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Piper-Fantasy und ivi Shop
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Produktinformation
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Weitab der gewohnten Bahnen herkömmlicher Genrefantasy bewegt sich Bemmann, wenn er die Geschichte von Lauscher, dem Sohn des Großen Brüllers in prächtigen Farben vor dem Leser ausbreitet. Aber auch seine Figur Lauscher bewegt sich weitab der Bahnen, die man erwarten würde. Denn auf der Suche nach dem Sinn und Nutzen der drei zauberkräftigen Artefakte, die er während seiner Abenteuer bekommt, auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens, gerät der Antiheld oft auf schiefe und verschlungene Pfade. Auf diesen folgt man ihm als Leser nur allzu gern. Denn die Länder, die er durchwandert, die Menschen und Kreaturen, denen er begegnet, die Geschichten, die er hört und die Abenteuer, die er erlebt, werden mit so viel Fantasie und sprachlicher Schönheit geschildert, dass man sich dem Feuerwerk an Sinneseindrücken, das der Roman abbrennt, kaum zu entziehen vermag.
Geschickt nutzt Bemmann den tiefenpsychologischen Gehalt von Märchenmotiven, um seinen romantischen Roman zu einer Selbstfindungsgeschichte, einer Allegorie auf die Sinnsuche eines Menschen zu machen. So stößt man bei der Lektüre neben wundervollen Schilderungen auch auf ebenso wunderbare Weisheiten und viel Menschlichkeit. Selten war ein Bildungsroman unterhaltsamer, fantastischer und spannender!
Stein und Flöte unterhält mit berauschenden Bildern und erfreut durch Tiefgang. Und das in einem solchen Maße, dass man am Ende des dicken Wälzers noch gar nicht genug hat und sich fragt: Ist das schon alles? Leider ja. --Simon Weinert
„Stein und Flöte" folgt der Spur Lauschers, der einfach nur versucht seinen Weg im Leben zu finden und erwachsen zu werden. Darum dreht es sich hauptsächlich. Der Leser begleitet den jungen Lauscher auf seinem Lebensweg. Und das in einer Fantasy- und/oder Märchen-Welt. Früher oder später ärgert man sich jedoch wirklich über die manchmal absolute Unfähigkeit dieses jungen Kerls, aus Fehlern zu lernen. Das hätte ein wenig eingeschränkt werden können, denn mit der Zeit ist es einfach zu nervig. Am Anfang war es noch okay und sehr angebracht, aber wenn man nach 5 oder 6 Jahren immer noch dieselben Fehler macht, und so rein GAR nichts dazu gelernt hat...das ist sogar für einen Fantasy-Roman ziemlich unrealistisch. A pro pos Fantasy Roman - man sollte „Stein und Flöte" wirklich nicht mit „Herr der Ringe" vergleichen, denn die beiden Geschichten ähneln sich kein Stück.
Ein Manko gibt es dennoch - an manchen Stellen habe ich mich wirklich beim Überfliegen ertappt, da es gegen Ende einfach ZU lang gezogen wird. Stellenweise könnte man wirklich den Eindruck gewinnen, dass der Autor einfach nur Seiten füllen wollte, damit sein Werk schön dick wird. Ich möchte nun nicht sagen, dass das Buch um die Hälfte kürzer sein sollte, aber im Gesamtüberblick dürften zwischen 100-200 Seiten wirklich überflüssig sein. Doch wenn man sich durch die Durststrecke gekämpft hat, geht es wieder aufregend weiter. Das Lesen dieses Buches ist also eine regelrechte Achterbahnfahrt. Mal toll, mal nervig, mal langweilig, mal grandios und super spannend. Ich für meinen Teil kann dieses Buch weiter empfehlen, wenn man sich von knapp 1000 Seiten nicht abschrecken lässt!
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