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Stein sei ewig Taschenbuch – Juni 2005


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 430 Seiten
  • Verlag: Argument Hamburg; Auflage: 2., unveränd. Neuaufl. (Juni 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3886198804
  • ISBN-13: 978-3886198801
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 2,9 x 18,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 598.500 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Ihre Lieblingstatwaffe?

Monika Geier: Gift.

Mord - muss das sein?

Monika Geier: Natürlich nicht, aber meistens kommt es dann doch dazu.

Was interessiert Sie an Kriminalliteratur?

Monika Geier: Die Rätsel und die absurden Anfänge. Dann die düstere Atmosphäre. Und natürlich die Sprache, in der das Absurde und Düstere und Schäbige gesagt wird. Außerdem die Brüche in den Personen sowie die Brüche im Gesamtkonstrukt. Die Auflösung. Und wie das Opfer abgemurkst wird.

Wo würden Sie Ihr "Setting" wählen?

Monika Geier: Ich bin ja Architektin, also schon bodenständig. Ich interessiere mich für Konkretes, für Häuser, für Plätze, für den Aufbau einer Gemeinde. Das spielt auf jeden Fall mit rein ins Schreiben. Für mich ist es spannend, dem genius loci, dem Geist eines echten Ortes nachzuspüren. Jeder Architekt muss ihn erfassen und auf ihn reagieren. Genau das versuche ich im Schreiben. Meistens schildere ich einfach das, was mir vor der Nase vorbeikommt. Das ist authentisch und somit am interessantesten. Nur manchmal vergesse ich meine Architektenehre, dann lasse ich mich hinreißen, einen Abstecher an einen exotischen Platz zu machen, den ich gar nicht kenne. Was rückhaltlos romantisch ist und vielleicht sogar eskapistisch und in jedem Fall architektonisch fragwürdig. Aber zum Krimi gehört es erfreulicherweise unbedingt dazu.

Halten Sie das Schreiben von Kriminalromanen für schwieriger oder weniger schwieriger als das Schreiben in einer anderen Literaturgattung?

Monika Geier: Es ist mathematischer. Mir persönlich liegt das sehr, daher finde ich es leicht. Ich mag es, wenn ein Text hintergründig die Form eines Rechenproblems annimmt und wie eine Gleichung aufgeht. Ich mag Mathematik als die eleganteste aller Sprachen. Und ich mag es noch mehr, wenn diese Analogie bewusst konterkariert wird, wenn der Autor die Regeln bricht und am Ende alles ganz anders ist - so wie im wirklichen Leben.

Halten Sie das Genre Kriminalliteratur für eine wichtige Literaturgattung? - Wenn ja, warum?

Monika Geier: Ja, weil Krimis gelesen werden. Krimis erreichen viele unterschiedliche Menschen. Der Krimi ist wie eine Künstlerparty: Schäbige Bude, billiger Rotwein, neurotische Gastgeber, aber alle gehen hin. Man bringt seinen unpräsentablen Vetter mit und trifft die interessantesten Leute, und am Ende war der Rotwein gar nicht schlecht und der Vetter entpuppte sich als intelligenter Gesprächspartner. Ein Krimi kann alles sein: Bückware, Zugabe zu einer Familienpizza, aber auch richtig gute Literatur. Und das macht ihn wichtig.

Sex im Krimi? - Wenn ja, warum?

Monika Geier: Natürlich, Sex gehört zum Leben dazu. Und zum Verbrechen erst recht.

Plotentwicklung - Ihr erster Gedanke?

Monika Geier: Eine Person, der etwas Merkwürdiges widerfährt. Ein Bruch in der Routine. Eine kleine Widrigkeit, die jedermann passieren könnte - und dann geht's los.

Machen Sie sich Notizen und wo kommen Ihre Ideen her?

Monika Geier: Notizen mache ich mir selten. Ich schreibe gleich los. Die meisten Ideen bringen mir meine Personen, wenn sie sich selbständig machen und die Handlung übernehmen. Denn häufig weigern sie sich zu tun, was ich von ihnen will. Sie sagen bestimmte Dinge nicht, die ich für leicht zu sagen hielt, und sie haben die Tendenz, einfach drauf los zu handeln. Meistens renne ich ihnen hinterher und kehre Scherben weg. Dafür halten sie das Schreiben lebendig.

Welchen Kriminalroman hätten Sie selber gerne geschrieben?

Monika Geier: "Tödliches Gift" von Dorothy Sayers.

Wer ist unterschätzt?

Monika Geier: Agatha Christie. Ihre Plots sind reine Mathematik. Und am Ende sprengt sie jedesmal das System, noch dazu immer anders, man kommt ihr nie auf die Schliche. Sie ist subversiv, ohne dass ihr je auch nur die Perlenkette verrutscht. Ich verstehe nicht, wieso das außer mir nur ihre Millionen Amateurleser und -leserinnen merken ...

Ihr Lieblingsbuch als Kind?

Monika Geier: "Carlotta und die Liebe" von Giovanni Guareschi

Ihr Lieblingsland?

Monika Geier: Da sage ich mal: Deutschland. Weil wir den Rhein haben und all diese schönen Wälder und die Künstlersozialkasse. Ich wollte ja mal auswandern, nach Mallorca. Dort gibt es das alles nicht. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es das. Da gerät man schon ins Grübeln.

Ihr Traumberuf?

Monika Geier: Krimiautorin.

Dies ist ein Auszug aus der Befragung durch Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka aus dem Januar 2009. Die gesamte Befragung ist nachzulesen auf www.alligatorpapiere.de

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 9. Dezember 2003
Format: Taschenbuch
4 Sterne- davon träumen viele Köche - Monika Geier bekommt sie von mir! Endlich wieder ein Buch das alles hat, von dem Krimischmökerer begeistert sind: Spannung, Kurzweile, viiiele Seiten, keine Längen und eine intelligent erdachte Geschichte, bei der auch Zwischenmenschliches nicht zu kurz kommt. Kurz: Die richtigen Zutaten für `nen leckeren Krimi. Weiter so Monika!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kundin am 11. November 2009
Format: Taschenbuch
wer selber Architektur an der Uni studiert hat wird dieses Buch lieben und sich köstlich über die schrulligen Professoren und Assistenten amüsieren (zu jeder Charakterfigur einen anderen Namen finden..)
Ich bin zwar keine passionierte Leserin aber ich habe dieses Buch verschlungen, nicht zuletzt weil ich nicht erwarten konnte all die Hintergründe zu den Verstrickungen zu erfahren. Zum Glück ist das Leben unter Architekten in Wirklichkeit nicht ganz so gefährlich...
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ludger Menke am 11. Januar 2004
Format: Taschenbuch
Künstler werden gerne als exzentrische Zeitgenossen dargestellt. In Monika Geiers drittem Krimi „Stein sei ewig" tummelt sich gleich ein ganzer Haufen von überspannten und egozentrischen Künstlern und Architekten. Wenn diese auf Geiers querulierende und chaotische Kommissarin Bettina Boll treffen, dann ist Zoff vorprogrammiert. Die gute Boll hat nämlich ganz andere Sorgen. Nach dem Tod ihrer Schwester muss sie die deren Kinder groß ziehen, was ihren Vorgesetzten gar nicht gefällt. Boll ist mit ihrer Doppelrolle als Ersatzmutter und Polizistin überfordert, weshalb die Herren der Schöpfung sie von einem Serienmörderfall abziehen und ihr einen Bagatellfall aufs Auge drücken. Zusammen mit ihrem kunstverständigen Kollegen Willenbacher soll sie einen skurrilen Raub aufklären. Plakate einer örtlichen Künstlergruppe sind aus Vitrinen an Bushaltestellen gestohlen worden. Eine klare Unterforderung für die Kommissarin aus Ludwigshafen, die sich widerwillig an die Aufklärung macht.
Doch schon bald ist „Böllchen" mitten in einer Mordermittlung. Ihre Nachforschungen zum Plakatraub führen sie in eben jene illustren Künstlerkreise und ihr oberster Boss, Kriminalrat Dr. Leonhardt, hat einen Spezialauftrag für sie. Boll soll ihre Ermittlungen dafür zu nutzen, unauffällig mehr über den Architekten Thomas Kußler herauszufinden. Kußler ist Mitglied der Künstlervereinigung und seine Frau, die wohlhabende Reiseschriftstellerin Valerie Ötting, ist seit einigen Jahren spurlos verschwunden. Die Polizei verdächtigt Kußler seine Frau aus Habgier ins Jenseits befördert zu haben, doch eine Leiche ist bisher nicht aufgetaucht.
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