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Michael Monka und Werner Voß führen in Statistik am PC behutsam in das Thema ein, um die Kluft zwischen programmierter Arbeitserleichterung und Unkenntnis der eingesetzten Methoden auch für Anfänger zu schließen. Nach einer kurzen Erläuterung der unterschiedlichen Methoden wie deskriptive und induktive Statistik, uni-, bi-, multivariate und skalenunabhängige Methoden und die Grundbegriffe der Statistik, kommen auch die Grundlagen von Excel 2000 zur Sprache. Die Autoren weisen jedoch darauf hin, daß auch andere Programme wie SPSS theoretisch für die Aufgaben verwendet werden können. Nach diesen Einführungen geht es auch schon mit der Datengewinnung und der praktischen Erläuterung von Mittelwerten, Standardabweichungen, die verschiedenen graphischen Darstellungen und Wahrscheinlichkeiten los. Alles eng an Beispielen und sogleich mit praktischen Umsetzungen in Excel verbunden, wobei die jeweils nötigen Schritte leicht zu befolgen sind.
Die CD-Rom zum Buch ist eine sinnvolle Ergänzung, da sie zum einen die behandelten Datenbestände in Form von Excel-Tabellen enthält, eine Formelsammlung und Statistik-Übungsaufgaben der Universität Bochum und den gesamten Text des Buches in digitaler, leicht durchsuchbarer Form.
Statistik am PC ist ein in sich geschlossenes Buch für interessierte Neueinsteiger -- ohne viel Mathematik und Formeln nur da, wo sie nötig sind. Die Verbindung zwischen Excel und statistischen Daten und Berechnungen wird ohne nötiges Vorwissen vermittelt und immer kritisch und mit einigem Augenzwinkern unter die Lupe genommen. --Wolfgang Tress
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Was wirklich nervt ist das "originelle" Inhaltsverzeichnis. Zwar haben die Autoren ihr Buch wirklich gut aufgebaut (von den Grundbegriffen der Statistik ueber Regression bis hin zur multivariaten Analyse), so dass man aufbauend darin lesen kann.
Wer allerdings ein ganz bestimmtes Problem hat, aber nicht mehr genu weiss, welches Verfahren er anwenden soll oder welches sinnvoll ist, der muss sich mit wenig aussagekraeftigen Ueberschriften wie "Ein bisschen daneben" (Thema: Abweichungen), "Papier, Stift und Tusche" (grafische Aufbereitung) oder gar "Haben Sie sieben Buecher?" (Kombinatorik) rumaergern.
Wie gerade zwei Uni-Profs so uninformative Ueberschriften waehlen koennen, die dem Leser keinerlei sinnvolle und rasche Orientierung ermoeglichen, ist mir ein Raetsel.
Aber inhaltlich ist das Buch tatsaechlich besser als die klassischen Uni-Standardwerke, die wesentlich weniger pragmatisch an die Statistik rangehen und sich meist auf SPSS statt verbreitete und mittlwerweile auch recht leistungsfaehige Tools wie Excel beziehen.
Wenn Sie also ein Buch wollen, dass nicht im Schrank verstaubt, sondern gut neben dem Monitor aufgehoben ist, dann sind Sie hier gut bedient. Nur einige Lesezeichen brauchen Sie, um sich nicht des Inhaltsverzeichnisses bedienen zu muessen.
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