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Als die Steine noch Vögel waren. SZ Junge Bibliothek Band 28 Gebundene Ausgabe – 2006

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Top-Kundenrezensionen

Was für ein schönes Buch. Der kleine Junge, der die Welt aus einem ganz anderen Winkel sieht, und zu jedem strahlend sagt, Ich liebe Dich. Nicht dass er denn Sinn der Worte nicht kennen würde, er kennt den Sinn besser als viele von uns, und das macht seine Worte so Wertvoll.

Er kämpft sich durch die Welt, geht zur Schule, soll angeblich Krank sein und sterben, verabschiedet sich von all seinen Schulkameraden, stirbt dann doch nicht, da es eine Fehldiagnose war, entschuldigt sich bei allen, dass er nun doch nicht stirbt, und er wirft Steine in die Luft, immer in der Hoffnung das sie die Flügel ausbreiten und los fliegen.

Die Geschichte wird sehr liebevoll und einfühlsam erzählt, und macht deutlich, das auch "nicht normale" Kinder, leben und lieben.

Ich habe das Buch verschlungen, war so begeistert das ich es meiner Mutter in die Hand drückte, sie las es an einem Tag, reichte es meiner Schwester weiter, die es ebenfalls verschlang, die gab es...
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Das vorliegende Buch Als die Steine noch Vögel waren" ist Teil einer ganzen Serie von 6 Büchern, die die Autorin über ihre eigene Kindheit schrieb. Sie sind zwar inhaltlich zusammenhängend, können aber unabhängig voneinander ohne Vorkenntnisse über die anderen Bücher gelesen werden.
In diesem Roman geht es hauptsächlich um ihren behinderten Bruder Pekka, seine Wahrnehmung bzw. sein Verhalten gegenüber seiner Umwelt und umgekehrt das Wirken seines Verhaltens auf seine Umgebung.
Pekka ist, anders als seine übrigen Geschwister, durch Kaiserschnitt zur Welt gekommen und musste nach der Geburt verschiedene Operationen in einem Kinderkrankenhaus -- in Finnland Lastenlinna (Kinderschloss) genannt - wegen körperlicher Anomalien über sich ergehen lassen. Erst im Alter von zwei Jahren durften ihn seine Eltern zum ersten Mal zur Familie nach Hause holen, aber auch später muss sein Körperbau immer wieder durch Operationen nachkorrigiert werden, um ihm eine ausreichende Entwicklung zu ermöglichen. Dennoch unterscheidet er sich von anderen Kindern schon rein optisch und seine Mama nennt ihn liebevoll ihren kleinen Frosch.
Sein auffälligstes Verhalten für seine Mitmenschen ist allerdings sein stark gefühlsoffenes, vertrauensvolles Zugehen auf alles und jeden in seiner Umgebung. Pekka drückt es sogar selbst, als er endlich sprechen kann, so aus ... Zitat: Ich liebe...." Auch anderen Menschen gegenüber sagt er dies frei heraus, was den einen oder anderen doch etwas irritiert. Pekka ist es aber auch genauso wichtig, dass ihn alle lieb haben. Er ist durch seine Familie gewohnt, dass ihm niemand etwas Böses will und sein Urvertrauen so stark ausgeprägt wie das eines Kleinkindes.
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Ein wunderschönes, trauriges und doch lebensbejahendes Buch.
In sehr einfachen aber unheimlich treffenden Worten beschreibt die Autorin ihre eigene Kindheit, allein diese Tatsache macht das Buch noch mal so lesenswert.
Man freut sich und leidet mit de kleinen Pekka mit und wenn er mal wieder erzählt, wen er alles liebt, dann wünscht man sich auch so jemanden, der einfach so vorbehaltlos sagt, was er denkt und seine Träumen lebt.
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