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StatusAngst
 
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StatusAngst [Gebundene Ausgabe]

Alain DeBotton , Chris Hirte
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 332 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 2., Aufl. (Mai 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 310046320X
  • ISBN-13: 978-3100463203
  • Originaltitel: Status Anxiety
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 333.502 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alain De Botton
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der hastige Blick, der besorgt registriert, ob wir wirklich das bekommen, was uns zusteht, ist das Zeichen unserer Zeit: Statusangst steht in unseren Augen, wenn wir auf Statussymbole, Brieftaschen und Ranglisten schielen - aber das Leben verpassen. Ehrgeiz und Ambition sind gut, wenn sie sich nach selbstgesteckten und vernünftigen Zielen richten, aber sie vergiften, wenn sie uns blind für uns selber machen. Vom vernünftigen Umgang mit allen dreien, mit Ehrgeiz, Ambition und Statusangst, berichtet uns Alain de Botton, der moderne Cicerone einer philosophisch gelassenen Lebensart und Erfinder einer neuen Buchform, die die Philosophie wieder auf die Augenhöhe der Leser brachte. "Statusangst" ist sein neues Meisterstück.

Über den Autor

Alain de Botton, 1969 in der Schweiz geboren, hat nach dem Studium der Geschichte und Philosophie rasch seinen Weg zur Literatur gefunden. Kosmopolit und phantasievoller Flaneur der Kultur- und Geistesgeschichte, hat er sich mit seinen mittlerweile sechs Büchern, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden, einen festen Platz in der jüngeren Literaturgeschichte erschrieben. De Botton lebt in London.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Arbeitsplatzverlust, Insolvenz, Fehlspekulationen an der Börse, Wirtschaftskrise - der damit einhergehende Statusverlust ist ein Gespenst, vor dem immer mehr Menschen Angst bekommen. Viel Geld zu haben oder wenigstens regelmäßig Geld zu verdienen, hat im kapitalistischen, auf Gelderwerb und Profit ausgerichteten Wirtschaftssystem nahezu unausweichlich einen hohen Stellenwert. In den Augen der Gesellschaft wie denen des Einzelnen liegt der Schluss vom Haben auf das Sein nur allzu nahe: Wir sind, was wir sind, durch das, was wir haben. Oder durch das, was wir uns leisten können: Komfort, Sicherheit, Statussymbole. Aber muss dies so sein? Schnappt die Statusfalle zwangsläufig zu? Alain de Botton beleuchtet die Phänomene Status, Statussymbole, Statusverlust und die Angst vor diesem Verlust unter mannigfaltigen kulturgeschichtlichen Aspekten. Dadurch relativiert er unsere heutige Auffassung von Status und öffnet den Horizont für andere Sichtweisen. Wir empfehlen diesen Großessay nicht nur wegen seines tiefgründigen Inhalts, sondern dank des charmanten Stils des Autors auch als Lesevergnügen par excellence.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
In allen Zeiten haben die Menschen mit Statusängsten gekämpft. Der Verlust der gesellschaftlichen Stellung wurde stets als bedrohlich empfunden und es wurden alle denkbaren Mittel ( auch wenig moralisch akzeptable) eingesetzt, um den Status beizubehalten oder gar zu erhöhen.
Alain de Botton definiert in seinem Buch zunächst den Begriff " Status " , um anschließend die vielfältigen Ursachen von " Statusangst " zu erforschen. Liebe und Anerkennung spielen hier eine beachtliche Rolle und da das Selbstwertgefühl in der Regel leider von der Achtung der anderen abhängt, ist das Verlangen nach gesellschaftlicher Geltung bei den meisten Menschen nicht unerheblich. Nicht nur die Sozialdarwinisten beurteilen den durchsetzungsfähigeren Menschen als denjenigen mit den besseren Anlagen, auch die Anhänger der Meritokratie gestehen der leistungsfähigeren Person eine höhere Wertigkeit zu.
Der Autor zeigt auf, was Philosophen, Ökonomen und Dichter sich einfallen ließen, um die Frage zu beantworten, ob die gesellschaftliche Stellung eines Menschen Rückschlüsse auf dessen Wertigkeit zulasse. Tolstoi kommt dabei zu anderen Ergebnissen als Adam Smith und die Bohemiens konstatieren laut de Botton " die Erfolgreichen werden selten die Klügsten und die Besten sein, sondern diejenigen reüssieren, welche die fragwürdigen Vorgaben ihrer Mitmenschen am geschmeidigsten bedienen; das untrügliche Zeichen für die ethischen und geistigen Defizite eines Menschen sei womöglich kommerzieller Erfolg."
Wer Dinge um ihrer selbst Willen tut, wird seltener Statusangst haben, als derjenige, dem es bei seinem Tun primär um Ruhm und Ehre geht. In einer Gesellschaft, in der Neid die oberste Priorität einnimmt und von allen Seiten forciert wird, werden Therapeuten sich nicht über einen Mangel an Patienten beklagen müssen!
Ein hervorragendes Buch!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
sagte Trimalchio zu den Gästen seines Gastmahls. (Petronius: Das Gastmahl des Trimalchio in dem römischen Schelmenroman SATYRICON) Und er trifft schon zu früher Zeit den Nagel auf den Kopf. Denn alle griechische Philosophie (z.B. der Stoa) konnte nicht bewirken, dass das Statusdenken aus der Wohlfühlrolle der Individuen sich entfernte.
Übe Dich im dem Möglichen, sagt Epiktet (Das Buch vom geglückten Leben) - verzichte auf alles, was nicht in deiner Gewalt ist. Diese Sicht auf das Sein konkurriert deutlich mit der Sicht auf das Haben.

Alain de Botton, Historiker und Philosoph, schafft es vorzüglich beide seiner Professionen zu verbinden und mit aktuellem Bezug die Angst vor Verlust eines Arbeitsplatzes z.B. zu verbinden mit den Gegebenheiten früherer Denk-, Erlebnis- und Verhaltensweisen. Dass Angst letztendlich im Haben-Fokus nicht abzuwenden ist, ist ein Ergebnis de Botton'scher Denkweisen. Er zeigt mögliche Veränderungen der Sichtweisen auf, die den Fokus auf das Sein und letztendlich selbst bestimmbare Dinge legen. Beispiele bekannten Menschen dienen wie bei ihm immer einer Verdeutlichung der Theorie. Damit allein ist noch nichts gewonnen, allerdings wird nichts sich ändern, wenn man die unbewusste aber selbstgewählte Abhängigkeit zu den mannigfaltigen Statussymbolen aufrecht erhält. Ein souveräner Umgang mit scheinbar von aussen erwartetem und vorgestelltem Status nimmt die Angst.

Mal wieder ein excellent aufgelegter de Botton, dem man die Freude an den Zusammenhängen aus den o.a. Sichten der Historie und der Philosophie anmerkt und der den Leser gleichsam auf Augenhöhe zum Mitmachen einlädt.

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