43 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wunderbar - aber nur in der nicht zensierten Version, 17. Mai 2009
Ich besitze die englische Originalversion seit einiger Zeit und habe den Film auch schon zweimal genossen. Gerne würde ich mehr darüber schreiben. Aber leider wird jetzt eine Warnung draus:
Als ich ihn heute jemandem zeigen wollte, lieh ich mir lieber die deutsche Version aus. Ich wollte erst meinen Augen nicht trauen, googelte dann ein wenig herum und es scheint wahr zu sein: Es fehlen die 8 Minuten der Quizshow (ab 1:09). Und es scheint nicht mal eine Fehlpressung zu sein: Der Schnitt ist präzise an einer Stelle gesetzt, dass man meinen könnte, alle folgenden Ereignisse würden sich darauf beziehen. Unerträglich für alle, die wissen, was in der Quizshow passiert. Für die anderen wird der Film dadurch ein Stück seichter.
Ich habe gelesen, dass es den Film inzwischen auch in der unzensierten Version gibt (mit identisch aussehendem Cover). Das englische Original hat 96 min. Daran sollte man sich orientieren.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"Ich wollte schon immer schlau sein.", 21. April 2009
Mit diesen Worten Brians(James McAvoy) lässt Tom Vaughan seinen Film Starter for 10 beginnen; und mit ihm endet er auch. Da eine gute Geschichte immer einen Kreis bildet, hätte es auch gar nicht anders kommen können.
Großbritannien in den Jahren 1985 und 1986. Brian verlässt seinen Heimatort, um an der Uni in Bristol zu studieren. Er muss sich alles hart erarbeiten. Seine Mutter ist Verkäuferin, der Vater früh gestorben. Was Brian treibt, ist ein unbändiger Wissensdrang. Er weiß noch immer um die Vorliebe seines Vaters, was Quizsendungen und Naturfilme anging und das lässt ihn nicht los. Kaum in Bristol angekommen wird Brian ins Quiz-Team berufen. Das ist eine Mannschaft aus vier Studenten, die bei einem Fernsehentscheid gegen andere Unis antritt. Dabei lernt Brian die schöne Alice(Alice Eve) kennen und verliebt sich in sie. Aber Alice ist beziehungstechnisch nicht einfach. Auch Rebecca(Rebecca Hall) interessiert sich für Brian. Rebecca ist ganz anders als Alice, weder wohlhabend, noch ein blonder Vamp, und so weiß Brian nicht, für wen er sich entscheiden soll. Als die Quizsendung ins Haus steht, läuft für Brian alles schief. Er muss einsehen, dass auch sehr schlaue Menschen sich unglaublich dämlich anstellen können. Aber noch ist nicht alles verloren...
Starter for 10 könnte ein Teenie-Higschoolfilm sein. Ist es aber irgendwie doch nicht. Tom Vaughan hat den Spagat zwischen ernsthafter Unterhaltung und einer schrägen Komödie perfekt hinbekommen. Wir fiebern mit Brian und drücken ihm die Daumen. Aber ob ihm sein gigantisches Wissen bei Alice, mit ihrer großen Liebhaberpallette, oder Rebecca, mit ihren jüdischen Wurzeln und dem Hang zu Demonstrationen, weiterhilft? Das können wir leider auch nicht beeinflussen.
Starter for 10 ist gutes Unterhaltungskino. Story und Darsteller sind überaus sehenswert gelungen und als Beilage gibt es einen Soundtrack von Motörhead über The Cure bis zum genialen Morrissey-Song. Das hat Klasse und Stil, ist kreativ und macht jede Menge Spaß. Das Ganze zu einem Schnäppchenpreis für einen Klasse DVD-Abend. Also: Zuschlagen und Anschauen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
...aus dem Leben gegriffen, 6. Dezember 2009
Starter for Ten ist eine Komödie voller Feingefühl, die durch den ungeheuer begabten James McAvoy zum Spitzenfilm wird. Ein Teenie-Film? Vielleicht...aber auch nicht wirklich, denn es ist eine Geschichte, die von Familienverhältnissen sehr unterschiedlichen Gesellschaftsschichten erzählt, von den Hoffnungen, Träumen und Marotten der Jugend und der ihrer Eltern. Unterhaltung, die auch zum Nachdenken anregt. Ein Wechselbad von Ernsthaftigkeit und Witz. Verpackt in rockigem Soundtrack der 80ger.Kann ich nur empfehlen, niemand wird sich dabei langweilen, weder alt noch jung!
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