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Starters [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Lissa Price
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

13. März 2012 Starters
 “Readers who have been waiting for a worthy successor to Suzanne Collins’ The Hunger Games will find it here. Dystopian sci-fi at its best, Starters is a terrific series kickoff with a didn't-see-that-coming conclusion that will leave readers on the edges of their seats . . .” raves the Los Angeles Times. In the future, teens rent their bodies to seniors who want to be young again. One girl discovers her renter plans to do more than party--her body will commit murder, if her mind can't stop it. Sixteen-year-old Callie lost her parents when the genocide spore wiped out everyone except those who were vaccinated first--the very young and very old. With no grandparents to claim Callie and her little brother, they go on the run, living as squatters, and fighting off unclaimed renegades who would kill for a cookie. Hope comes via Prime Destinations, run by a mysterious figure known only as The Old Man. He hires teens to rent their bodies to seniors, known as enders, who get to be young again. Callie's neurochip malfunctions and she wakes up in the life of her rich renter, living in her mansion, driving her cars, even dating Blake, the grandson of a senator. It's a fairy-tale new life . . . until she uncovers the Body Bank's horrible plan. . . .

"STARTERS is a smart, swift, inventive, altogether gripping story. Callie Woodland, the narrator, deserves a series, and happily I am sure she'll get one!"—Dean Koontz

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Delacorte Books for Young Readers (13. März 2012)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0385742371
  • ISBN-13: 978-0385742375
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 15,6 x 3,2 x 21,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 32.395 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"The only thing better than a terrific concept is one that is as well executed as Starters. Readers who have been waiting for a worthy successor to Suzanne Collins' The Hunger Games will find it here. Dystopian sci-fi at its best, Starters is terrific series kickoff with a didn't-see-that-coming conclusion that will leave readers on the edges of their seats."
Los Angeles Times

"Built up to a dramatic climax and a stunning twist, Starters is an addictive and alluring tale about human nature's darker side, and how far we'll go to get what we want. Readers everywhere will want to dive right in, and Hunger Games fans especially will find themselves hooked."
Examiner.com

"This story of those who are not what they seem twists along with multiple-identity switcheroos and chase scenes worthy of a Hollywood blockbuster . . . The inevitable sequel can’t appear soon enough."
Booklist
 
"Constantly rising stakes keep this debut intense."
Kirkus Reviews

“Newcomer Price launches a dystopian series that offers . . . a notable command of technique . . . Raising questions about class, property, and body/mind separation, Price's thriller features well-crafted tension, believable villains, and moments of stolen sweetness.”
Publishers Weekly

“This action-packed novel is set in a twisted, hostile world and is a must-read for fans of The Hunger Games and Legend. Fast paced, romantic, and thought provoking, the jaw-dropping ending left us starving for a sequel.”
Justine Magazine

“Starters is a dystopian read you'll want to snatch up for yourself . . . With its intriguing plot-twists and dash of romance, Lissa's novel is a bona fide pageturner that proves you can't take anything—or anyone—at face value.”
— MTV.com’s Hollywood Crush Blog

Werbetext

Your body. Rented out. Used to murder. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vermiete deinen Körper! 11. April 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Seit Callie ihre Eltern vor einem Jahr durch die "Spore Wars" verloren hat, bei der jeder zwischen 20 und 60 Jahren starb, leben sie und ihr Bruder wie beinah alle Jugendlichen auf der Straße. Zusammen mit ihren Freund Michael sind sie immer auf der Flucht vor jugendlichen Banden, die sie für einen Bissen Essen töten würden. Als ihr Bruder immer kränker wird, sieht Callie ihre einzige Hoffnung in der Body Bank "Prime Destinations". Dort kann sie als Spender ihren Körper an reiche "Enders" vermieten lassen, die sich wieder jung fühlen wollen. Da für sie keinen anderen Weg Geld zu verdienen gibt, stimmt sie notgedrungen zu. Doch eines Tages ist der implantierte Neurochip defekt und Callie wacht im Leben ihres Mieters auf - mit Villa, Auto fahren und Dates. Doch das Märchen ist zu schön um wahr zu sein, wie Callie bald feststellen muss ...

Die Geschichte wird aus der Sicht der 16-jährigen Callie erzählt, die sich mit ihren Bruder im postapokalyptischen Beverly Hills durchbringen muss. Durch den Krieg hat sich die Gesellschaft radikal verändert und "Starters" werden nur als Ärgernis betrachtet, während die "Enders" ihr normales Leben weitestgehend weiterleben. Wenig verwunderlich, dass Callie zunächst glaubt, im Paradies aufgewacht zu sein. Doch schnell muss sie feststellen, dass ihr Mieter mit ihrem Körper nicht nur Partys feiern wollte, sondern wesentlich finstere Absichten verfolgte: Einen Mord zu begehen! Doch warum? Und was hat es eigentlich genau mit Prime Destination auf sich?

Meinung

Diese Dystopie sorgt in vielerlei Sicht für Abwechslung: Sie spielt unmittelbar nach der Katastrophe, nicht erst Jahrzehnte später. Es gibt keine Rebellen, nur eine tiefe Kluft zwischen den Altersgruppen. Es geht nicht primär um Liebe und was man aus dieser heraus alles tut. Die Protagonistin macht keine tiefgreifende Wandlung durch, sondern bleibt sich selbst treu. Stattdessen ist es ein dystopischer Thriller, in dem die Protagonistin herauszufinden versucht, was eigentlich gespielt wird und wem sie vertrauen kann.

Callie ist keine toughe Heldin, die unbeirrt ihren Weg geht. Es darf nicht vergessen werden, dass die Handlung innerhalb weniger Tage spielt und Callie sich unvermittelt in dieser Situation wiederfindet. Dass sie dabei die Annehmlichkeiten ihres neuen Leben zu schätzen weiß und sich in den charmanten Enkel eines Senators verliebt, finde ich bei einer 16-Jährigen durchaus menschlich. Dennoch versucht sie relativ schnell im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Dinge zu hinterfragen und entwickelt schließlich sogar einen Plan, wie sie die Macht von Prime Destination brechen kann. Nur schade, dass einen das Schicksal der anderen Figuren ziemlich kalt lässt. Da wäre erzähltechnisch noch einiges drin gewesen.

Mir hat der Plot insgesamt recht gut gefallen, da eben dieses Mal nicht die oben genannten Aspekte zum tragen kamen. Außerdem wurde ich von einigen Auflösungen zum Ende hin doch überrascht. Einzig der kleine Aufstand am Ende kam für mich etwas zu schnell und künstlich daher. Dass nicht alle Fragen beantwortet sind und noch vieles offen ist, finde ich nicht verwunderlich - wo hätte Callie denn die Antworten herbekommen sollen? Für mich war das Buch schon fast ein Page Turner und ich habe es sehr schnell durchgelesen.

Fazit

Dystopischer Thriller, der sich wohltuend von anderen Romanen des Genres abhebt.

4,5 Sterne
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Von Stephie
Format:Gebundene Ausgabe
Nach einem verheerenden Krieg gibt es in den USA nur noch Starters und Enders, Minderjährige und sehr alte Menschen. Die Starters, die keine Großeltern oder Urgroßeltern mehr haben, werden entweder in schreckliche Heime gesteckt, in denen sie Zwangsarbeit leisten müssen, oder müssen sich unbemerkt auf sich allein gestellt auf der Straße durchschlagen. Zu letzteren gehören auch Callie und ihr kleiner Bruder Tyler. Während Callie dieses Leben ganz gut meistert, wird der kranke Tyler allerdings immer dünner und schwächer. Da sie als Minderjährige nicht arbeiten darf, sieht Callie schließlich nur noch einen Ausweg um an das nötige Geld für Nahrung und Medizin zu gelangen: die Body Bank.

Das Unternehmen macht mittellosen Straßenkids ein dubioses, aber geradezu unwiderstehliches Angebot. Sie sollen mehr Geld bekommen als sie sich jemals vorstellen konnten, wenn sie für kurze Zeit ihre vitalen, sportlichen Körper an reiche Enders vermieten. Auch Callie geht, trotz heftiger Bedenken, ihrem Bruder zuliebe darauf ein. Doch schon bald muss sie feststellen, dass das Angebot bei weitem nicht so harmlos ist, wie es die Body Bank ihren Spendern verspricht ...

In Starters entführt die Autorin Lissa Price ihre Leser in eine post-apokalyptische Welt, die interessant und erschreckend zugleich ist. Der Umstand, dass in ihr nur noch sehr junge und extrem alte Menschen existieren, wäre für sich allein genommen noch gar nicht so schlimm, das Verhalten der meisten Enders ist es dagegen schon. Sie regieren das Land und missbrauchen die jungen Leute für ihre Zwecke. Teilweise versklaven sie sie regelrecht, wenn sie keine älteren Verwandten mehr haben, die sich für sie interessieren. Es ist eine wirklich grausame Vorstellung, dass die Enders sich den Starters gegenüber so rücksichtslos benehmen anstatt sich um sie zu kümmern, nachdem erstere ihre Kinder und letztere ihre Eltern verloren haben.

Viele Waisen sind ganz auf sich allein gestellt und auf der Flucht vor den Marshals, die sie in Heime stecken würden oder schlimmeres. Die Starters dürfen weder wählen noch arbeiten, wodurch ihnen jede Chance genommen wird auf legalem Weg für sich selbst und gegebenenfalls ihre Geschwister zu sorgen. Außerdem werden sie nicht nur all ihrer Rechte, sondern durch Enteignungen sogar ihrer eigenen Elternhäuser beraubt.

Umso erstaunlicher ist es, wie tapfer Callie in dieser brutalen Welt durchhält nachdem sie und ihr Bruder so behütet aufgewachsen sind. Sie ist eine tolle, aber vor allem auch sehr starke Hauptfigur, die sich wegen ihres ausgeprägten Verantwortungsgefühls aufopferungsvoll um ihren kleinen Bruder Tyler kümmert. Die Liebe zu ihrem Bruder lässt sie nicht nur alles überstehen, sondern macht sie auch sehr sympathisch und sorgt dafür, dass man die ganze Zeit mit ihr mitfiebert.

Michael ist ebenfalls ein sehr toller Charakter, vor allem weil er sich während Callies Abwesenheit genauso hingebungsvoll um Tyler kümmert, obwohl er gar nicht mit ihnen verwandt ist. Trotz der Sympathie für Michael kann man aber auch nachempfinden, warum sich Callie später dann so zu Blake hingezogen fühlt.

Von den Enders lernt man leider nur Helena Winterhill, Callies Mieterin, etwas genauer kennen, dafür ist sie aber eine sehr interessante Figur. Trotz ihrer Pläne, mit denen sie Callie in große Schwierigkeiten bringt, ist sie bei weitem nicht so unsympathisch wie fast alle anderen Enders, die keinerlei Respekt vor der Jugend haben. Ganz im Gegenteil, für die Liebe zu ihrer Enkelin und die Gefahren, die sie für sie auf sich nimmt, kann man sie nur bewundern.

Nach der kurzen Einführung in die Zukunftsvision der Autorin ist der Handlungsverlauf sehr spannend gestaltet. Insbesondere nach den Blackouts, also den Phasen, in denen die Mieterin Callies Körper gesteuert hat, wenn Callie nicht weiß, was sie während dieser Zeit getan hat, wird Callie immer wieder vor neue Herausforderungen und noch mehr Fragen gestellt, deren Beantwortung über Leben und Tod vieler Menschen entscheiden könnten. Neben dem Schutz ihres Bruders geht es nämlich vor allem um die Frage, ob das Verfahren der Body Bank wirklich so harmlos ist, wie sie es den Spendern weismachen will oder ob die Anschuldigungen von Mrs. Winterhill der Wahrheit entsprechen und sie verantwortlich für den Tod bzw. das spurlose Verschwinden vieler Spender ist.

Die Idee, alten Menschen wieder zu jungen Körpern zu verhelfen, ist zwar nicht einzigartig, aber dennoch etwas besonderes. Der Wunsch nach erneuter Jugend und Vitalität ist sogar durchaus verständlich. Junge Menschen bzw. Körper wie Autos zu mieten und auch nur wie solche zu behandeln, ist dagegen schon irgendwie pervers. Umso verwerflicher ist es, dass die Body Bank die größtenteils ausweglosen Situationen vieler Starters so schamlos für ihre Gier nach Geld ausnutzt, obwohl die Enders selbst auch mal jung waren und vielleicht sogar Kinder hatten.

Der Schluss des Romans ist zwar nicht direkt offen gehalten, macht aber in jedem Fall deutlich, dass die Geschichte an dieser Stelle noch nicht zu Ende ist. Die kleinen Anspielungen auf den weiteren Verlauf sorgen zusätzlich dafür, dass man sich die Fortsetzung auf keinen Fall entgehen lassen wird.

*FAZIT*
Starters erzählt eine sehr fesselnde post-apokalyptische Geschichte, die man ab einem gewissen Punkt nicht mehr aus der Hand legen kann und die einen auch nach der letzten Seite noch beschäftigt. Die schreckliche Zukunftsvision von Lissa Price ist nicht nur interessant gestaltet, sondern regt zum Nachdenken an und bietet auch für Fans des Genres noch neue Facetten.
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5.0 von 5 Sternen Brillante Geschichte! 18. Januar 2013
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Nach den Hochrechnungen des Statistischen Bundesamtes soll es in Deutschland im Jahr 2040 eine Bevölkerungszusammensetzung geben, bei denen die unter 20 jährigen 16 % ausmachen, die 20 bis 60 jährigen 46 % und die über 60 jährigen 38 %. Drastischer würde es noch, wenn die Best Ager, medizinisch gepuscht, ein stolzes Alter von 200 Jahren erreichen und weiterhin die Geburtenrate niedrig bliebe. Dieses Szenario finden wir in einer nicht allzu fernen Zukunft in Amerika.
Und es kommt dort noch dramatischer. Als Folge eines verheerenden Krieges unter Einsatz biochemischer Waffen, stirbt die Elterngeneration vollständig aus. Sie wurde nicht- wie alle anderen – von den Verantwortlichen gegen die drohende Gefahr geimpft. Die zurück bleibenden Kinder haben keine Rechte; sie dürfen vor allen Dingen nicht arbeiten, bevor sie 19 Jahre alt sind, und wenn sie keine Großeltern oder Urgroßeltern mehr besitzen, die sich um sie kümmern und sie ernähren, werden sie in den berüchtigten Waisenhäusern untergebracht oder leben – ständig auf der Flucht vor den Gesetzeshütern oder gewalttätigen Jugendbanden- auf der Straße unter ärmlichsten Bedingungen.
So geht es auch der 16-jährigen Callie und ihrem 7-jährigen Bruder Tyler, die beide Eltern verloren haben und keinerlei Verwandte besitzen. Sie leben in einem verlassenen Bürogebäude mit wenigen Erinnerungsstücken, die sie von ihren Eltern retten konnten, und wissen nicht, wovon sie sich ernähren sollen. Kaum eine Stunde Fußweg entfernt leben die Reichen Alten, auch Enders genannt, in ihren Prunkvillen und verschließen die Augen vor diesen Missständen.
Die Situation für Callie und ihre Freunde ist aussichtslos. Auch Michael, der sich mit Callie angefreundet hat, kann nur selten etwas Essbares auftreiben. Da Tyler krank ist und Medikamente benötigt, wendet Callie sich an eine Firma mit dem Namen „Prime Destinations“. Dort können „Starters“, wie Callie, ihren Körper gegen Geld an reiche Alte ausleihen. Auch wenn in dem Kontrakt viele Fragen offen sind, entschließt Callie sich, das Wagnis einzugehen. Sie erhält einen implantierten Neurochip, der mittels eines Body- Computer Interfaces vom Gehirn des Ausleihers gesteuert wird. Die ersten beiden kurzen Ausleihen ihres Körpers funktionieren problemlos. Als Callie wieder erwacht, kann sie sich an nichts erinnern. Die dritte Ausleihe soll überraschenderweise einen ganzen Monat lang dauern. Als Callie diesmal zu sich kommt, befindet sie sich nicht bei Prime Destinations, sondern auf dem Fußboden einer Diskothek. Die Verbindung zu ihrem Renter, einer Helena Wintershill, ist offenbar nicht permanent. Callie findet heraus, dass die meisten Anwesenden Enders in jungen Körpern sind. Sie lässt sie in dem Glauben, dass auch sie selbst eine „ Enders“ sei. Als sie den reichen Starter Blake, den Enkel des Senators kennen lernt, verliebt sie sich heftig in ihn. Doch Helena übernimmt wieder die Führung in Callies Körper, und das nächste Mal wacht Callie mit einer Waffe in der Hand auf. Sie hört fortan immer wieder die Stimme von Helena in ihrem Kopf, die auf der Suche nach ihrer verschwundenen Enkelin Emma ist und für deren vermeintlichen Tod den Senator verantwortlich macht. Ihn zu erschießen war Helenas Absicht als sie Callies Körper ausgeliehen hat. Dafür hat sie durch einen Experten Callies Chip manipulieren lassen. Callie gerät immer mehr in Schwierigkeiten, zumal Prime Destinations neue Projekte plant. Der Old Man, der ominöse Firmenchef, den noch nie jemand zu Gesicht bekommen hat, nimmt Kontakt zu ihr auf.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so hat mich diese Geschichte bis zum letzten Wort fasziniert und gefesselt. Die Horrorvision einer Zukunft! Ein Verfall der Werte, eine paranoide Gesellschaft, die auf dem besten Wege ist, das Recht auf die Würde des Menschen durch die Faszination des Machbaren auszuhebeln. Wird Callie am Ende zur Mörderin wider Willen? Die junge Protagonistin Callie ist sehr authentisch beschrieben, so dass man als Leser mit ihr Höhen und Tiefen erlebt. Den Verlust geliebter Menschen, eine enttäuschte Liebe, und die permanente Frage, wem ich vertrauen kann. Auch die Nebenfiguren sind sehr anschaulich dargestellt: Ich kann mir die Enders mit den verwitterten Gesichtern und den Falten lebhaft vorstellen. Der Old Man hat so etwas Furchterregendes wie Voldemort aus Harry Potter. Und gruselig die Vorstellung, wie es sich anfühlen würde, in einem fremden Körper zu agieren.
Mir gefällt es auch, dass die verschiedenen Gesellschaftsschichten sich so drastisch voneinander abheben. Hier die Juwelen tragenden und Golf und Bridge spielenden Enders in ihren Prunkvillen, dort die rechtlosen, verwahrlosten Jugendlichen. Dies ist ganz und gar nicht klischeehaft, denn es gibt in vielen Ländern der Erde genügend Straßenkinder, die unter gleichen Bedingungen leben, während die Reichen und Schönen in Hollywood und anderswo über den roten Teppich laufen. Die Geschichte lässt viel Raum für Assoziationen, und ich empfand es auch als Mahnung an den Leser, über die ethische Ausrichtung einer Gesellschaft, deren Moral und Grundsätze, nachzudenken. Der Spannungsbogen des Buches hält sich bis zum Schluss, und ich bin ungeduldig zu erfahren, wie Callie sich der neuen Herausforderung im Band „Enders“ stellt, der hoffentlich bald erscheint!
Und nun vergebe ich 5 Sterne für dieses Jugendbuch, das in gleicher Weise für Jugendliche wie auch Erwachsene ein spannendes Lesevergnügen verspricht.
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