr interessanten Leseerfahrung gemacht. Für Lesben ist das Buch nicht zu empfehlenm,da die Liebe zwischen Malin und Leontine nur sehr oberflächlich beschrieben wird.
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Die neuesten Kundenrezensionen
leider zu kurz
mir hat dieses Buch sehr gefallen. Leontine war mir von Anfang an sympathisch. Ich konnte mich gut in ihre Gefühlswelt hinein versetzen. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Flick veröffentlicht
Das ideale Geschenk ...
... für Mädchen, Jungs, Lesben, Schwule und auch alle anderen! Die wissen möchten, wie das so ist, "anders" zu fühlen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Dezember 2008 von Susanne Lueck
Leichte Kost für zwischendurch
Direkt einmal vorweg: Karen-Susan Fessel hat mit "Steingesicht" keinen schlechten Roman geschrieben. Jedoch wird dieses Buch kein Dauerbewohner meines Bücherregals werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2006 von Chapeau claque
schöne Teenagergeschichte
...das Buch ist leicht zu lesen, vorallem für jugendliche lesbische Mädchen oder die sich noch nicht geoutet haben, eine super süße und zärliche... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2004 von Maja Gabriel
einfach nur... schön!
Mein erstes Buch von Fessel. Es liest sich sehr leicht; am Anfang spürt man richtig Leos "Insichgekehrtheit", ist auch nicht leicht so ein Neustart, von Berlin nach... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2004 von K. Lehmann
Absolut Lesenswert!
Ich hab dieses Buch schon mindestens 3 Mal gelesen - und ich finde es noch immer sehr Interessant.
Leo (aus Berlin) darf nach dem Tod ihrer Mum zu ihrer Tante Wanda in das... Lesen Sie weiter...
Am 19. Januar 2004 veröffentlicht
Für alle Lesben nur zu empfehlen
Als ich anfing dieses Buch zu lesen konnte iches gar nicht mehr weg legen und hatte es schon in knapp 2 stunden durch was bei der geringen Seitenanzahl ( 175 Seiten ) auch nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. August 2003 von "katinkaswelt"
Wunderbar!
"Steingesicht" ist ein durch und durch gelungener Coming-Out-Roman, bestehend aus einer schönen, aber keineswegs seichten Geschichte und geschrieben in einer klaren,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Januar 2003 von Sarah Levin
klische
eigentlich ein ganz schönes buch, das auch öfter gelesen werden kann.
nur an manchen stellen leuchten klisches durch. z. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Januar 2002 von "anonyme_leserin"
Mal wieder ein weiteres Glanzstück von Karen-Susan Fessel
Das Buch liest sich im allgemeinen erstmal sehr gut!ich war richtig erschrocken als ich gemerkt habe das ich schon über die hälfte Durchhabe als ich das erste mal... Lesen Sie weiter...
Am 11. Dezember 2001 veröffentlicht
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