"Staub im Paradies", der vierte Band der Staub-Reihe, bleibt leider auch der letzte, da Ernst Solèr im letzten Jahr an Krebs verstorben ist. Leider, muss man wirklich betonen, denn Solèr steigerte kontinuierlich die Qualität und so ist der letzte Band auch der Beste. Solèr entwickelte einen raffinierten Plot, der bis zum Ende spannend bleibt. Die Geschichte spielt in einem interessanten Umfeld und auch das Personal wird interessant und liebenswert gezeichnet.
Das Buch lebt vom Dualismus Schweiz-Sri Lanka. In Zürich wird ein Tamile tot aufgefunden, währenddessen Staub mit seiner Familie in den Ferien in Sri Lanka weilt und dort selbst einen Mord aufklären muss. Und wie es kommen muss, hängen die beiden Verbrechen irgendwie zusammen.