Von Michael Parè kann man durchaus behaupten, dass er einen Namen im B-Film Genre hat. Das verdankt er sicherlich nicht zuletzt Streifen wie "Straßen in Flammen", "Dorf der Verdammten" oder Roland Emmerichs Science-Fiction Kracher "Moon 44". Mittlerweile ist der Gute leider fast ausschließlich in den drittklassigen Werken des Regiehorrors Uwe Boll zu bewundern. Im Jahr 2000, aus dem diese Serie stammt, stand er jedoch noch voll im Saft, und mimte den Hauptdarsteller in "Starhunter". Er spielt hier Dante Montana, der im Jahr 2275 als Kopfgeldjäger, mit seinem Raumschiff und seiner Crew, durch das mittlerweile von Menschen besiedelte Sonnensystem fliegt. Er sorgt für Recht und Ordnung, und sucht dabei seinen Sohn, der vor 10 Jahren entführt wurde. Unterstützung gegen die Gefahren des Alls bekommt er dabei von seiner Nichte Percy, dem holographischen Offizier Caravaggio und der Waffenexpertin Luc.
Viel mehr zur Story möchte ich hier gar nicht verraten. Ich war zuerst skeptisch, was diese Serie angeht, aber wurde dann doch sehr positiv überrascht! Natürlich ist sie technisch nicht auf höchstem Niveau, aber die Kulissen sehen relativ gut aus, und auch die ganze Szenerie schafft es zu überzeugen. Man darf nur kein Actionfeuerwerk erwarten! Die Serie läuft sehr ruhig ab, und setzt eher auf eine stimmungsvolle und spannende Atmosphäre, mit kleinen Feuergefechten, die durchaus teils blutiger ausfallen. Für Sci-Fi Fans kann ich das Teil nur empfehlen. Epix veröffentlichte die Serie bei uns in zwei Teilen (Season 1.1 am 26. März, Season 1.2 am 30. April), sie besteht aber eigentlich nur aus einer Staffel mit insgesamt 22 Folgen. Die Bildqualität ist ordentlich und im Originalformat 16:9, und wie man im Netz lesen kann der US-VÖ, mit schlechtem Bild und falschem Format, um Lichtjahre voraus. Wer sich also auf Dantes Reisen ins Universum einlassen möchte, kann getrost zugreifen!