Der Bortz gilt als das Standardwerk schlechthin. Neben den vielen ausführlichen Erklärungen beinhaltet er sehr gute statische Tabellen. Im Vorwort wird mit sehr aufmunternden Worten dem Sozialwissenschaftler Mut eingeflößt, daß auch er den Durchblick bekommen wird. Subtil sugeriert es dem Studenten, daß die Statistik nicht nur ein notwendiges Übel ist, sondern auch durchaus Spaß machen kann.
Beispiele, wie die Klassendurchschnittsberechnung oder das Monacco-Syndrom, führen den Studenten/Schüler in die Welt der Deskriptiven und Inferenz Statistik ein. Leider sind jedoch in der Inferenzstatistik dem Autor einige kleine Fehler unterlaufen, die zwar nicht gravierend sind, jedoch spitzfindigen Professoren aufstoßen. Daher sollte der Bortz durch ein weiteres Statistik Buch wie der Fahrmeier (sehr empfehlenswert!!), das ein Standardwerk der BWLer ist, ergänzt werden.
Zusammenfassend läßt sich sagen, daß sich jeder Sozialwissenschaftler, der sich nie mit Statistik beschäfitgt hat und/oder sich dagegen sträubt dies je zutun, dieses Buch unbedingt anschaffen sollte. Auch wenn man es nicht täglich nutzt, so kann es zumindest als Mutmacher dienen, der eventuell auch einen davor bewahrt, wegen Statistik sein Studium aufzugeben.
(Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)