Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein tolles Buch über das Leben in einem wahnsinnigen Land!, 28. September 2008
Sieben Jahre lebte der Autor mit Frau und Kindern in New York - sieben Jahre mit Streifenhörnchen, Katastrophen, den Unzulänglichkeiten des amerikanischen Alltags, mit Einblicken in die amerikanische Seele und die amerikanische Provinz, mit dauerndem Besuch aus Deutschland und mit immer grösser werdender Liebe zu diesem so phantastischem Land.
Davon erzählt er in 20 episodischen Kapiteln mit soviel Humor, Sprachwitz und genialer Rhetorik, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, mehrmals laut loslachen musste. Von der anfänglich nicht ganz unproblematischen Wohnungssuche wurde ich mitgerissen in das phasenweise komische Leben einer wunderbaren Familie in einem außergewöhnlichem Land. Teilweise zum Brüllen komisch, teilweise nachdenklich stimmend bekommt man Einblicke der ganz anderen Art in eine Nation, die doch so hoch zivilisiert sein will, aber nicht mal vernünftige Stromleitungen oder Toilettenabflüsse bauen kann und eine eigene Liga für die Disziplin Wettfressen gegründet hat.
Und immer wieder diese wunderbare, charmante Familie, die man glatt erfinden müsste, würde es sie offensichtlich nicht schon geben. Nicht zu vergessen die überaus gelungenen Karikaturen von Til Mette, die dem Buch auch optisch ein tolles Erscheinungsbild verpassen.
Dieses Buch zu lesen macht einfach Spaß, und das nicht nur für Amerika-Fans! Ein wirklich außergewöhnliches, intelligentes und humorvolles Lese-Ereignis, dass man sich nicht entgehen lassen sollte! Eindeutig das beste Buch in diesem Genre, welches derzeit auf dem Markt ist!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Streck und Mette in Amerika, 12. Oktober 2008
Streck und Mette in Amerika
Vorweg: Michael Streck und Til Mette ist ein tolles Buch gelungen.
Mit hohem Tempo beschreibt Michael Streck seinen Aufenthalt in den USA. Er kommt an, will ein Haus mieten gerät an Makler und einen Immobilienmarkt, der deutlich anders tickt als der hiesige: Schwindelerregende Mieten und bewohnbare Baustellen werden ihm angeboten; er entscheidet sich für das Abenteuer Villa Kunterbunt, einer technischen Herausforderung, deren Meisterung Langmut und Phantasie bedarf. Der 11. September 2001 fällt in die Einzugszeit und so lernen die Strecks New York in außergewöhnlicher Zeit kennen und lieben.
Großartig lakonisch ist die Schilderung der kulturbedingten Widrigkeiten. Die zunächst nörgeligen Töchter (was sollen wir in New York?) werden binnen kürzester Frist zu Fahnen schwenkenden Neuamerikanerinnen, deren Farbenpracht nur von deren Bereitschaft beim Schlittschuhlauf zu fallen getoppt wird. Unter dem Einfluss der Töchter, die auf die US-Fahne Abstinenz schwören, verzieht sich das rauchende Elternpaar nun zum Rauchen vor die Tür.
Dann kommen WIR, die unvermeidlichen Freunde, Verwandte und fernere Menschen. Michael Streck hat ein zartes Händchen, die Völkerwanderung zu beschreiben, die man auch Besuch nennt. Die Familie hat VIEL Besuch, der Kategorien liebe Freunde bis anstrengend, die sie beherbergen und versorgen müssen. Dabei fällt ein europabedingter Rotweinkonsum an, der, will die Kleinfamilie nicht den guten Ruf einbüßen, bei drei verschiedenen Liquor Stores gedeckt werden muss. So fragt Todd, der Liquor Dealer, die Frau ob sie ein Hotel oder Restaurant betrieben.
Auf Reisen lernt die Viererbande viel über Amerika und seine technischen Besonderheiten: Delta Arlines Doesnt Ever Leave The Airport und die Eigensinnigkeiten des schienengebundenen Verkehrs.
Sehr schön: die Erweckung George W. Bushs und seine Läuterung vom Schnapsus Maximus zum abstinenten Führer der Freien Welt. Diese wundersame Wandlung soll sich, so die Mär, in Dallas zugetragen haben Bushs Mama Barbara soll eine tragende Rolle gehabt haben, nicht wie der spätere Präsident, vermutet Gott selbst.
Das Göttliche überhaupt: Mit viel gutem Willen gehts daran, die Kinder in Religiöses einzuführen. Man versuchts mit Armenpredigern in Manhattan und in einem religös inspirierten Dinopark in Kentucky. Dort werden die Töchter von Kreationisten malträtiert, die ernsthaft behaupten, die vor 65 Millionen Jahren ausgestorbenen Großviecher seien von Menschen geritten worden. Nee, das sei ja auch erst 6000 Jahre her (wg. Schöpfung). Spinnen die?, so die Tochter nach überstandenem Besuch. Kinder und Besoffene sagen die Wahrheit, manchmal triffts das Sprichwort.
Ein großartiges Buch über Land und Leute, Waschmaschinen, Führerscheine, Präsidenten und Wahlen.
Ich hätte mir mehr von Til Mettes Karikaturen gewünscht. Indian Summer: Auf dem Balkon vom Pfeil getroffen, amerikanische Handwerker beim Feierabend, großartig: jüdische Besucher bei christlicher Segnung an Weihnachten.
Davon in einer Neuauflage bitte mehr.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Waren Sie schon einmal in den USA?, 30. Oktober 2008
Dann sollten Sie dieses Buch unbedingt lesen. Neben vielen Bildern, die wir vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten gespeichert haben, stellt Michael Streck viele neue Bilder vom Land der Unmöglichkeiten.
Rauchen in einer Bar, Urlaub auf Hawaii, Wohnungssuche in New York, Datingrituale und viele Themen, für 'Ich will auf keinen Fall in die Staaten'-Reisende und 'Ich muss unbedingt mal in die Staaten'-Reisende, werden sehr unterhaltsam aufgearbeitet und erklären gleichermaßen die Faszination der USA und die kleinen, aber feinen, kulturellen Unterschiede. Stars & Stripes und Streifenhörnchen ist aber mehr als eine Landeskunde.
Michael Streck beschreibt Erlebnisse, die seine Familie in 7 Jahren in den USA gemacht hat. Und das ist amüsant, informativ, kurzum ein 'good read' für die Zeit vor der Präsidentschaftswahl in den USA und die vielen Abende danach.
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