In "Stein und Efeu" führt Glenna McReynolds die faszinierende Geschichte von Elfen, Kelten, Druiden und Trollen in ihrem unverwechselbarem, fantasievollem und schönem Schreibstil fort. Der Held dieses Buches ist Mychael ab Arawn, der Bruder Ceridwens und Sohn Rhiannons, mit dem Rhuddlan, der Elfenkönig, und Madron, die Tochter Nemetons, so jeder ihre eigenen Pläne haben. Rhuddlan will mit ihm Carn Merioneth umwandeln und regieren und Madron will ihn benutzen, um Priesterin zu werden und ihre Stellung in Carn Merioneth einzunehmen. Doch Mychael denkt nicht daran, auf einen der beiden einzugehen und verfolgt seine eigenen Ziele, denn er will endlich seine innere Unruhe bezwingen und die Flammen des Drachenblutes in seinen Adern löschen. Aber dazu braucht er die mythischen Drachen, von denen er noch nicht einmal richtig glaubt, dass sie existieren. Dann gibt's da noch Llynia, die Sternenlicht-Geborene, und seine große Liebe, was er sich jedoch nicht eingestehen will. Bis er erkennt, dass er nur mit ihrer Hilfe Dharkkum, die unendliche Finsternis, besiegen kann. Glenna McReynolds schafft in dieser wunderschönen Geschichte Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und doch so sympathisch wirken, dass sie mir sofort ans Herz gewachsen sind. "Stein und Efeu" ist eine Geschichte, die ich jedem, der Fantasy gepaart mit Romance mag, ans Herz lege.