Auf dem neuen Album dominieren die üblichen P'schen Zutaten: poppige 08/15-Beats, schmierige Streicherarrangements, R'n'B-Refrains und Kindergarten-Raps. Ob so viel kalkulierter Oberflächlichkeit verpuffen selbst Alibi-Statements wie "Bei der Produktion dieses Albums kommt vom ersten Beat bis zur letzten Zeile alles von mir" oder "Bei früheren Produktionen hatte ich nur wenig Mitspracherecht. Mit dieser Platte war das komplett anders."
Da ist nichts. Weniger als nichts. So hölzern und billig klang selbst Thomas Gottschalk bei seinem 80er Klamauk "Rappers Deutsch" nicht. Das könnte ein aufgeweckter Fünfklässler in drei Minuten verfassen - ohne sich besonders anzustrengen. Deshalb die harten Worte. Immerhin ist hier ein junger, und wohl auch intelligenter Mann am Werk, der bewusst Plattitüden unters Jungvolk wirft, um Kohle einzusacken. Doch zumindest hier gibt es mit dieser jämmerlichen Einstellung nichts zu ernten.