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Steam Noir: Das Kupferherz 1 [Gebundene Ausgabe]

Felix Mertikat , Benjamin Schreuder
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 16,80 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

Oktober 2011
Ein zerbrochener Planet. Schollen, die im Äther treiben. Maschinen mit Seelen und Menschen ohne Skrupel. Dampfkraft, groteske Maschinentechnik und übernatürliche Phänomene. Und über all dem eine geheimnisvolle Toteninsel, die die Welt der Lebenden heimsucht.Willkommen in der bizarren Welt von "Steam Noir" - der Steampunk-Saga der "Jakob"-Schöpfer Felix Mertikat und Benjamin Schreuder. Ein Einbruch in einer Villa in der Ätherhafenstadt Schierling ruft ein außergewöhnliches Ermittlerteam auf den Plan: Heinrich Lerchenwald, Junggeselle und Lebemann, seit vielen Jahren als Bizarromant für den Januskoogener Leonardsbund tätig; Richard Hirschmann, beseelter Maschinenmensch, sanftmütig, aber verbissener Kriminalist; Frau D., Tatortermittlerin und Suffragette in Personalunion. Ein außergewöhnliches Fahndergespann für einen außergewöhnlichen Fall: Eine verlorene Seele, ein Wiederkehrer von der Toteninsel Vineta, hat die Leiche eines Mädchens entwendet, das vor Jahren in den Hauskamin eingemauert wurde. Die Suche nach der Seele und dem Mörder des Mädchens führt Heinrich und seine Kollegen auf die Spuren eines ominösen Wunderheilers, der an der Erforschung mechanischer Organe arbeitet. Für ihr Comic-Debüt Jakob wurden Felix Mertikat und Benjamin Schreuder mit dem Sondermann-Preis der Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet. Steam Noir ist ihre zweite Zusammenarbeit und ungleich epischer und fulminanter als ihr gefeierter Erstling. Das Kupferherz ist der erste Schritt in eine fantastische neue Steampunk-Welt, die in der deutschen Comic-Landschaft ihres Gleichen sucht. Originell, atmosphärisch, düster und voll zarter, lyrischer Momente, die perfekte Mischung aus fabulierfreudiger Pulp-Unterhaltung á la Hellboy und den modernen Schauermärchen eines E.T.A. Hoffmann.

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Preis für alle drei: EUR 47,40

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
  • Verlag: Cross Cult; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942649276
  • ISBN-13: 978-3942649278
  • Größe und/oder Gewicht: 28,2 x 21,2 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.825 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch in Steam Noir gibt es ein Wiedersehen mit "Jakob" 20. Oktober 2011
Von Udo Erhart TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Ja, ich war sehr gespannt auf das zweite Comic-Projekt der Jakob-Macher Felix Mertikat (Zeichnungen) und Benjamin Schreuer (Geschichte). Denn Jakob war - obwohl ein Comic-Erstling - vom Bildinhalt und auch der Tiefe der darin geschilderten Story ganz großes Kino. Und obwohl "Steam Noir - Das Kupferherz" bereits in der Monatszeitung "Comix" vorveröffentlicht wurde, wollte ich das fertige Buch abwarten, um mich dann ganz in die Fantasy-Geschichte fallen lassen zu können und die Handlung in einem Rutsch lesen und in guter Druckqualität sehen zu können.

Das Fazit gleich vorab: Ich wurde nach der Wartezeit nicht enttäuscht. Diese Mischung aus Rollenspiel- und Fantasy-Elementen fesselt sehr schnell und Mertikat hat sich zeichnerisch augenscheinlich auch noch weiter entwickelt (als wäre das nach Jakob nötig gewesen...).

Das auf mehrere Bände angelegte "Steam Noir" beginnt in der Ätherhafenstadt Schierling. Hier lebt der wild frisierte Bizarromant (= Ermittler) Heinrich Lerchenwald, der den Fall eines eingemauerten Mädchens und dessen verlorener Seele untersucht. Ihm zur Seite stehen der massive Maschinenmensch Richard Hirschmann (er ist auf dem Titelbild zu sehen) und Frau d., eine Tatortermittlerin.

Die bizarren Charaktere, denen die Ermittler begegnen, erinnern etwas an das Comic-Universum Mike Mignolas (Hellboy), ohne dieses jedoch zu kopieren. Während bei Mignola beispielsweise ein Schraubenkopf-Wesen zum Helden einer eigenen Heft-Serie und eines Kurzfilms wurde, trifft Heinrich Lerchenwald auf der Toteninsel Vineta Herrn Keitzler, der einen großen Teekessel anstelle eines Kopfes trägt. Und während Hellboy über eine schlagkräftige steinerne Hand verfügt, geht eine Hand Lerchenwalds im Handlungsverlauf erstmal verlustig.

Dem Team Mertikat und Schreuer ist eine dunkle, fantasievolle und lesenswerte Fantasy-Geschichte geglückt. Das (Retro-)Design sorgt für die richtige Stimmung und spannt einen interessanten Bogen zwischen Modernem und Altem. Allenfalls die Farbgebung ist sehr trist und ein bisschen eintönig ausgefallen.

Der Band wird durch zwei redaktionelle Beiträge abgerundet und in einer Galerie haben die Zeichner Thorsten Kiecker (RIA), Florian Steinl (Wanted) und "Das Leben ist kein Ponyhof"-Autorin Sarah Burrini ihre Versionen der "Steam Noir"-Charaktere beigesteuert.

Das großformatige gebundene Album von Cross Cult ist hervorragend gedruckt und gebunden. Also auch für das zweite Comic-Projekt der beiden aus Deutschland stammenden Künstler verdiente fünf Sterne. Band zwei soll im Oktober 2012 erscheinen.

PS: Wer genau hinsieht, findet auch den durch eine "Hasenscharte" entstellten Jakob in zwei Panels. Zumindest eine Paralleluniversum-Version von ihm.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verzerrungen in der Realität und Geister 28. Oktober 2011
Von Jan-niklas Bersenkowitsch VINE™-PRODUKTTESTER
Die Stadt Schierling im Jahre 5 nach den blinden Tagen. Der Bizarromant Heinrich Lerchenwald (ein okkulter Wissenschaftler, wenn man so will) und seine Kollegen vom Leonardsbund (privatisierte okkulte Ermittler) Frau D. und der Robotermensch Herr Hirschmann (dessen beeindruckende Gestalt das Cover ziert) sehen sich mit einem merkwürdigen Fall konfrontiert, der einen Untoten Einbrecher, die Leiche eines kleinen Mädchens und ein geheimnisvolles Organimplantat (das Titel gebende Kupferherz) involviert.

Außerdem wird Lerchenwald zusätzlich noch von den Mitgliedern des Kalendarischen Ordens ,besucht', was er zwar mit erstaunlicher Gelassenheit nimmt, ihn jedoch gleich zu Beginn der Geschichte eine Tür kostet.

Wie hängt all dies miteinander zusammen?

Das wird im ersten Band der vierbändigen Comicserie 'Steam Noir' (basierend auf dem Rollenspiel ,Opus Anima', dessen Grundregelwerk man sich auch kostenlos runterladen kann nicht geklärt, doch auf jeden Fall wird genug Spannung aufgebaut, um auf jeden Fall neugierig auf den nächsten Band zu machen.

Die wahren Stars des zweiten Gemeinschaftsprojekt von Felix Mertikat und Benjamin Schreuder (die letztes Jahr mit ihren preisgekrönten Comicband ,Jakob' debütierten) sind in Wirklichkeit (wie auch bei Jakob) jedoch die wunderbaren Zeichnungen Mertikats, die den Leser in die mysteriöse, im Äther treibende, Welt Kurip-Aleph entführen und in ihrem Detailreichtum, aber auch mit ihren bizarren (das Lieblingswort dieser Rezension) Design vor seinen Augen eine fremde, wunderschöne Kulisse entstehen lässt, über die man mehr erfahren möchte.

Vorbildlich ist auch der Anhang des Bandes, der Neueinsteiger grob, aber informativ in die Welt einführt und auch die Funktion einiger Organisationen der Welt (darunter auch der weiter oben erwähnte Leonardsbund) und mit drei Pin-Ups (unter anderem eines von Sarah Burrini, die Zeichnerin des Webcomics ,das Leben ist kein Ponyhof') abgerundet wird.

War ,Jakob' schon damals grafisch überragend, aber im erzählerischen Bereich noch etwas unsicher, so kommt ,Das Kupferherz' viel runder rüber, trotz (oder vielleicht auch gerade wegen) des außergewöhnlichen Hintergrunds. Die Geschichte, obwohl sie kritisch gesehen ,nur' der Einführung der Welt und aller handlungsrelevanter Figuren dient, ist wie gesagt spannend, die Figuren Heinrich Lerchenwald, Frau D. und Herr Hirschmann sind sympathisch und die beiden Autoren nehmen sich Zeit, um den Leser behutsam in die Geschichte einzuführen.

Ein gutes Gesamtpaket also, dass seine vier Sterne ohne wenn und aber verdient hat, jedoch vom Rezensenten noch einen fünften Stern als Vertrauensvorschuss für das was da noch kommen mag und auf Grund der (wie schon geschrieben) überragenden Zeichnungen erhält.

Wohlverdient und hoffentlich den hohen Erwartungen in den Folgebänden gerecht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jameson
Mit ihrem Erstlingswerk Jakob" haben Felix Mertikat und Benjamin Schreuder völlig zu recht im vergangenen Jahr für viel Furore gesorgt und auch einige Preise gewonnen.
Mit Spannung habe ich daher auf ihre nächste Koproduktion gewartet, die nun mit Steam Noir #1 vorliegt.
Herr Lerchwald und Frau D ermitteln in einem seltsamen Fall. Eine Seele hat sich gezeigt und auf ein Mädchen aufmerksam gemacht, das vor einiger Zeit eingemauert wurde und dabei umgekommen ist.
Derweil dringt der kardinalische Orden bei Herrn Lerchwald ein. Sie geben vor, das Kupfer-herz zu suchen. Lerchwald ist hiervon völlig überrascht, aber er befindet sich auch in Gefahr. Als er einer Seele zu nahe kommt, verliert er eine Hand. Dank eines geheimnisvollen Gön-ners erhält er eine Prothese.

Auf den ersten Blick liest sich das Kupferherz wie ein Krimi bzw. wie ein bizarrer Krimi mit Fantasy Elementen. Die Handlung selbst ist dem Rollenspiel Opus Anima von Felix Mertikat entsprungen.
Auf den zweiten Blick öffnet sich dem Leser eine bizarre Welt mit spannenden und skurrilen Charakteren, die teilweise geheimnisvoll sind. So stellt man sich als Leser beispielsweise schon nach wenigen Seiten die Frage, wie wohl Frau D wirklich heißt. Dies löst Schreuder auch beinahe" auf, aber lässt diese Frage geschickt in den Cliffhanger für Band # 2 einflie-ßen.
Die bizarre Umgebung, in der Kupferherz spielt, ist fester Bestandteil des Plots, der auf insgesamt vier Bände angelegt ist. Und wie es sich für einen guten Krimi gehört, stiftet er zunächst Verwirrung beim Leser, um dann den Fall Schritt für Schritt aufzulösen. Dies gelingt Schreuder mit solch einer erstaunlichen Perfektion, als habe er schon zahlreiche Krimi Szenarien verfasst. Als Leser empfindet man großes Vergnügen daran, wie sich die Protagonisten immer tiefer im Fall verstricken. Lediglich Frau D scheint den Überblick zu behalten.
Felix Mertikat zeichnet im Steam Punk, d.h. er zeichnet futuristische Maschinen aus der Perspektive des viktorianischen Zeitalters. Es lohnt sich, die Umgebung genau zu betrachten, auch wenn man vielleicht schnell weiterlesen möchte, um dem Krimi zu folgen. Seinen individuellen Panelaufbau, wie wir ihn schon in Jakob kennengelernt haben, behält er weitgehend bei und schafft auch so einen Wiedererkennungswert.
Nicht unwichtig für das Gesamtverständnis des Plots ist der Appendix.
Etwas geschockt war ich dann doch, als ich las, dass die Fortsetzung ein Jahr auf sich warten lässt.
Insgesamt zeigen Schreuder und Mertikat jedoch, dass Jakob" alles Andere als eine Eintagsfliege war.
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5.0 von 5 Sternen Stimmig
Sehr sehr gut und packend erzählte Geschichte. Die beiden Bände erzählen den Begin einer Geschichte und schaffen dabei nebenbei eine ganze Welt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Rhododendron veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Deutschlands Antwort auf Die Liga der außergewöhnlichen...
Steam Noir basiert auf dem Rollenspiel "Opus Anima" von Felix Mertikat und Till Bröstl. *Rümpf* Rollenspiel. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von junior-soprano veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen schön, aber nicht genug
schöne bilder - gute idee - tolle atmosphäre ... aber bis die geschichte auch nur anfängt, ist der erste band auch schon zu ende - sehr schade.
Vor 14 Monaten von brunhilde veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Starke Bilder, magere Story
Die Steam Noir Welt wird sehr schön dargestellt in düsteren Pastellfarben und mit bestechend detailierten Zeichnungen. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Dr doolitle veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein gelungener Auftakt zu einer spannenden Steampunk-Geschichte
Die Comicsserie "Steam Noir" entstammt der Feder von Benjamin Schreuder und wurde von Felix Mertikat zeichnerisch umgesetzt. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Bine Endruteit (Media-Mania) veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen So kreativ und ungewöhnlich, dass es ein eigenes Genre...
INHALT
Der Bizarromant Heinrich Lerchenwald, der Robotermensch Herr Hirschmann und Frau D arbeiten als Ermittler. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von SaraSalamander veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Neues vom preisgekrönten Team
Steam Noir 1: Das Kupferherz

Felix Mertikat und Benjamin Schreuder sind zurück. Ihr erster gemeinsamer Comic "Jakob" war einer der Überraschungserfolge des... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von breedstorm veröffentlicht
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