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Stardust Memories [UK Import]

 Nicht geprüft   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Format: Import
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 1
  • BBFC: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox
  • Erscheinungstermin: 16. Juli 2007
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000R34344
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 57.486 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Just in dem Moment, als die wunderschöne aber verheiratete Französin Isabel ankündigt, sie werde seinetwegen ihren Mann verlassen, stellt Sandy Bates fest, daß er sich in die reizende, junge Violistin Daisy verliebt hat. Während er ebenso entdeckt, daß ihm der Verlust seiner früheren Geliebten immer noch nahe geht. Kurzum Sandy Bates befindet sich an mehreren Kreuzungen gleichzeitig. Sandy ertappt sich dabei, daß er sich mehr mit der Vergangenheit als mit der Zukunft beschäftigt."

VideoMarkt

Der erfolgreiche New Yorker Filmregisseur Sandy Bates begibt sich über das Wochenende auf ein Filmseminar in New Jersey, wo auch eine Retrospektive seiner Filme gezeigt wird. Obwohl ihm seine vorzugsweise weiblichen Fans allenthalben huldigen, versinkt Bates in Depressionen und Unzufriedenheit. Er hat genug davon, immer nur witzige Filme zu drehen, und auch mit den Frauen scheint er kein Glück zu haben: Er trauert seiner früheren Geliebten Dorrie nach und wird vom Auftauchen seiner derzeitigen Freundin Isobel in New Jersey überrascht, wo er doch eigentlich gerade ein Auge auf die junge Violinistin Daisy geworfen hatte.

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
4.3 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geistreiche Reflexion über das Filmemachen 27. November 2009
Von christine TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
"Stardust Memories" wurde bereits eine Woche nach Erscheinen aus den amerikanischen Kinos genommen und konnte lediglich aufgrund der besseren Rezeption in Europa aus der Verlustzone kommen. Was war geschehen? Liebten die Amerikaner "ihren" Woody nicht mehr?
Zur Handlung: Der erfolgreiche Regisseur Sandy Bates (Woody Allen) reist zu einer Werkschau seiner Filme ins Stardust- Hotel in einem Seebad. Während er sich quasi im "Nahkampf" mit seinen Fans befindet (sie lieben seine bisher komischen Filme und respektieren keine natürliche Distanz zu ihrem Idol), sitzt ihm die Produktionsgesellschaft im Nacken, die entsetzt ist über seinen neuen Film. Ohne sein Wissen wurde nachgedreht, um den vermeintlich unkommerziellen Film zu "retten". Immer wieder schweifen seine Gedanken zu seiner alten Flamme Dorrie (eine sensationelle Charlotte Rampling). Seine aktuelle Geliebte Isobel (Marie-Christine Barrault) verlässt seinetwegen ihren Mann und bringt ihn dadurch in Bedrängnis, da er doch gerade mit der Musikerin Daisy (Jessica Harper) anbandelt. Es ist müßig alle Handlungsstränge nacherzählen zu wollen, da "Stardust Memories" ein stark assoziativer Film ist, der von der Handlungsebene, in Filminhalte, in Erinnerungen und Gedanken Sandys wechselt. Im Verlaufe des Films ändert sich mehrfach die Perspektive und erlaubt am Ende einen ganz neuen Zugang zum Film. Die Nähe zu Fellinis "8 1/2" wurde bereits erwähnt.

Viele Zuschauer sahen in dem Film nichts weiter als eine übellaunige Abrechnung eines Regisseurs mit seinem Publikum. Dies würde implizieren, dass die Zuschauer bisher die Filmfiguren Eins zu Eins mit ihrem Schöpfer identifizierten, so als sei der Trottel und Hypochonder immer gleich Woody Allen. Natürlich enthält der Film auch biographische Bezüge, aber letztlich bleibt Sandy Bates eine Kunstfigur. Die besondere Zerrissenheit der Figur zeigt sich in der Tatsache, dass in seiner Wohnung neben einem Plakat von Groucho Marx auch ein Bild eines Vietcongs im Augenblick seiner Hinrichtung hängt. Zutiefst nachdenklich geht der Regisseur mit seinem Werk um, versucht angesichts des Todes eines Freundes sich neu zu positionieren. In einer Traumsequenz fragt er Außerirdische nach der Existenz Gottes. Diese aber sehen darin die "falsche Frage", um danach über seine lustigen Filme zu reden. In einer weiteren surrealen Szene kommt es zu einem Polizeieinsatz, der den Ausbruch von "Finkelsteins Aggressionen" beschreibt. Die Besetzung ist vorzüglich. Immer wieder tauchen in großen Menschenmengen (Zugpassagiere, Fans, Ufo-Gläubige usw.) einzelne prägnante Gesichter auf, die im Laufe des Films ihre Sicht auf den Regisseur oder seine Filme ändern. Besonders verstörend zeigt sich der Film, als Sandy (scheinbar?) von einem Fan erschossen wird. Im selben Jahr hatte John Lennon auch keine Chance gegen einen besonders fanatischen Fan.

Wenn einige der Fans als Landplage beschrieben werden, so bleibt auch die Figur Sandy nicht ungeschoren, wobei der Vorwurf, er verkaufe seine Wehwehchen als Filmkunst, noch einer der harmloseren Vorwürfe ist. Oft zeigt er sich desinteressiert, bindungsfähig ist er sowieso nicht. Eine besonders wahrhaftige Dialogzeilen hat eine der Schauspielerinnen: "Ich habe versucht die Rolle sympathisch anzulegen, aber ich bin immer wieder über mein eigenes Ego gestolpert." Insgesamt klingt das zwar bitter, aber auch Allenscher Humor kommt nicht zu kurz. Die Verhaftung seines Chauffeurs ist eine hübsch absurde Episode. Untermalt wird der Film von klassischen Jazz-Standards (Count Basie, Cole Porter, Glenn Miller u.a.). Vor allem das beschwingte "I`ll see you in my Dreams" von Django Reinhardt steht oft im Kontrast zur eher melancholischen Handlung.
Der Film markiert auch das Ende der Arbeitsbeziehung zu United Artists. Den nächsten Film inszenierte Allen für Orion Pictures. Für mich ist "Stardust Memories" einer der reichhaltigsten und zu Unrecht unterschätzten Filme Allens, der ein mehrmaliges Ansehen lohnt. Sowohl inhaltlich als auch formal (Schnitt, vorzügliche Schwarz-Weiß-Kamera) ein großes Werk.

Die Ausstattung der DVD ist etwas zu puristisch. Da es kein Menü gibt, landet man mit der Spracheinstellung entweder in einer Sprachfassung (E, D, F, Sp, It) oder in einer untertitelten Fassung des Originals (fünf weitere Sprachen). Dass es deutsche und englische Untertitel geben soll, halte ich für ein Gerücht, jedenfalls lassen sie sich nicht einstellen (vielleicht geht es doch, siehe Kommentar). Extras sind nicht vorhanden. Dennoch, für einen der besten Allens, zu dem es keine bessere Veröffentlichung gibt, muss es fünf Sterne geben.

Sehr empfehlenswert!
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33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sprache: Italienisch? 11. Oktober 2007
Format:DVD
Für alle, denen es so erging wie mir und die zurückschreckten, diese DVD zu bestellen, aus Angst, einen italienischen Woody Allen vorgesetzt zu bekommen: Hierbei handelt es sich um die englische DVD, die zusätzlich mit einer französischen, deutschen, italienischen und spanischen Tonspur ausgestattet ist. Außerdem kommt sie mit etlichen Untertiteln daher.

Ach ja: Hervorragender Film. Aber Achtung! "Contains moderate sex references". Prüde Briten!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mrs. Peel
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Bono von U2 sagte 1993 einmal in einem Interview mit der englischen Musiksendung "Naked City", wenn man sich als Rockstar mit 33 Jahren immer noch nicht selbst zerstört hat und ans Kreuz genagelt wurde, hätten die Fans ein Anrecht darauf, ihr Geld zurückzuverlangen. Eine traurige Bestätigung erlangte diese schwarzhumorige Aussage nur wenige Monate später, als sich Grunge-Ikone Kurt Cobain im Alter von 27 Jahren eigenhändig ins Jenseits beförderte. Erfolgsverwöhnten Filmemachern ergeht es da kaum anders. Denn sobald die Oscars in der eigenen Vitrine stehen, fangen die Probleme erst so richtig an. So will es uns zumindest ein etwas weinerlicher Woody Allen in "Stardust Memories" weismachen, wo er einen desillusionierenden Blick auf die prekären Schattenseiten des Ruhms wirft. Auffällig ist, dass sich Woody Allen mit dieser im ästhetischen Schwarzweiß bebilderten Komödie krampfhaft von seinem Stadtneurotiker-Image zu lösen versuchte, wenngleich er auch hier noch einmal seinem magischen Vierklang aus Sex, Identitätskrise, Sinnsuche und Tod folgt.

Der Starregisseur Sandy Bates steckt in einer tiefen Lebenskrise. Kritiker überwuchern seine Werke mit bedeutungsschwangeren Interpretationen, Journalisten durchlöchern ihn mit seltsamen Fragen, die Studios pfuschen ihm in die Arbeit hinein und das Publikum ist tief gespalten. Die einen halten ihn für ein philosophisches Genie, während ihn andere wiederum nur lächerlich finden und ihm sogar Intellektuellenhass unterstellen. Überall wimmelt es nur so vor Autogrammjägern und Fans, die alle etwas von ihm wollen und ihn nicht mehr zur Ruhe kommen lassen. Nicht zu vergessen die ganzen Gutmenschen, die seine Popularität liebend gern für wohltätige Zwecke einspannen möchten. Zwei Tage lang muss Sandy diese quälende Tortur über sich ergehen lassen, und zwar auf einem Festival, das ausschließlich seinen Filmen gewidmet ist. Und dann sind da ja auch noch seine Probleme mit dem schönen Geschlecht. Die sentimentalen Erinnerungen an seine verflossene Ex-Freundin Dorrie gehen ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf. An Stelle seiner großen Liebe lauern ihm nun blutjunge Groupies mit einer Tüte Haschisch in seinem Hotelbett auf und lechzen lüstern nach mechanisch-experimentellem Sex. Zudem macht ihn seine Teilzeitaffäre Isobel allmählich nervös. Nach langem Zögern hat sich die adrette Französin endlich von ihrem Mann getrennt und ist nun mitsamt den beiden Kindern frei für ein feste Bindung mit Sandy, der sich zu allem Überfluss auch noch in die talentierte Geigenvirtuosin Daisy verliebt, die ihm zufällig im Foyer des Stardust Memories-Hotels über den Weg läuft. Was zuviel des Guten für den kleinen Frustzwerg mit der paranoiden Schwachstelle im Gehirn ist. So schleichen sich ganz still und leise surreale Phantasien, Tagträume und Halluzinationen in den verworrenen Beziehungssalat ein, in denen Sandy plötzlich von Aliens verfolgt wird, Freud seine angeschlagene Psyche seziert und ein Fanatiker ihn hinterrücks erschießt.

In dieser scharfsinnigen Studie über die absurden Funktionsweisen von Medienmechanismen porträtiert Woody Allen das Leben abseits der Scheinwelt, in dem die Wirklichkeit immer mehr zur Unwirklichkeit wird, der Star und seine Kritiker sich gegenseitig verkennen und die problematische Beziehung zu den Fans in eine neurotische Hassliebe mündet. Was zunächst nach einem einzigartigen publikumsverachtenden Machwerk klingt. Wie richtig er allerdings mit dieser Analyse lag, sollte sich nur wenige Monate nach der Premiere zeigen, als John Lennon von einem psychotischen Anhänger vor seiner Wohnung in New York ermordet wurde. Autobiographische Verweise hat Woody Allen stets abgestritten, was man nur schwerlich glauben kann, weil letztendlich fast alles, was ein Autorenfilmer von seinem Kaliber schreibt, auf irgendeine Weise autobiographische Züge trägt. "Stardust Memories" soll vielmehr eine Hommage an Fellinis "8 1/2" sein, in deren Absicht es jedoch nicht liegt, das Original zu übertreffen. Herausgekommen ist eher eine impressionistisch verspielte Effekthascherei, die zugleich eine demütige Verbeugung vor dem großen Italiener ist, vielleicht in etwa so wie sich Saint-Saëns einst mit seiner Orgelsinfonie vor Franz Liszt verneigte. Woody Allens ganzer Eklektizismus bricht sich in dieser leicht depressiv angehauchten Komödie unaufhaltsam seine Bahn auf das Zelluloid, denn insbesondere der visuelle Stil ist stark von Bergman, Bunuel (die Szene im Zug) und eben Fellini beeinflusst, jenen großen Meistern, die er immer dann herbeizitiert, wenn er mit den Grausamkeiten der menschlichen Existenz konfrontiert wird und die Unfähigkeit, die deprimierenden Aspekte seines Daseins zu verdrängen, ihn am Leben scheitern lässt, nach dessen Sinn er natürlich auch in dieser Chaosinszenierung wieder sucht. Auch die Komik schafft es nicht mehr, seine persönliche Midlife Crisis zu kaschieren, zumal die brillanten Gags, wie man es nicht anders von ihm gewohnt ist, als selbstironischer Verteidigungsmechanismus eingesetzt werden. Und so ganz nebenbei kokettiert er in einigen Szenen mit seiner kindlichen Affinität für Zaubertricksereien, die er mehr als zwei Jahrzehnte später in dem Londoner Hokuspokus "Scoop" in Spielfilmlänge ausleben wird.

Was "Stardust Memories" jedoch so sehenswert, so eigen und so speziell macht, ist der Auftritt von Charlotte Rampling als Dorrie, die in Form einer charismatischen Phantasmagorie mit ihrer spukhaften Erscheinung diesem anekdotenartigen Potpourri einen roten Faden gibt und damit wie zuvor auch schon Diane Keaton mit ihrer starken Präsenz die Dominanz der Männerfiguren unterminiert. Denn die eigentliche Meisterleistung von Woody Allen besteht hier darin, dass er der schroffen Härte der spröden Brünetten, die sie sonst in zahlreichen anderen Filmen bis zur gnadenlosen Unnachgiebigkeit zu dehnen vermag, eine ungeahnte sanfte und verletzliche Anmut verleiht, die auf der Leinwand ihre innere Schönheit voll zur Geltung bringt. Im selben Maße zart, zerbrechlich, traurig, melancholisch und auch ein bisschen neurotisch wie Dorrie sind letztendlich Woody Allens "Stardust Memories".
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4.0 von 5 Sternen Man muss ihn mehrmals angucken
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Es gibt nur sehr wenige Schenkelklopfer-Witze in diesem Streifen, dafür viele sehr Witze, die... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Ansgar Schwedt veröffentlicht
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Hier nur der kurze Hinweis, da diese DVD in Deutschland noch immer nicht veröffentlicht wurde: Habe die DVD in Frankreich gekauft und war überglücklich, dass sie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2010 von Jimmy Hoyd
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Am 23. November 2000 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Interessante Beschreibungen Von Verschiedenen Frauentypen
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Am 23. November 2000 veröffentlicht
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