Da hat Henry McCarthy(Mark Polish) völlig Recht. Aber seine alten Highschoolkumpel von der West Rockville, Big Girl(Sean Astin) und Whyno(Josh Holloway) interessiert das wenig. Okay, Big Girl ist ein homosexueller Friseur und Whyno ein ziemlich schräger Tätowierer...aber was solls. Henry hat seine Highschoolzeit fast schon vergessen. Er ist 1988 sofort weg und hat mittlerweile einen Roman über die Zeit geschrieben. Darin berichtet er vor allem über seine Liebe zu einem Mädchen; natürlich unter einem Pseudonym. Seine Kumpels haben jedoch schnell raus, dass es sich dabei um Scarlet Smith(Winona Ryder) handelt. Die hat sich gerade von ihrem fiesen Freund getrennt und wäre auch frei, wenn sie nur wüßte, was Henry für sie empfindet. Der ist jedoch damit beschäftigt eine Rede für den Abschlussball der Schule zu schreiben. Dafür wurde er von Rektor Marshal(Chevy Chase) eingeladen, um das Treffen des Highschooljahrgangs 1988 zu würdigen.
Natürlich läuft nichts so, wie Henry sich das vorstellt. Seine Eltern behandeln ihn, als ob er noch ein Schüler wäre. Scarlet kann sich zunächst nicht an ihn erinnern und auch für Rektor Marshal ist Henry noch immer der kleine Junge geblieben. Die Schülerin Chester(Hilary Duff) sieht Henry allerdings als Mann. Sie will mit ihm zum Abschlussball gehen; und noch ein bisschen mehr. Doch in dieser Rolle hat Henry eigentlich Scarlet gesehen. So scheint alles den Bach runter zu gehen, wären da nicht Henrys alte Kumpels und eine große Portion Mut und Glück. Damit kann man ja bekanntlich eine Menge bewirken...
Mark Polish muss sich gedacht haben, ein Mann für alle Fälle kann nicht schaden. Er schrieb das Drehbuch, führte Regie und produzierte -Stay Cool-. Die Story ist kurzweilig und witzig. Die deutsche Synchronisation lässt hier und da zu wünschen übrig. Gewöhnungsbedürftig, aber nicht negativ, ist auch, dass Chevy Chase von Tommi Piper gesprochen wurde. Polish Idee, den Film von einer Erzählstimme begleiten zu lassen, die aus seinem Roman liest, ist gelungen.
Zum Film gibt es frische Rock- und Popmusik aus den USA. Polish bringt den Film, zwar ohne große Überraschungen, aber mit ein paar guten Gags, sicher ans Ende. Wäre es möglich, ich hätte 3,5 Sterne vergeben. Da das nicht geht, gibt es vier Sterne, zu Gunsten des Angeklagten.