Obwohl Crichton mit seinem neuen Roman "State Of Fear" die These, Globale Erwärmung gäbe es nicht wirklich, substantiell und gekonnt vertritt und damit sicherlich einigen Leuten empfindlich auf den Schlips getreten ist, lässt das Buch als Thriller doch einigermassen zu wünschen übrig. Der Plot scheint für die Verfilmung an exotischen Schauplätzen optimiert und besteht aus einer losen Aneinanderreihung von Actionsequenzen mit eingestreuten Dialogen der Figuren zum Thema. Die Protagonisten sind - mehr als sonst - schablonenhaft; diejenigen, die an Globale Erwärmung glauben, sind als dumme, selbstverliebte Menschen dargestellt. Kenner hingegen ist eine Art Superagent diverser US-Regierungsbehörden, dem zwar Hubschrauber, Waffen, alle möglichen Infos etc zur Verfügung stehen, der aber trotzdem die Kastanien allein mit Hilfe einer besseren Sekretärin und eines jungen Anwaltsschnösels aus dem Feuer holen muss. Naja.