Okay, ich rüste mich für den Kampf. Den Kampf gegen Martin Eisele und den Kampf gegen die 'Verbücherung' von Stargate SG-1. *g* Als erstes sticht die Schreibweise total heraus. Wie kommt der Autor darauf, die Jaffa 'Jaafa' zu schreiben oder Sha're 'Sha'Uri'? Und überhaupt spricht der Schreibstil in keinster Weise an. Was soll folgender Satz? "Warum was hast du vor hast du mit mir vor warum ich". So, da muss man sich erst mal durchkämpfen ohne Punkt und Komma! Und dieser Satz war kein Ausrutscher, diese Art von Schreibform kommt noch des Öfteren vor. Dann sind in dem Buch außerdem extrem viele Rechtschreibfehler drin, ich bitte um eine Überarbeitung! Weiter wird die Figur 'Jack O'Neill' in meinen Augen von dem Autor total verunstaltet. Würde man dem Buch Glauben schenken, wohnte Jack in Arizona, ist starker Raucher und zudem noch Alkoholiker, der sich am liebsten bei jeder Gelegenheit selbst umbringen möchte und in einer Form um seine Ex Sara (ohne H, Herr Eisele!) trauert, wie er es auf dem Bildschirm nie getan hat. Nein, da bleibe ich doch lieber beim TV-Schnuckelchen. *g* Die komplette Story - auch wenn sie laut Rückentext auf den Folgen basieren soll - ist absolut nicht folgengetreu, bzw. wahrheitsgemäß. Denn ist das Stargate-Center nicht etwa im Cheyenne-Mountain? Woher kommt dann bitte die Abwandlung 'Creek-Mountain'?! Doch bei alle dem wird nicht nur Jacks Charakter total verunstaltet, auch General Hammond ist ein Großkotz, wie er es im TV nie war. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass er O'Neill je als 'Hurensohn' oder 'Bastard' beschimpfte. Und um dann nochmal zu Jack zu kommen. In der Serie wird er als total 'nicht schlau' dargestellt *g*, im Buch ist es plötzlich ganz anders. So z.B. seine Antwort darauf, weshalb er Daniel nie leiden konnte. Alle Wörter, die O'Neill im Fernsehen nie sagen würde, bzw. ihm total unbekannt wären sind kursiv geschrieben: "Er war Wissenschaftler, Archäologe, was weiß ich; er hat elf verschiedene Sprachen gesprochen und mehrere Artikel über vergleichende Linguistik der afro-amerikanischen Sprachengruppe geschrieben sowie über die Entwicklung der ägyptischen Sprache von der Früh- bzw. Thinitenzeit bis zum Alten Reich - aber er war kein Soldat." Ab und an hat man außerdem das Gefühl, dass sich der Autor mit der Geschichte zu identifizieren scheint, bzw. mit Personen oder deren Gefühlen. Vielleicht ist Herr Eisele einfach nur ein verkappter Sexist? Wen interessiert es, wenn er schreibt, dass O'Neill ständig daran denkt, wie er am Anfang seiner Beziehung mit Sara andauernd mit ihr geschlafen hat? Mich nicht wirklich. Und dann mal von den Hauptcharakteren abzuweichen, wird Ferretti als absolut pervers dargestellt. Ich zitiere - mal wieder: "...nicht mehr auf ihre Brüste zu starren, die sich unter dem dünnen Leinenstoff ihres Kleides viel zu prall und fest abzeichneten, nicht mehr daran zu denken, wie sie mit Jackson schlief, stöhnte, Zärtlichkeiten flüsterte und kam." Hallo?!
Mein Fazit ist somit eigentlich nur, dass wenn dieses Buch auf dem Markt als 'offiziell' zu erwerben ist, es jedem kleinen, miesen Fanfic-Schreiber ebenso erlaubt werden müsste. Denn mehr als das ist dieses Buch garantiert nicht!