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Stein der Geduld Gebundene Ausgabe – 1. September 2009


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Ullstein Hardcover (1. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3550087861
  • ISBN-13: 978-3550087868
  • Originaltitel: Syngué Sabour
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 146.119 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Das am schönsten geschriebene Buch der Saison.« Nouvel Observateur »Eine Hymne an die Freiheit und die Liebe.« Le Figaro »Ein schmaler Roman, der Einblick gibt in unglaublich bedrückende Verhältnisse; ein stilistisch gelungenes Kammerspiel, das mit sparsamen, ganz der kargen Umgebung angemessenen Mitteln, eine Geschichte von großer Symbolkraft erzählt.« NDR Kultur, 01.09.09, Brigitte Neumann »Rahimi thematisiert in seinem mit dem Prix Goncourt ausgezeichneten Roman nicht nur die Situation der Frauen in Afghanistan, sondern auch die Sinnlosigkeit des Krieges. Diesen großen Fragen nähert er sich mit einer schnörkellosen und einfachen Sprache ... Der Autor schafft eine verstörende und beklemmende Atmosphäre. Am Ende des Monologs erwacht der Ehemann aus seinem Dämmerschlaf und es kommt zu einem dramatischen Ende. Rahimi ist ein eindringlicher und intensiver Roman gelungen, der dem Leser einiges abverlangt.« dpa, 22.09.09, Iris Auding »Das beklemmende, bühnenreife Kammerspiel wird nicht einmal aufgebrochen, als das Viertel zwischen die Fronten des brutalen Bürgerkriegs gerät, Soldaten ins Haus eindringen, die Nachbarn niedermetzeln und die Frau nur durch eine List einer Vergewaltigung entgeht.« Der Tagesspiegel, 15.09.09, Ulrike Baureithel »Ein eindringliches Zeugnis seiner Sprachgewalt, ein Buch von großer emotionaler Wucht.« Berliner Morgenpost, 18.09.09, Tilman Krause »Drehbuchgerechte Prosa, die Bilder auf die Leinwand im Kopf wirft.« WAZ, 16.09.09, Britta Heidemann »Ein fesselndes Buch, das zu Recht den französischen Prix Goncourt gewann.« Emotion, Oktober 2009 »Ein stilistisch gelungenes Kammerspiel, das mit sparsamen, ganz der kargen Umgebung angemessenen Mitteln, eine Geschichte von großer Symbolkraft erzählt.« Radio Bremen, 27.09.09, Lore Kleinert »Ein weiteres erschütterndes Buch dieses eindringlichen Erzählers, der dem westlichen Leser eine Brücke in den Nahen Osten öffnet.« Ostthüringer Zeitung, 26.09.09, Annerose Kirchner »Eine ›Hymne an die Freiheit und die Liebe‹, schrieb der ›Figaro‹. Das ist es. Von der ersten bis zur letzten Seite.« Magdeburger Volksstimme, 02.10.09. Grit Warnat »Atiq Rahimi hat ein großes, eindrucksvolles Buch geschrieben, erzählt in einer wunderbaren klaren Sprache.« Pforzheimer Zeitung, 02.10.09 »Eindringlich und zutiefst verstörend beschreibt Atiq Rahimi die unerträgliche Lebenssituation vieler Frauen in Afghanistan, die sich den Männern komplett unterordnen müssen, ohne sich gegen Ungerechtigkeiten wehren zu können. Mit seiner namenlosen Frau gibt der Autor den zum Schweigen Verdammten eine Stimme.« www3.hoerzu.de, 14.10.09, Jana von Bergner »Keine Tirade, ein letzter Aufschrei nach Humanität in wahnwitzigen Zeiten, vom Herzschlag in der Finsternis, eindringlich, erschütternd.« Kleine Zeitung, 11.10.09 »Atiq Rahimi ist es gelungen, den zum Schweigen verurteilten afghanischen Frauen ihre Sprache zurückzugeben.« Die Rheinpfalz, 10.10.09, Dagmar Gilcher »Die Lektüre dieses schmalen Buches wühlt einen auf, und sie schmerzt.« Stern, 15.10.09 »Schonungslos und erschütternd« Maxi, 2009/11 »Ein hochliterarisches Filmskript, das mit einem einzigen, praktisch leeren Zimmer als Szene auskommt.« FAZ, Joseph Hanimann, 19.11.09

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Atiq Rahimi, 1962 in Kabul geboren, studierte Literatur. 1984 floh er nach Frankreich, wo er u. a. als Dokumentarfilmer tätig ist. Sein vielbeachtetes Debüt Erde und Asche wurde 2004 verfilmt, sein dritter Roman Stein der Geduld wurde 2008 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet und stand in Frankreich monatelang auf der Bestsellerliste.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

70 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von suusl am 9. Oktober 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Ein karges Zimmer, nur ein Foto an der Wand, eine Matratze auf dem Boden, auf der ein Mann schwerverletzt im Koma liegt. Daneben seine Frau, die sich alles von der Seele redet und betet, was sie ein Leben lang bedrückt und gequält hat. Draußen tobt ein Krieg mit Schüssen und Schreien, doch in diesem Zimmer wird von Verwundungen ganz anderer Art gesprochen. Von einer Ehe, die eine einzige scheinbar unabwendbare Qual ist, von einer Familie, in der Verrat herrscht und von Gewalt und Vergewaltigung, denen die Frau schutzlos immer wieder ausgeliefert ist. 'Stein der Geduld' ist ein kleines Buch, das hart trifft, beinahe schmerzt. Intensiv und dicht schildert Rahimi in knappen, kargen Worten das Unfassbare, das Alltag geworden ist für diese Frau, die einen Monolog vor tauben Ohren hält, weil das für sie die einzige Möglichkeit ist, um nicht am Leiden zu ersticken.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sch_B am 24. März 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Eine Frau versorgt ihren Mann, einen komatösen ehemaligen Partisanenkämpfer.
Irgendwo in Afghanistan.
So gut wie nichts ereignet sich im kahlen Zimmer um den Bewusstlosen ' und doch so
viel. Eindringlich und bedrohlich schafft Rahimi mit schnörkelloser Sprache ein Kammerspiel
auf höchstem Niveau.
Jedes noch so bedeutungslose Ereignis wie das Betropfen der Augen, das Husten der Nachbarin
oder eine Spinne an der Decke wird wie von einer festinstallierten Kamera festgehalten.
Im Takt der Zeit geht der Atem des nur noch vegetativ Existenten, tropft die Infusion,
manchmal explodieren Bomben, wandert die Sonne. Es kommt und geht die Frau, die
ihrem tyrannischen Ehemann gegenüber fortan ihre Geheimnisse, Sehnsüchte, Aggressionen
und Wünsche offenbart.
Alle über die Jahre angestauten Ereignisse brechen aus ihr heraus: die Demütigungen,
Frustrationen, Erniedrigungen, alltäglichen Grausamkeiten; in einem Akt emanzipatorischer
Befreiung ohne ein Gegenüber durchbricht ihr Schrei die Stille, die parabolisch
zu sehen ist. Schließlich nimmt jedoch die Geschichte ein jähes Ende: die Geduld
des Steins (gleichzusetzen mit der Kaaba in Mekka, 'seng-e sabur'), der geduldig zuhört
und alle Geheimnisse in sich aufnimmt, bis er eines Tages explodiert, ist überstrapaziert'
Zurecht mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet, verdient dieser fulminante Text höchste Beachtung. Lesen!
CM
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sabaga am 5. Januar 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Was müssen die knapp 170 Seiten des kleinen Büchleins alles aushalten. Krieg und Verwundung, Trauer, Zorn, Liebe, Verachtung, Unglück, Not, Verrat, Verwüstung … der äußeren und inneren Welt, alles bricht aus ihr heraus, der schönen Frau mit dem langen schwarzen Haar, in dem tiefroten Kleid, dessen Saum und Ärmel mit Ähren und Weizenblüten dezent bestickt sind.

Sie sitzt, unterbrochen nur von alltäglichen Verrichtungen, am Krankenlager ihres Mannes, der abgemagert wie tot auf einer Matratze liegt. Alles spielt sich in diesem einen Zimmer ab, in dem der Mann liegt, versorgt nur mit Augentropfen und einem Zucker-Salzwasser- Tropf. Was anderes kann sie nicht auftreiben, und hat sie wohl auch nicht die Mittel. Im Atem Takt ihres Mannes betet sie. 99 Perlen hat die schwarze Gebetskette, 99 Namen Gottes, die Tag für Tag aufzusagen sind, unterstützt vom Koran, der seitlich an der Matratze liegt. Nur in diesem Zimmer.

Draußen Geschrei und sich nähernde Gewehrschüsse auf der Straße , ferne Bombenexplosionen, ein Gegenschlag. Die Tür wird mit Gewalt aufgebrochen. Wer sind die verhüllten Männer? Gehören sie zur richtigen Seite? Gehören die Frau und ihr sterbenskranker Mann zur richtigen Seite? Wie weist man sich aus im Bruderkrieg, hier, irgendwo in Afghanistan oder anderswo?

Die Tage registriert die Frau nach den Gebeten des Mullahs, der seine Predigten nach den Wochentagen ausrichtet, und die bis in ihr Haus dringen. Heute, am Dienstag ist der Tag des Blutes und er predigt, dass einer der Söhne Adams seinen Bruder tötete und Eva zum ersten Mal unreinen Blutes war.

Blut, immer wieder Blut. Und Ehre. Und Waffen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Upasika am 17. September 2013
Format: Taschenbuch
Eine andere Kultur, Afghanistan, ein Zimmer. Ein Mann, eine Frau, zwei Kinder, ein junger und ein älterer Kämpfer sind die Protagonisten auf dieser winzigen Bühne. Hier spielt sich alles ab. Der Raum, in dem der Mann liegt, ist klein und karg, er hängt am Tropf, wird künstlich ernährt. Seine Frau pflegt ihn, betreut ihn, ist verzweifelt. Zunehmend verzweifelt, denn in ihrem Land kann sie ohne Mann allein als Frau mit zwei Kindern nicht überleben: Sie darf nicht arbeiten, hat keine Rechte, kein Einkommen, keine Unterstützung. Seine Verwandten sind geflohen, ohne sie und die beiden Mädchen, denn draußen ist Krieg und ihr Mann liegt reglos im Koma und soll versorgt sein. Sie nennt ihn "Stein der Geduld", dem sie sich anvertrauen kann, und beginnt zu sprechen und während sie ihr ganzes Leben erzählt, öffnet sie sich Schritt für Schritt, gibt sich vollständig preis bis in die geheimsten Winkel ihrer Seele.

Kurze Sätze, wie bei Hemingway. Wie Steine im gefährlichen Fluss, über die man einen Weg sucht, um an das andere Ufer zu gelangen, das scheinbar sichere Ufer. Doch Rahimis Sprache weckt Gefühle, sie ist präzise und zart und einfühlsam und kantig.
Dieses andere Leben, ein fremdes Frauenleben, lernt man zu verstehen, ohne es erklärt zu bekommen...

Das Buch ist wundervoll!Stein der Geduld Ich glaube nicht, dass ihm der Film auch nur nahe kommen kann.
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