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Start zur Kassiopeia (Science Fiction Klassiker)

Innokenti Smoktunowski , Wassili Merkurjew , Richard Wiktorow    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Start zur Kassiopeia (Science Fiction Klassiker) + Roboter im Sternbild Kassiopeia (Stern Alpha ruft Erde - Science Fiction Klassiker) + Begegnung im All (Science Fiction Klassiker)
Preis für alle drei: EUR 29,73

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Produktinformation

  • Darsteller: Innokenti Smoktunowski, Wassili Merkurjew, Mischa Jerschow
  • Regisseur(e): Richard Wiktorow
  • Komponist: Wladimir Tschernyschew
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Icestorm Entertainment GmbH
  • Erscheinungstermin: 16. März 2009
  • Produktionsjahr: 1973
  • Spieldauer: 76 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001R6W9F0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.903 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Sowjetische Schüler starten zu einer abenteuerlichen Expedition zum Stern Alpha im Sternbild Kassiopeia. Von dort wurden Signale einer unbekannten Zivilisation empfangen.

Produktbeschreibungen

Die Schüler Witja und seine Freunde starten zu einer abenteuerlichen Expedition zum Stern Alpha im Sternbild Kassiopeia, aus welchem Signale einer unbekannten Zivilisation empfangen wurden. Da die Flugzeit voraussichtlich 52 Jahren beträgt, können nur Kinder entsandt werden. Bei einer Ankunft nach berechneten 26 Jahren, sollen die jungen Kosmonauten "im besten Alter" sein. Auch ein blinder Passagier, der Klassenclown Fjodor, konnte sich an Bord der "Sarja" schleichen und sorgt nun für großes Durcheinander.
Plötzlich bricht der Kontakt zur Erde ab und gänzlich ungeplant beschleunigt das Raumschiff mit Überlichtgeschwindigkeit! Als es den jungen Kosmonauten endlich gelingt, wieder Kontakt mit der Erde aufzunehmen, sind dort viele Jahre vergangen, während im Raumschiff nur ein paar Monate

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lange nicht gesehen... 5. April 2009
Von Muggenhorst TOP 1000 REZENSENT
Gerüchteweise deutete es sich ja spätestens seit der russischen Veröffentlichung an - endlich erscheinen zwei der wohl meistgesuchten sowjetischen Filme auf DVD. Denn schaute man sich einmal in diversen Filmforen um hatte man oftmals den Eindruck, es hier mit so etwas wie dem "Heiligen Gral" des osteuropäischen Kinder- und Jugendkinos zu tun zu haben. Vielleicht trug auch die lange Verbannung von deutschen Bildschirmen zu dieser Art Legendenbildung bei. Umso lobenswerter, dass sich einmal mehr die in solchen Dingen recht rührige Firma ICESTORM um die Herausgabe des Doppelpacks "Start zur Kassiopeia" (1973) und seines ein Jahr später entstandenen Nachfolgers "Roboter im Sternbild Kassiopeia" kümmerte.

Der Plot um eine jugendliche sowjetische Raumschiffcrew, die sich aufgrund eines vermutlich von vernunftbegabten Lebewesen ausgesandten Funksignals auf eine Jahrzehnte dauernde Expedition zum Planeten Schedir im Sternbild Kassiopeia macht, ist natürlich blühender Unsinn. Welche normalen Eltern würden denn tatsächlich ihre 13jährigen Sprösslinge auf eine Reise ohne Wiedersehen schicken? Aber trotzdem, dies hat uns als begeisterte jugendliche Zuschauer nicht im Geringsten gestört. Im Gegenteil, man fieberte mit den Protagonisten mit und fand alles irre aufregend und spannend. Da gerade der erste Teil der Abenteuer über 20 Jahre nicht mehr im deutschen TV zu sehen war, stellt sich nunmehr als Erwachsener mit veränderten Sehgewohnheiten die Frage: Wirkt die alte Magie noch?

Zunächst einmal fällt die doch recht ideologielastige Grundhaltung des Films auf. Da wird selbstverständlich vor dem Abflug an der Kremlmauer salutiert und es herrscht im Allgemeinen ein recht belehrender Tonfall vor, der aus dem Mund von Frühpubertierenden doch etwas befremdlich und seltsam wirkt. Desweiteren handelt es sich beim Flug des Raumschiffs "Sarja" natürlich um ein rein sowjetisches Projekt, Angehörige anderer Nationen kommen nur als dümmliche Stichwortgeber bei einer internationalen Pressekonferenz vor. Aber der Film ist einfach ein Kind seiner Zeit, einer Ära purer Fortschritts- und Technikgläubigkeit. So ist die Handlung der Einführung zufolge im Frühsommer des Jahres 2007 (!) angesiedelt. Man glaubte von Autorenseite wohl, das Tempo der damaligen Raumfahrtentwicklung (zwischen dem ersten Sputnik-Flug und der amerikanischen Mondlandung lagen immerhin nur knapp 12 Jahre!) für die nächsten drei Jahrzehnte voraussetzen zu können. Nun, inzwischen wissen wir es besser...

Im Rückblick besonders interessant der vom "König der sowjetischen Schauspieler" Innokenti Smoktunowski dargestellte Charakter des "Sonderbeauftragten der Interplanetaren Behörde". Empfand ich diese Gestalt in Kindertagen als sehr störend, verblüfft mich heute geradezu die Ähnlichkeit zu den in der Serie "Star Trek - The Next Generation" (1987-1994) eingeführten "Q". Scheinbar mit omnipotenten Kräften, auftauchend und verschwindend nach Belieben, Zeit und Raum überwindend - John de Lancie hätte es nicht besser machen können!

Zwar vollführt die Logik des Geschehens mitsamt einigen physikalischen und astronomischen Fakten ein paar Bocksprünge, dies wird jedoch mit für die Entstehungszeit sehr guten Filmtricks wieder wettgemacht. Einige der Schwebeszenen in der Schwerelosigkeit scheinen tatsächlich "in echt" während eines Flugzeugparabelflugs entstanden zu sein, da keinerlei Haltedrähte zu sehen sind und die gesamte Kulisse etwas wackelt. Das Raumschiffinterieur versprüht Seventies-Schick in bunten Farben und die Filmmusik (sehr an Frank Sinatras "Strangers In The Night" angelehnt) versprüht eher Melancholie denn Weltraumbombast á la John Williams.

Die Bildqualität ist vertretbar, der Ton liegt in Stereo vor, allerdings gibt es ausschließlich die deutsche Sprachfassung - O-Ton-Fans gehen hier leer aus. Als Extras werden lediglich eine verzichtbare (weil lediglich aus Filmstandbildern bestehende) Galerie, Trailer für andere Filme der "Science Fiction Klassiker"-Edition und eine aus der russischen Wikipedia zusammengestoppelte Biographie des Regisseur Richard Wiktorow geboten.

Wahrscheinlich können Kids von heute mit diesem Film aufgrund des doch eher langsamen Erzähltempos nichts anfangen, in der Bundesrepublik aufgewachsene Erwachsene aufgrund der politischen Anklänge wohl auch nicht so recht. Aber einer gesamten Generation von DDR-Kindern und -Jugendlichen dürfte diese DVD eine kleine Zeitreise bereiten, wenn auch mit so mancher Schwäche. Das durchaus auch für sich funktionierende Sequel hat da deutlich mehr Klasse zu bieten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ostalgie-Flair mit Längen 1. März 2011
Von S. Ulmer
Von Amazon bestätigter Kauf
Der erste Teil der "Kassiopeia-Edition" schildert die Vorbereitung der Flug-Mission. Eine große Menge Patriotismus, UdSSR-Nostalgie, sowie die Verwirrungen der Hormone der Protagonisten lassen schmunzeln.
Entschleunigt kann man verfolgen, wie man sich Schule und die Jugend damals vorstellte...
Teil 2 des Films hat etwas mehr Pepp, weil das Ende des ersten Teils einen unbefriedigt zurücklässt.
Dennoch viel Spaß beim Schauen.
SU
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SF-Klassiker endlich auf DVD! 20. März 2009
Von Roland Roth TOP 500 REZENSENT
Die Filme der Reihe SF-Klassiker können handlungsmäßig nicht verleugnen, dass sie aus dem ehemals kommunistischen Osten stammen und haben daher eine etwas eigenwillige Darstellung der Welt und ihrer Ansichten, aber man merkt auch den enthusiastischen Charakter und die Aufbruchsstimmung dieser im Gegensatz zu uns noch wissbegeirigen Generation. Die DVD besitzt original Kinoformat und ist für jeden Sammler ein erfreuliches Ereignis.

Start zur Kassiopeia ist ein nostalgischer Film, der insbesondere Kinder und Jugendliche anspricht. Auch heute noch überzeugt er durch seinen besonderen Hang zu Witz, Charme und technisch ausgefeilte Ideen, die für die damalige Zeit ein Meilenstein waren.

Die SF-Klassiker haben oftmals berühmte Autoren zum Vorbild, wie beispielsweise Stanislaw Lem. Die Filme sind tricktechnisch erstaunlich gut ausgestattet, wobei die kräftigen Farben für das richtige Flair sorgen. Die wissenschaftlichen Hintergründe und Fakten sind in keiner Weise utopisch und präsentieren viele Hypothesen der Raumfaht, die heute nicht mehr allzu futuristisch gelten. Für ernsthafte SF-Fans und aus filmhistorischen Gründen ist die DVD einfach nur empfehlenswert.
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