*Nachdem Dorothea Paschke im Alter von 40 Jahren die Hoffnung aufgegeben hatte, einmal eine eigene Familie zu gründen und ihr klar geworden war, dass sie die ihr verbleibenden Werktage bis zum Rentenalter im Vorzimmer von Dr. Hübner verbringen würde, den sie liebte und verehrte, für den sie aber immer nur die patente Dodo blieb, die man beauftragen konnte, seine Frau anzurufen, wenn es mal wieder später wurde - nachdem ihr dies klar geworden war, gab sie kurz entschlossen ihrem Leben einen neuen Sinn. Sie wollte einen Traum verwirklichen, der sie, wenn sie es recht bedachte, schon von Kindesbeinen an begleitet hatte. Mit preußischer Disziplin und eiserner Sparsamkeit, die ihre nichts ahnenden Mitmenschen gerne als krankhaften Geiz interpretierten, hatte sie begonnen, unbeirrt an der Verwirklichung ihres neu gesteckten Zieles zu arbeiten ...
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Zum Inhalt: Kommissar Angermüller, als Oberfranke im hohen Norden selbst ein Zugezogener, bekommt es in seinem neuen Fall mit Fremdenangst und Rassismus zu tun. Außerdem häufen sich bei ihm zuhause die Probleme wegen seiner angeblichen familiären Unzuverlässigkeit und nicht zuletzt dadurch erkennt er, dass manche Dinge oft anders sind, als sie scheinen.
An einem verregneten Sommertag wird in der Lübecker Bucht ein Toter gefunden. Sein Gesicht ist vollkommen zerstört, die Identifizierung ist zunächst unmöglich. Nicht weit vom Fundort entfernt wird der Patissier eines Feinschmeckerrestaurants, ein junger Algerier, vermisst. Der Fall scheint klar, denn auch das Motiv ist schnell gefunden: Rassismus. Tatverdächtig ist eine Clique von Neonazis.
Zwischen Gourmetrestaurant und hochsommerlichen Stränden, gestresst auch durch familiäre Verpflichtungen, versucht Kommissar Angermüller der Lösung des Falles näher zu kommen ...
Auch der zweite Fall für Kommissar Angermüller ist sehr gut gelungen!
Spannend - sehr gut gezeichnete Charaktere sowie ein gelungener Plot ... und von den Rezepten sollten Sie unbedingt probieren: Festtags-Couscous nach Hadi Khaled = Wunderbar!
Es grüßt ein zufriedener -- Reinhard Busse