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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Poppig und gut, 11. Oktober 2003
Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich kann nicht nachvollziehen, warum viele Hörer und auch die großen A-ha-Fans dieses Album so kritisch sehen. Sicherlich, A-ha erscheinen hier wieder poppiger als auf dem Vorgänger "Scoundrel Days". Dafür sind manche Songs auch wieder melodischer ausgefallen. Allein der Titelsong "Stay on these roads" zieht nahezu jeden Hörer in seinen Bann. Ich muss direkt wieder an das kultige, alte Video denken, in dem die drei auf ihren Motorrädern dazu über den Highway gefahren sind. Nicht ganz zu Unrecht hat dieses Album dann auch die meisten Songs für das Best-Of von A-ha Anfang der 90er geliefert.Wer den Hit "Touchy" mag, sollte sich dringend mal die Live-Version vom Video "Live in South America" anhören, sie ist begeisternd, wesentlich rockiger als das Original. Weiterhin sehr empfehlenswert ist die traurig-amtosphärische Hymne "There's never a forever thing", die die Norweger schon längst mal wieder hätten live spielen sollen. "Out of blue comes green" kommt energischer daher als die meisten anderen Lieder auf dem Album, und es ist ein weiterer Anspieltipp. Insgesamt muss ich sagen, dass es sich um ein tolles Album handelt. Es ist nicht eines der besten von A-ha, das steht für mich fest, aber in meinen Augen fällt keiner der Songs ab.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Macht einfach nur süchtig, 25. Mai 2001
Von Ein Kunde
Diese CD hat immer ihren Wert behalten und kann zeitlos gehört werden. Die Musik ist für jeden Fan ein Muß und für jemanden , der mit a-ha noch nichts zu tun hatte, der ideale Einsteiger. Die Texte sind verständlich und nicht wie bei anderen Gruppen überkandidelt. Als die Platte rauskam, war sie schon toll. Je öfter man sie hört, desto besser wird sie!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Licht und Schatten, 13. März 2009
Ein wenig zwischen alle Stühle setzten sich die Norweger mit ihrem 1988 erschienenen dritten Album. Durch den Versuch, den Spagat zwischen dem Gute Laune-Pop des Debüts "Hunting High And Low" und dem wesentlich erwachseneren Nachfolger "Scoundrel Days" zu schaffen, ging der den beiden ersten Alben auf ihre jeweilige Art und Weise eigene rote Faden etwas verloren. Dies heißt jedoch nicht, hier es mit einem völlig missratenen Album zu tun zu haben, man muß sich die Perlen allerdings etwas heraussuchen.
Beim eröffnenden Titelsong wird der in den 80ern mit MTV und "Formel Eins" sozialisierte Musikliebhaber jenseits der Dreißig wohl immer gleich das melancholische Video mit den drei auf schweren Motorrädern dahinfahrenden Herren aus dem Land der Rentierpullis im Kopf haben. Eine starke Ballade, die auch nach zwanzig Jahren nichts von ihrer Präsenz eingebüßt hat. Auch Track 2, "The Blood That Moves The Body", der noch voll im Stil der "Scoundrel Days"-Platte gehalten ist, kann überzeugen. Umso unsanfter wird man von der Singleauskopplung "Touchy!" auf den Boden der Tatsachen heruntergeholt - ein ziemlich auf den Radioeinsatz zugeschnittenes Stück Tralala.
Warum eigentlich so platt? Wie es um Dimensionen besser geht, beweist schon einen Schritt später das wunderbar sensible "This Alone Is Love", das 1986 schon einmal in anderer Version als B-Seite von "I've Been Losing You" veröffentlicht wurde.
"Hurry Home" ist so etwas wie die in Musik gegossene Quintessenz des Albums, konsequent zwischen allen Polen lässt es den Hörer etwas ratlos zurück, ein Gefühl, das auch die für das Album neuaufgenommene Version des ein Jahr zuvor für den James Bond-Film "Der Hauch des Todes" verwendeten Soundtracks "The Living Daylights" gilt. Warum muß man eigentlich ein an für sich perfektes Lied verschlimmbessern?
Am besten zur Beruhigung gleich weiterwandern, denn dort wartet mit "There's Never A Forever Thing" wahrscheinlich DAS Highlight des Albums. Bei Balladen zeigten die Herren Harket & Co. immer schon, wo der Bartel den Most holt, aber dieses Stück ist wirklich ein Diamant, bis heute eines meiner Lieblingsstücke des Trios! Und in diesem Stil geht es nahtlos weiter, denn auch "Out Of Blue Comes Green" hat etwas bestechend Druckvolles, rührt aber gleichzeitig ganz tief die Seele.
Leider plätschert das Album dann etwas lieblos seinem Ende entgegen. Eine weitere Tralala-Single ("You Are The One") und ein nicht wirklich geglücktes Fast-A capella-Stück ("You'll End Up Crying").
Nur 5 von 10 Songs sind also richtig gut, eigentlich ein Kandidat für eine klassische Mittelmaß-Bewertung. Das "Stay On These Roads" trotzdem einen Punkt nach oben rutscht, verdankt es der herausragenden Qualität eben jener Handvoll Lieder, die auch heute noch äußerst hörenswert sind.
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